08. Mai – Worte vom hl. Papst Johannes Paul II.

Die Untrennbarkeit von Christus und Maria liegt in der Mensch-werdung Gottes, die vom höchsten Willen des Vaters ausgeht. Der Vater hat sich für den Sohn eine Mutter ausgesucht, damit dieser wahrhaft als Mensch geboren werde. Gleichzeitig sollte seine Mutter als Zeichen der göttlichen Sohnschaft jungfräulich sein. Um eine solche Mutterschaft zu begründen, hat der Vater die Einwilligung Mariens eingeholt. Von diesem Augenblick an beginnt das Geheimnis der Menschwerdung: Der Sohn Gottes tritt in unsere Welt ein und lebt als Mensch, auch wenn er voll und ganz Gott bleibt. Deswegen wird Maria auch Mutter Gottes genannt.

Fortsetzung folgt …

(Papst Johannes Paul II. am 29.04.1998)

06. Mai – Worte vom hl. Papst Johannes Paul II.

Die Heilige Schrift verrät nichts über eine österliche Begegnung Marias mit ihrem auferstandenen Sohn. Trotzdem besteht Grund zur Annahme, dass Jesus seiner Mutter zuerst erschienen ist, ehe er sich den Frauen, den Aposteln und „mehr als fünfhundert Brüdern zugleich“ (1 Kor 15, 6) zeigte. Wie der Gottesmutter am Anfang der Erlösung eine entscheidende Rolle zukam, wie sie am Karfreitag bei ihrem Sohn unter dem Kreuz stand und vor Pfingsten im Abendmahlssaal die Jünger im Gebet vereinte, so war sie wahrscheinlich auch eine bevorzugte Zeugin der Auferstehung, ohne dass die Heilige Schrift etwas darüber erzählt.

Fortsetzung folgt …

(Papst Johannes Paul II. am 21.05.1997)

05. Mai – Worte vom hl. Papst Johannes Paul II.

Nach der Grablegung ihres Sohnes war Maria die einzige, die am Glauben festgehalten hat. Am Karsamstag, über dem das Dunkel des Todes liegt, an das Osterlicht zu glauben und auf die Auferstehung des Sohnes zu hoffen, gehört zu den höchsten Momenten ihres Gottvertrauens. Maria hat sich darauf verlassen, dass Gott erfüllen würde, was er versprochen hatte.

Fortsetzung folgt …

(Papst Johannes Paul II. am 21.05.1997)

03. Mai – Worte vom hl. Papst Johannes Paul II.

Heute beginnt der Monat, der in besonderer Weise der Gottesmutter gewidmet und in der Volksfrömmigkeit sehr beliebt ist. Indem sie eigene liturgische, katechetische und pastorale Initiativen anbieten, machen viele Pfarreien und Familien den Mai, einer festen Tradition folgend, zu einem Marienmonat. 

Möge es überall ein Monat des intensiven Betens mit Maria sein! Das ist der Wunsch, den ich jedem von euch, liebe Schwestern und Brüder, mitgebe, wobei ich noch einmal empfehle, täglich den Rosenkranz zu beten. Er ist ein einfaches, sich wiederholendes Gebet, das aber sehr nützlich ist, um in die Geheimnisse Christi und seiner und unserer Mutter einzudringen. Zugleich ist es eine Gebetsweise, von der die Kirche weiß, dass sie der Gottesmutter willkommen ist. Wir sind eingeladen, dieses Gebet auch in den schwierigen Augenblicken unseres Pilgerweges auf Erden zu Hilfe zu nehmen. 

Fortsetzung folgt …

(Papst Johannes Paul II. am 01.05.2002)

02. Mai – Worte vom hl. Papst Johannes Paul II.

In gewisser Weise könnte man sagen, dass der Mensch durch die Arbeit mehr Mensch wird. Deshalb ist die Arbeitsamkeit eine Tugend. Aber damit die Arbeitsamkeit dem Menschen wirklich ermöglicht, mehr Mensch zu werden, ist es notwendig, dass er immer an die soziale Ordnung der Arbeit gebunden ist. Nur unter diesen Bedingungen werden die unveräußerliche Würde der Person und der menschliche und soziale Wert der Arbeit geschützt. Wir vertrauen dem wachsamen Schutz des hl. Josef des Arbeiters all jene an, die in allen Teilen der Welt zur großen Familie der Arbeit gehören. 

Fortsetzung folgt …

(Papst Johannes Paul II. am 01.05.2002)

01. Mai – Worte vom hl. Papst Johannes Paul II.

Heute, am 1. Mai, wird der Tag der Arbeit begangen. Er steht für uns Christen unter dem Schutz des hl. Josef des Arbeiters. Dieser wichtige Feiertag wird von unterschiedlichen Initiativen begleitet, um die Bedeutung und den Wert der Arbeit deutlich zu machen, durch die der Mensch, indem er die Natur verändert und sie seinen Bedürfnissen anpasst, sich selbst als Mensch verwirklicht

Die Einladung, sich die Erde zu unterwerfen (vgl. Gen 1, 28), die am Anfang der Heilsgeschichte steht, findet großes Interesse und ist immer aktuell. Die Schöpfung ist das Geschenk, das Gott dem Menschen anvertraut hat, damit dieser, indem er sie sorgfältig pflegt und bewahrt, seinen Bedürfnissen abhelfen kann. Von der Arbeit kommt das »tägliche Brot«, um das wir im Vaterunser bitten.

Fortsetzung folgt …

(Papst Johannes Paul II. am 01.05.2002)

30. April – Worte vom hl. Papst Johannes Paul II.

Fortsetzung

Unser Zeitalter ist weithin von Angst und Furcht, von Bangen und Sorgen gezeichnet. Das Vertrauen stellt sich dem entgegen, was euch bekümmert. Ist es doch die Heiterkeit des Einsatzes, die überlegende Unerschütterlichkeit im Missgeschick, das Sich-Verlassen auf die geheimnisvolle, wachsame Hilfe, die die Vorsehung keinem versagt.

(Papst Johannes-Paul II. am 01.06.1980 an die Jugend in Paris – dem Buch: Seid ohne Furcht entnommen)