04. – Mai

„Als in den Tagen der Kaiser Diokletian und Maximian die Christenverfolgung wütete und dieser Befehl der gottlosen Kaiser auch nach Ufer-Noricum (südliches Donauufer, im heutigen Österreich) gelangte, kam Aguilinus, der damals das Amt des Statthalters bekleidete, in die Lagerfestung Lauriacum (Lorch an der unteren Ennsmündung) und ging daran, die Christen aufzuspüren. Es wurden vierzig Gläubige verhaftet, die trotz vieler qualvoller Martern sich standhaft zu ihrem Glauben bekannten und schließlich in den Kerker geworfen wurden. Florian, der ehemalige Kanzleivorstand des Statthalters, schloß sich freudig ihrem Bekenntnis an.“

(Auszug aus der Lesung der Lesehore zum Gedenktag des heiligen Florian)