30. April – Gott ruft uns

Barmherziger-JesusGott hat immer vollstes Erbarmen gegenüber dem Sünder, der seinen Misserfolg und seine Schwäche einsieht.

Das sehen wir schon in der Heiligen Schrift.
Zu der Ehebrecherin, die auf frischer Tat ertappt wurde, sagte er: „Auch ich verurteile dich nicht. Geh hin und sündige fortan nicht mehr!“ (Joh 8,11)
Dieses Wort drückte sein Vertrauen aus, die Frau werde nicht mehr der Sünde verfallen und er erachtete sie als fähig, ein neues Leben zu führen.
Gottes Zurechtweisungen galten den Selbstzufriedenen.

28. April – Gott ruft uns

GebetImmer wenn wir die Last und die Hitze des Tages spüren und müde sind, sollen wir einen Augenblick verweilen in dem Wissen, dass Gott uns nahe ist.

Er bringt unserer Seele den Frieden.
Erschrecken wir nicht und ängstigen wir uns vor nichts. Alles ist gut.

Der Tag war zwar anstrengend, aber die Abendruhe mit Gott zusammen ist süß.

27. April – Gott ruft uns

DSCN0028Gott sendet immer wieder Menschen auf unseren Lebensweg, denen wir helfen sollen.

Fürchten wir uns nicht und zweifeln wir nicht an unserem Können ihnen beizustehen. Denn Gottes Weisheit wird ihnen helfen und nicht unser Wissen.
Wir sollen die Menschen mit Liebe überschütten. Wenn wir uns an Gottes Liebe erfreuen, dann wird uns nichts zuviel sein, was wir für andere tun können.

26. April – Gott ruft uns

beim fischen (2)„Meister, die ganze Nacht haben wir uns abgemüht und nichts gefangen.“ (Lukas 5,5)
Auch bei uns wird es Tage geben, an denen wir uns abmühen und nichts fangen.
Ebenso werden wir aber auch die Morgenstunden voller Begeisterung erleben, wo das Ergebnis unserer Gebete und unseres sehnlichsten Verlangens so überwältigend sein wird, dass wir auf die Knie fallen.

Teilen wir alles mit Jesus, auch seine Einsamkeit und Verlassenheit, Pein und Traurigkeit, so wie er auch alles mit uns teilt.

25. April – Gott ruft uns

799px-RomVaticanDie Lehren, in denen Gott uns unterrichtet, bezeichnen Stufen im geistigen Fortschritt. Für die Geisteskraft können keine Grenzen bestehen, wenn wir uns unserer Persönlichkeit entledigt und seinen Willen freudig angenommen haben. Allerdings gibt es Grenzen im materiellen Gebiet, da nur das, was geistiges Wachstum oder seine Offenbarung fördert, für sie bestimmt ist. Doch Gott sorgt für alle unsere Bedürfnisse.

24. April – Gott ruft uns

DSCN0009Gott will Gebrauch von uns machen. Entfernen wir unsere Persönlichkeit und bieten wir ihm ein nach seinem Bild erschaffenes, geweihtes Wesen an. Dann kennt seine Macht, uns zu gebrauchen, keine Grenzen. Für Gott ist nichts unmöglich. Seine Liebe ist schrankenlos, seine Zärtlichkeit unbegrenzt, sein Verständnis unbeschränkt.

23. April – Gott ruft uns

ÑGottes Worte wurden nicht für eine Zeit, sondern für die Ewigkeit gesprochen. Bewahren wir sie in unseren Herzen. Sie entsprechen auch der heutigen Not.
Gottes Geschenk ist das ewige Leben, so sind auch die Worte, die durch dieses Leben eingegeben wurden, ewig mit unseren heutigen Nöten angepasst, genau wie damals. Jedoch sind die Worte nicht für alle Menschen, sondern sie gelten für diejenigen, die das große Geschenk des ewigen Lebens annehmen.
„Das aber ist das ewige Leben, dass sie dich erkennen, den allein wahren Gott, und den du gesandt hast, Jesus Christus.“ (Joh 17,3)

22. April – Gott ruft uns

schafImmer wieder stehen wir vor schwierigen Situationen oder Zweifel überfällt uns. Rufen wir dann ruhig: „Herr, zeige Dich mir.“ Er wird diesen Ruf nicht unerhört lassen. Die Menschen suchen oft die Wahrheit nur im Studium, in den Büchern oder von anderen Menschen, doch die Antwort auf des Lebens Rätsel erfährt er nicht. Er kommt nicht zu Gott. Quälen wir uns nicht so ab. Suchen wir Gott, leben wir mit ihm und sprechen wir mit ihm. So wie ein Kind nach seiner Mutter ruft, so können wir nach Gott rufen, täglich, stündlich. Wir werden dann erstaunt sein über die Lösungen, die sich auf einmal auftun.

21. April – Gott ruft uns

jesus geht uebers wasser (4)„Herr, wenn du es bist, so lass mich hinkommen zu dir über das Wasser!“ Er sagte: „Komm!“ (Mt 14,28-29)

Alles, was Jesus damals tat, das tut er auch heute im Reich des Geistes.
Paulus begriff es und sagte: „Jesus Christus ist gestern und heute derselbe und in Ewigkeit.“ (Hebr 13,8)
Immer wenn wir uns beunruhigen, dann ergeht es uns wie Petrus, als er auf die Wellen sah und den starken Wind spürte.
Rufen wir dann auch mit Petrus: „Herr, rette uns.“ Und er wird seine Hand ausstrecken und uns retten.