26. Januar – Deine Zeit ist nahe

O ew´ger Schöpfer aller Welt,
des Walten Tag und Nacht regiert,
du setzt den Zeiten ihre Zeit,
schenkst Wechsel in der Zeiten Lauf.


Der Hahn, des Tages Herold, ruft,
der Wächter in der Finsternis.
Sein Schrei trennt von der Nacht die Nacht,
dem Wanderer zur Nacht ein Licht.


Da steigt der Morgenstern empor,
erhellt das schwarze Firmament,
da weicht der dunklen Mächte Schar
vom Weg des Unheils scheu zurück.




Da fühlt der Schiffer neue Kraft,
des Meeres Brandung sänftigt sich,
der Fels der Kirche, Petrus, weint,
bereut die Schuld beim Hahnenschrei.


So stehet rasch vom Schlafe auf:
Der Hahn weckt jeden, der noch träumt.
Der Hahn bedrängt, die säumig sind,
der Hahn klagt die Verleugner an.


Hoffnung erwacht beim Hahnenschrei,
und Lindrung strömt den Kranken zu.
Der Räuber lässt von seinem Tun,
Gefallene vertrauen neu.


Herr, wenn wir fallen, sieh uns an
und heile uns durch deinen Blick.
Dein Blick löscht Fehl und Sünde aus,
in Tränen löst sich unsre Schuld.


Du Licht, durchdringe unsern Geist,
von unsren Herzen scheuch den Schlaf,
dir sei das erste Wort geweiht,
dich preise unser Morgenlob. Amen.
(Hymnus der Laudes)



22. Januar – Deine Zeit ist nahe

Was hat der heilige Paulus zum Thema Brüder und Schwestern erklärt?

Bei Gott bist du nicht mehr Mann oder Frau, sondern ihr seid ein Christus. Christus ist in euch. Also geht es nicht um dich. Es geht um Christus in dir. Und genau das wird heute nicht beachtet bzw. missachtet.

Darum können sie auch die Lehre entstellen, vermenschlichen und entgöttlichen.

18. Januar – Deine Zeit ist nahe

Erinnern wir uns an die Worte aus dem Buch der Makkabäer. Dem Volk gefällt es, nicht mehr das zu tun was Gott sagt, was die Lehre besagt, sondern was ICH will muss geschehen.

Wir werden durch Veränderungen in den liturgischen Büchern umerzogen, damit wir menschlicher denken. Gottes Geist hat keinen Platz mehr. Gottes Geist wird zurückgedrängt.