30. August – Gott ruft uns

R0015875Das irdische Leben bedeutet immer Kampf. In diesem Kampf wird der Mensch immer der Verlierer sein, wenn er nicht die ewigen Lebenskräfte zu seiner Hilfe ruft. Seine Kraft hat die Macht, dass sich alles was uns in die Quere kommt, geschlagen davonschleicht.
„Wir wissen, dass denen, die Gott lieben, alles mitwirkt zum Guten, denen, die nach seinem Ratschluss berufen sind.“ (Römer 8,28)
So können wir uns selber immer wieder zurufen: „Nichts kann mir schaden, nichts mir Angst einflössen. Gott steht über alles und siegt in mir.“
Bleiben wir also standhaft und wenden wir unser Gesicht den Feinden des Lebens zu.

29. August – Gott ruft uns

DSCN0001 (2)Gott will uns so reich beschenken. Doch wir nehmen vieles als so selbstverständlich hin. Er lässt uns teilhaben an seinen Reichtümern und Schätzen. Er gibt sie uns in Überfülle. Die einzige Begrenzung wird dadurch verursacht, dass viele nicht imstande sind, Gottes Gaben in sich aufzunehmen. Reichtum an Weisheit und unbeschränkte Fülle der Macht, um anderen beizustehen, könnten unser Teil sein.

28. August – Gott ruft uns

DSCN0032Gott möchte uns mit Frieden und Macht erfüllen. Dazu ist es nötig, dass wir seinen Geist der Ruhe in uns eintreten lassen und uns von ihm leiten lassen.
Halten wir uns den ganzen Tag am goldenen Faden fest, der uns durch alle Situationen des Alltags hinzieht und alle Gedanken, Worte und Werke zu einem Ganzen verwebt.
Legen wir am Abend den Tag bewusst in die Hände Gottes zurück und bitten wir unseren heiligen Schutzengel, dass er alles vervollkommnen möge, wo wir gefehlt haben.
Schauen wir auf die Freuden des Alltags. Dadurch werden wir sie schon vergrößern. Die Freude nimmt dadurch zu, dass wir uns ihrer bewusst werden.

27. August – Gott ruft uns

PICT0038Oft kommen sich Gläubige alleingelassen vor. Doch wir sind keine Einzelgänger, sondern Glieder einer mächtigen, durch den Geist geleiteten Familie. Wir haben teil am ganzen Familienwohlstand und sind Mitarbeiter bei jeder Tätigkeit jeden Gliedes und auch Mitempfänger der Segnungen eines jeden einzelnen Verwandten. Das ist ein Vorgeschmack der Einheit und vollkommenen Erfüllung im Himmel.

26. August – Gott ruft uns

DSCN2335„Wenn einer mir nachfolgen will, so verleugne er sich selbst, nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach.“ (Matthäus 16,24)
Diese Bibelstelle ist eine Pflicht. Es ist nicht nur eine Zucht der auferlegten Selbstverleugnung und des Aufgebens aller Wünsche auf ein Leben ohne das Kreuz. Es ist eine vollständige Zurückweisung und Aberkennung jeglichen Anspruchs, den die Persönlichkeit machen könnte. Und dies soll nicht nur einmal geschehen, sondern täglich.

25. August – Gott ruft uns

DSCN0001Unsere Seele gleicht einem Gebäude, nämlich einem Tempel, in welchem sich der Geist Gottes niederlassen kann.
Ziegelsteine alleine und am Boden zerstreut sind nutzlos. Werden sie aber aufeinander gebaut, bilden sie ein Haus. So gibt der Gehorsam den Mörtel ab, durch den die Lehren festgehalten werden, um einen Teil unseres Wesens auszumachen. Das sind die Lehren, die ohne diesen Mörtel verloren gehen würden. Darum müssen wir jede Lehre, die Gott uns gibt, in unserem Leben in die Tat umsetzen.

24. August – Gott ruft uns

IMAG0892Wie lange noch wird Gott Geduld üben?
Wie sehr wird sein Bild entheiligt, wie sehr sein Reich auf Erden zerstört, das doch das Reich des Herrn sein soll. Gott sieht die entfesselten Leidenschaften, die zugrunde gerichtete Unschuld und die nach Herrschaft schreienden Menschen.
Ja, er geht als Mann der Schmerzen durch die Welt und sieht die mit Füßen getretenen, die Unterdrückten, die Verfolgten und ihre Verfolger, die Tyrannen und die Schwachen.
Missachten wir nicht seine Wünsche und widersetzen wir uns nicht seinen Befehlen.

23. August – Gott ruft uns

449px-100_8553„Jesus sprach zu ihnen: „Ich bin das Brot des Lebens; wer zu mir kommt, wird nicht mehr hungern, und wer an mich glaubt, wird nimmermehr dürsten.“ (Johannes 6,35)
Und hungern und dürsten wir wirklich nach Gott? Oft fragen wir uns doch, warum unser Verlangen nach Gerechtigkeit nicht gestillt wird. Solange Gottes wahre Lehren noch nicht völlig aufgenommen sind, kann auch kein wirklicher Hunger nach mehr entstehen.
Sollten wir die wahre Freude auf unserem Weg vermissen, dann stellen wir uns doch selber die Frage, ob wir die wahren Lehren, die uns vorgetragen wurden, auch vollständig in unserem Leben angewandt haben. Setzen wir Gottes Lehren in unserem Leben in die Tat um und kommen wir dann zu Jesus, dem Brot des Lebens, der Nahrung für unsere Seele.

22. August – Gott ruft uns

DSCN2013Viele sprechen über Jesus. Sie sprechen nicht Gottes Worte aus, sondern Worte über ihn. Das ist ein großer Unterschied.
Dabei würde es den Menschen so gut tun Jesus zu sehen, seine Macht in Tätigkeit zu erfahren und nicht nur über Gott erzählen zu hören.
Strecken wir uns also aus, um Jesu Frieden zu erleben. Dieser Friede lässt uns wie seine Jünger ruhig, gelassen und ungestört sein, ganz unabhängig von den in der uns umgebenden Welt herrschenden Zustände.
Hören wir also nicht nur von Gottes Freude, sondern nehmen wir selber daran teil. Gott will sich uns so gerne offenbaren. Geben wir ihm die Chance dazu.