{"id":10477,"date":"2022-07-21T05:59:16","date_gmt":"2022-07-21T05:59:16","guid":{"rendered":"http:\/\/ecclesiae.de\/blog\/?page_id=10477"},"modified":"2022-07-21T05:59:16","modified_gmt":"2022-07-21T05:59:16","slug":"hl-josef-monatsnovene","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/ecclesiae.de\/blog\/?page_id=10477","title":{"rendered":"Hl. Josef Monatsnovene"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><tbody><tr><td><strong>330 Tage Abla\u00df<\/strong>&nbsp; jeden Tag im Monat M\u00e4rz,<br>wer t\u00e4glich w\u00e4hrend dieses Monat zu Ehren des heiligen Joseph irgend einen Akt der Fr\u00f6mmigkeit \u00fcbt.<br><strong>Vollkommener Abla\u00df<\/strong> an einem beliebigen Tage des Monats,<br>wenn man nach der heiligen Beicht und Kommunion in der Intention des heiligen Vaters betet.<br><br><strong>Kleiner Monat des hl.Joseph<\/strong><br><strong>Erster Tag<\/strong><br>Beten wir, auf dass w\u00e4hrend dieses Monats in unserer Familie keine Tods\u00fcnde begangen werde.<br><br><strong>St. Joseph ist der Besch\u00fctzer der Kinder.<\/strong><br>Die Kinder erinnern ihn an Jesum in seiner Kindheit und daran,<br>dass es ihm gestattet gewesen, Jesum zu liebkosen, zu pflegen, sich ihm mit gr\u00f6\u00dfter Sorgfalt zu widmen.<br>Kinder wollt ihr unschuldig bleiben, so liebet die Arbeit, das Gebet und die Erholung unter St. Josephs v\u00e4terlicher Aufsicht.<br>Vergegenw\u00e4rtigt euch diesen guten Greis, der sich zu euch herniederneigt,<br>den D\u00e4mon verscheucht, euerer Bitten harrt<br>und sie pers\u00f6nlich beim lieben Joseph anbringt, welcher seinen irdischen Vater nichts abschl\u00e4gt&#8230;<br>Jedes Jahr im Monat M\u00e4rz ereignen sich viele Bekehrungen und es gibt Gnaden zu verzeichnen, welche man ausschlie\u00dflich der F\u00fcrbitte des St. Josephs verdankt.<br><br>Ich will heute mir tief einpr\u00e4gen alle jene Gnaden, die der heilige Joseph mir verleihen m\u00f6chte;<br>jeden Tag werde ich ihm dieselben in`s&nbsp; Ged\u00e4chtnis rufen und mir einige kleine fromme \u00dcbungen zu seiner Ehre auferlegen.<br>Quelle: Der kleine Monat des Hl. Josephs in Betrachtungen &#8211; mit Imprimatur, (100 Jahre alt) mit Erlaubnis des Besitzers des Heftchens. Gott vergelts!<\/td><\/tr><tr><td><\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Zweiter Tag<\/strong><br>Beten wir, auf dass wir uns heute in den Augenblicken der Verstimmung nicht gehen lassen, sondern \u00fcberwinden.<br>St. Joseph war von r\u00fchrender Hingebung gegen alle.<br>Wie muss man sich geliebt haben in dieser H\u00fctte von Nazareth! Mein Gott!<br>Welch` entz\u00fcckendes Bild bietet sich meinem Blick:<br>Maria forscht nach allem, was Jesu gefallen k\u00f6nne,<br>Jesus err\u00e4t alles, was Marien angenehm sei und<br>Joseph bietet alles auf, damit niemand etwas entbehren m\u00fcsse,<br>O k\u00f6stliches Gemach!<br>M\u00f6chte es uns ebenso gelingen, dieses Leben nachzubilden in unserem Kreise.<br>Wie kommen denn wir unserer F\u00e4higkeit zu lieben nach, wenn wir sie nicht dazu gebrauchen, unsere Umgebeung gl\u00fccklich zu machen.<br><br>So wie du, heiliger Josef, will ich heute nach Kr\u00e4ften sorgen, dass Niemanden etwas abgehe oder ich jedem Freude bereite.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Dritter Tag<\/strong><br><br>Beten wir zur S\u00fchne unserer Untreue gegen die Einsprechungen der Gnade.<br>St.Joseph war der Gnade treu.<br>Er erkannte die himmlischen Eingebungen,<br>wenn es galt, Jesu Freude zu machen und tat stets das, was er f\u00fcr Jesus n\u00fctzlich hielt, mochte&nbsp; es ihm auch M\u00fche und Kummer bereiten.<br>Glauben wir ja nicht, sein Leben sei ohne Ansto\u00df und Opfer verstrichen.<br><br>Wenn Gott uns befehlen w\u00fcrde, was er von ihm verlangt, so w\u00fcrden wir verstehen, wie verdienstlich seine Treue gewesen.<br>Auch uns ruft eine Stimme zu:<br>Jesus w\u00fcrde zufrieden sein, wenn du so und so handeslt, wenn du dieses Opfer br\u00e4chtest.<br>O, versprechen wir dem hl. Joseph, dass wir heute alles tun wollen, wozu unser Gewissen uns mahnt, um Jesum zu befriedigen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Vierter Tag.<\/strong><br>Beten wir f\u00fcr die der Tr\u00e4gheit und Nachl\u00e4ssigkeit Ergebenen.<br>St.Joseph arbeitet mit Eifer.<br>Er wusste, seine Arbeit sei notwendig f\u00fcr Jesum;<br>welche Wonne, dass er sich jeden Augenblick des Tages sagen konnte;<br>es geschieht f\u00fcr Jesus, es ist f\u00fcr Maria!<br>Unsere Arbeit, f\u00fcr uns vollbracht, wird Jesu gelten, wenn wir es wollen.<br>Jede Zeile studiert oder geschrieben,<br>jede Pflicht,<br>jede kleine k\u00f6rperliche Besch\u00e4ftigung,<br>kann in den H\u00e4nden unseres Engels&nbsp; die geistige Geldm\u00fcnze werden,<br>um Seelen f\u00fcr Jesus zu erkaufen,<br>sowie die Arbeit des heiligen Joseph das Geld zum Lebensunterhalt Jesu einbrachte.<br>Heute will ich all mein Tun f\u00fcr die Bekehrung der S\u00fcnder aufopfern.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>F\u00fcnfter Tag.<\/strong><br>Beten wir zur Tilgung der S\u00fcnden, welche in dieser Stunde begangen werden.<br><br>St.Joseph betete mit Andacht.<br>Des Abends und des Morgens, oft untertags kam er mit Jesus und Maria zusammen zum gemeinschaftlichen Gebete&#8230;<br>Jesus voran&#8230;<br>Maria und Joseph beteten nach.<br>O da herrschte Fr\u00f6mmigkeit, Eingezogenheit, Aufmerksamkeit, Gl\u00fcckseligkeit \u2013 w\u00e4ren wir dabei gewesen, wir h\u00e4tten gut gebetet.<br>K\u00f6nnen wir es nicht jetzt noch?<br><br>Ich werde mich heute in die Mitte der heiligen Familie versetzen,<br>dem Gebete zuh\u00f6ren, als ob Jesus es verrichte,<br>mit Sammlung beiwohnen und antworten ohne Gesch\u00e4ftigkeit, ohne Hast,<br>mit gem\u00e4\u00dfigter Stimme und ohne eines der vorgeschriebenen Worte auszulassen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sechster Tag.<\/strong><br>Beten wir im Verein mit den Ordensleuten, welche sich Nachts zum Gebete erheben.<br><strong>Der heilige Joseph war schweigsam.<\/strong><br>Alle Heiligen haben das Stillschweigen geliebt&#8230;<br><br>&nbsp; &nbsp;&nbsp; &nbsp;Zwei Punkte vorz\u00fcglich waren es, welche dazu beitrugen, dasselbe dem heiligen Joseph lieb zu machen:<br>1.&nbsp; &nbsp;sein Flei\u00df bei der Arbeit; er hatte sich sein Tagewerk f\u00fcr alle Stunden genau bestimmt und wendete sich nicht davon weg;<br>2.&nbsp; &nbsp;seine Achtsamkeit auf Jesus, der ja sein Herz und seine Seele ganz und gar erf\u00fcllte: &#8211;<br>&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; Reden hei\u00dft sich zerstreuen, es hei\u00dft seiner auferlegten Arbeit nicht so nachkommen, wie sich`s&nbsp; geh\u00f6rt,<br>&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; es hei\u00dft vergessen auf die Anwesenheit Jesu.<br><br>&nbsp; &nbsp;&nbsp; &nbsp;In jedem Alter ist das Schweigen schwer zu beobachten; aber diesen Morgen will ich mir eine Zeit festsetzen,<br>&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; w\u00e4hrend welcher ich nichts sprechen werde, au\u00dfer das Allern\u00f6tigste.<\/p>\n\n\n\n<p><br><strong>Siebenter Tag.<\/strong><br>Beten wir f\u00fcr diejenigen, welche gro\u00dfen Widerwillen gegen den Gehorsam versp\u00fcren.<br><strong>St. Joseph unterwarf sich dem\u00fctig allen an ihn ergangenen Befehlen.<\/strong><br><br>Untert\u00e4nig dem F\u00fcrsten, der ihn nach Bethlehem beorderte, gehorchte er trotz des Leides,<br>das er empfinden musste, Marien erm\u00fcdet zu sehen.<br>Gehorsam dem Engel, der ihn nach \u00c4gypten berief, f\u00fcgte er sich ohne Weigerung und R\u00fccksicht<br>auf seinen ihm hierdurch erwachsenen Arbeitsverlust:<br>Gott will es, sprach er bei sich selbst, wenn er Befehle empfing, erf\u00fcllen wir seinen Willen.<br><br>Das, was Gott von uns verlangt, hat f\u00fcr uns nie die peinlichen Folgen, wie sie St. Joseph versuchen musste.<br>Wie er, wollen wir sagen; dieses Gebot st\u00f6rt mich; es langweilt, es erm\u00fcdet mich; aber Gott will es, erf\u00fcllen wir seinen Willen!<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Achter Tag.<\/strong><br>Beten wir f\u00fcr diejenigen, welche sich von eitlen Begierden beherrschen lassen.<br>St.Joseph war arm und liebte die Armut.<br><br>Er liebte dieselbe, weil Gott ihn in diesen Zustand gesetzt hatte, und weil er nur wollte, was Gottes Wille war !&nbsp;<br>ferner, weil er durch besondere Erleuchtung begriffen hat, was f\u00fcr Beschwerde und Unruhe die Reicht\u00fcmer veranlassen.<br>In seinen besonderen Unterredungen hatte Jesus ihm gezeigt, dass der arbeitsame, zufriedene Arme leichter den Weg zum Himmel findet.<br>Wir anderen denn, lieben wir die Lage, in der wir sind; bringen wir unsere Begierden nach Besitz und Ansehen zum Schweigen,<br>jetzt wo sie vielleicht noch schwach sind; sp\u00e4ter werden sie unser Herz qu\u00e4len<br>und sollten wir auch manchmal an irgend etwas Mangel leiden, o wie s\u00fc\u00df w\u00e4re es hernach, zum lieben Gott wie St. Joseph sagen zu m\u00fcssen:<br>Ich erhoffe von deiner Vorsehung unser Brot f\u00fcr morgen!<br>Ein kleines Kind betete f\u00fcr seine Eltern:<br>\u201eMein Gott, gib uns immer das N\u00f6tige, aber nicht mehr.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zehnter Tag.<\/strong><br>Beten wir f\u00fcr jene, welche in der Welt angesehen und anerkannt sein m\u00f6chten.<br><br>St.Joseph f\u00fchrte ein verborgenes Leben.<br>Alle Heiligen erregten ungern Aufsehen.<br>Was lag dem heiligen Joseph am Lobe der Au\u00dfenwelt!<br>Das zustimmende L\u00e4cheln Jesu befriedigte ihn vollkommen.<br>Welchen Wert legte er auf&nbsp; Besuche und fremde Unterhaltung!<br>Das s\u00fc\u00dfe Wort Jesu gen\u00fcgte ihm. \u2013<br>Warum suche ich Zerstreuung?<br>Warum begehre ich Anerkennung f\u00fcr alle meine Leistungen?<br>Warum beunruhige ich mich, wenn mir kein Lob zuteil wird, wo ich es verdient zu haben vermeine? \u2013<br>O mein Jesus! Verleihe mir die Gnade, dass ich nur Dir Freude machen und nur Dich suchen wolle;<br>Die Gnade, bei der geringen Arbeit, die mir obliegt, nur Dein Wohlgefallen und die Zustimmung meines Gewissens anzustreben!<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Elfter Tag.<\/strong><br>Beten wir, der liebe Gott m\u00f6ge alles B\u00f6se, das wir durch \u00fcble Nachreden angestiftet haben, verzeihen.<br><strong>St. Joseph war liebevoll im Reden.<\/strong><br>Welch` erbauliche Gespr\u00e4che gew\u00e4hrten der heiligen Familie zur Ausruhezeit eine&nbsp; angenehme Erholung.<br>Man redete ohne Zweifel vom N\u00e4chsten; aber mit welcher G\u00fcte und Schonung!<br>Wu\u00dfte St. Joseph um eine strafbare und niedrige Tat, etwa&#8230; wie entschuldigte man den Schuldigen,<br>schrieb seinen Fehler der Schw\u00e4che zu; wie suchte man insgesamt die Sache vergessen zu machen und Gelegenheit zur Verzeihung<br>und betete f\u00fcr die arme verirrte Seele!<br>Auch noch eine sehr heilige Gewohnheit schreiben die Kirchenlehrer dem heiligen Joseph zu:<br>Diejenige n\u00e4mlich, alle lobenswerten Handlungen zu sammeln, und indem er sie erz\u00e4hlte, den guten Ruf der Betreffenden zu verbreiten.<br>Kann ich es nicht alle Tage ebenso machen?<br>O heiliger Joseph hilf mir meinen Geist zu heilen von dem Hange zu kritisieren, zu argw\u00f6hnen, \u00dcbles zu denken.<br>Hilf mir, jederzeit schonend und entschuldigend gegen den N\u00e4chsten zu sein und gern das Gute an ihm bekannt zu machen.<br>Heute beginne die auf das&nbsp; Fest des heiligen Joseph vorbereitende neunt\u00e4gige Andacht. \u2013<br>Diese Novene bestehe weniger aus langen Gebeten,&nbsp; als vielmehr in der Anwendung von Tugenden,<br>welche jeden Tag mit gr\u00f6\u00dferer Treue auszu\u00fcben sind und in einer ganz speziellen Vorbereitung zur heiligen Kommunion an diesem Feste.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zw\u00f6lfter Tag.<\/strong><br>Beten wir, dass diejenigen, welche wir zu unseren Freunden gew\u00e4hlt haben, recht fromm werden.<br><strong>St.Joseph hegte eine ganz besondere Z\u00e4rtlichkeit f\u00fcr Jesus.<\/strong><br>Erkannte er ja, wer dieses vielgeliebte Kind sei.<br>Jesus erschien klein, schwach.. und verbarg unter diesem Schein seine Kraft, seine Macht und<br>Seine Majest\u00e4t!..<br>Je mehr Joseph ihn betrachtete, ihn genau beobachtete, desto mehr war er entz\u00fcckt und erstaunt ob solcher G\u00fcte gegen die Menschen.<br>Es gab Stunden, wo dieser heilige Patriarch sich vor seinem Kindlein auf die Knie niederwerfen und es seinen Gott nennen h\u00e4tte m\u00f6gen;<br>zu anderer Zeit blieb er wie vernichtet, ohne ein Wort hervorbringen zu k\u00f6nnen; dies geschah, wenn Jesus ihn anredete:<br>\u201eMein Vater!\u201c<br>O du Muster meiner Kommunionen, heiliger Joseph! Schenke mir deine Ehrfurcht, deine zarte und feurige Liebe zu Jesus..<br>Ich besitze den n\u00e4mlichen Gott wie du.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Dreizehnter Tag.<\/strong><br>Bitten wir Gott um Verleihung der Sehnsucht, dass die heilige Jungfrau von uns allen recht geliebt werde.<br>St.Joseph war von einer zarten Zuneigung f\u00fcr Maria.<br>Er liebte sie wegen ihrer Tugenden.<br>\u201eMaria\u201c, sagte ein frommer Schriftsteller, \u201etrug bis ins Kleinste Sorge um Joseph,<br>richtete sich nach seinem Geschmack, nach seiner Arbeit, nach seinen Bed\u00fcrfnissen,<br>merkte auf, dass ihm nichts abgehe und war stets ihm zu Willen.\u201c<br>Das Herz des heiligen Joseph verstand diese zarten R\u00fccksichten dankbarst zu w\u00fcrdigen.<br>Vorzugsweise liebte er Maria, weil sie die Mutter Jesu war.<br><br>Habe nicht auch ich die n\u00e4mlichen Beweggr\u00fcnde, Maria zu lieben?<br>Ja, wenn ich genau Acht h\u00e4tte, was Maria f\u00fcr mich tut, w\u00fcrde ich sie nicht in kleinlicher Sorgfalt f\u00fcr mich erblicken?&nbsp;<br>Ist es nicht Maria, die mir Jesus schenkt? Wohlan, ich liebe, ich liebe dich, o Maria!<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Vierzehnter Tag<\/strong><br><br>Beten wir f\u00fcr jene, die verz\u00e4rtelt sind nichts leiden wollen.<br>St.Joseph ist durch Leiden erprobt worden.<br><br>Jesus ersparte seiner Mutter keine Schmerzen:<br>er durfte auch denjenigen nicht damit verschonen, den er seinen Vater auf Erden nannte&#8230;<br>Der Schmerz l\u00e4utert die Schuldigen, heiligt den Gerechten.<br>Erw\u00e4gen wir nur die schneidensten von allen: den Verlust Jesu&#8230;<br>Jesum verlieren!<br>Und dabei denken m\u00fcssen:<br>er ist in die H\u00e4nde der M\u00f6rder gefallen und ich werde ihn nicht mehr sehen&#8230;<br>Und was noch schrecklicher w\u00e4re:<br>ich habe ihn vielleicht durch meine Schuld verloren!<br>O wer beschreibt diese Angst einer z\u00e4rtlichen liebenden, sich hingebenden Seele!<br>&#8230; F\u00fcgen wir dazu die Betr\u00fcbnis Josephs beim Anblicke der Tr\u00e4nen<br>und des Schreckens und der \u00c4ngsten der trostlosen Mutter Gottes Mariea.<br>Armer Vater! Auch er weint und ruft zum Herrn:<br>\u201eMein Gott, gib Marien ihren Sohn zur\u00fcck, und nimm mein Leben!<br>Sei auch du auf Leiden gefasst&#8230;<br>Erbitte dir aber von St.Joseph die Gnade,<br>dass dir nicht der Schmerz zuteil werde, Jesum zu verlieren.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>F\u00fcnfzehnter Tag<\/strong><br><br>Beten wir, der liebe Gott m\u00f6ge uns heute die Gelegenheit schicken,<br>uns jemandem ganz zu widmen.<br><br><strong>St.Josef war aufopfernd.<\/strong><br><br>Hingebung, Aufopferung ist ein Geschenk seiner selbst von dem Augenblicke an,<br>wo Joseph mit Maria vereinigt war, geh\u00f6rt er sich selbst nicht mehr,<br>er existiert nur mehr f\u00fcr Jesus, f\u00fcr Maria.<br>Mu\u00df er Marien zu Elisabeth begleiten,<br>sie nach Bethlehem f\u00fchren, er ist bereit;<br>mu\u00df er nach \u00c4gypten fliehen, er ist bereit;<br>muss er seine Absicht \u00e4ndern<br>und nach Nazareth zur\u00fcckkehren,<br>obschon sein Plan gewesen, in Jerusalem zu bleiben,<br>er ist bereit.<br>Sei mir Vorbild, o heiliger Joseph!<br>Dass ich zu allererst Gott angeh\u00f6re,<br>dann meiner Pflicht, dem Gehorsam und der N\u00e4chstenliebe,<br>und dass ich mich nie um einen Dienst bitten lasse.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sechzehnter Tag.<\/strong><br><br>Lass uns beten um Unterdr\u00fcckung der \u00fcblen Laune, von welcher wir versucht werden k\u00f6nnten.<br><br><strong>Das Antlitz des heiligen Joseph war stets freundlich.<\/strong><br><br>Blo\u00df der Verlust von Jesus konnte ihn betr\u00fcben,<br>und die Gegenwart Jesu war f\u00fcr ihn eine unversiegbare Quelle des Gl\u00fcckes.<br>Stelle du dir den heiligen Joseph vor,<br>wenn er abends heimkehrt von einer Arbeit,<br>die ihn von seiner Familie ferngehalten hatte.<br>Das L\u00e4cheln verlie\u00df ihn nie, trug er ja das Bild Jesu mit sich \u2013<br>und welch` k\u00f6stliche Heimkehr!<br>Maria erwartet ihn mit stillem Diensteifer und freudigen Herzens,<br>das immer in neuer Weise liebt. Jesus harrt seines Vaters, geht ihm entgegen,<br>streckt sein \u00c4rmchen aus, und sein Vater hebt ihn empor voll Z\u00e4rtlichkeit,<br>k\u00fcsst ihn ehrfurchtsvoll und weint vor Freude.<br>So gab es t\u00e4glich neue unaussprechliche Gen\u00fcsse.<br>Joseph kostete sie alle Tage seines Lebens,<br>die Todes\u00e4ngsten auf Kalvaria waren Maria vorbehalten.<br>O Jesus!<br>Auch ich kann immer vergn\u00fcgt sein,<br>denn ich darf wie St. Joseph dich besitzen in der heiligsten Kommunion<br>mein ganzes Leben hindurch.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Siebzehnter Tag.<\/strong><br><br>Beten wir f\u00fcr diejenigen, denen das Heil der Seele anvertraut ist.<br>St. Joseph war von Eifer f\u00fcr die Ehre Gottes erf\u00fcllt.<br><br>Es mangeln uns Einzelheiten seines Apostolates; indessen k\u00f6nnen wir uns wohl denken,<br>dass er keine Gelegenheit vers\u00e4umt haben wird, von Jesus zu reden.<br>Oder spricht man nicht von denen, die man liebt?<br>Sein Aufenthalt in \u00c4gypten, sagte ein Schriftsteller, veranlasste zahlreiche Bekehrungen.<br>Der wahre Gott wird nicht erkannt! So spricht Maria, und siehe!<br>Beide beginnen zu beten, hierauf gewinnen sie sich die Herzen durch ihre Menschenfreundlichkeit;<br>dann enth\u00fcllen sie die Geheimnisse des Glaubens, wenn auch Zur\u00fcckweisung und Verachtung zu bef\u00fcrchten war.<br>Ein Beispiel f\u00fcr uns!<br>Ein guter Vorschlag, ein frommes Wort kostet wenig&#8230;<br>Die Seele, welcher diese Rede galt,<br>erwartete vielleicht nur diese Gelegenheit, Gott anzugeh\u00f6ren.<br>O! reden wir t\u00e4glich etwas vom lieben Gott.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Achtzehnter Tag.<\/strong><br><br>Beten wir f\u00fcr die reizbaren und empfindlichen Seelen.<br><br><strong>Der heilige Joseph war geduldig.<\/strong><br><br>Geduldig in seiner andauernden Armut, die ihm peinlich sein musste,<br>weil sie ihn hinderte, Jesu alle Liebesdienste zu leisten, sowie er es w\u00fcnschte.<br>Und er klagt nicht. Geduldig Tag f\u00fcr Tag in seiner Arbeit,<br>welche f\u00fcr ihn alle, Stunden der Eint\u00f6nigkeit, der Erm\u00fcdung,<br>der Unlust bringt; und er unterlie\u00df sie nie.<br>Daraus ergeben sich zwei wichtige Lehren:<br>Tragen wir sowohl die Zuf\u00e4lligkeiten,<br>als auch die Beschwerden unseres Standes und Geduld; wir k\u00f6nnen nichts daran \u00e4ndern;-<br>begegnen wir den \u00dcberdruss an unserer Arbeit mit mehr Entschlossenheit und Beharrlichkeit!<br>Gott z\u00e4hlt unsere Anstrengungen..<br>Ich will heute einen Akt der Ergebung in die g\u00f6ttliche Vorsehung erwirken.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Neunzehnter Tag.<\/strong><br><br>Wir wollen beten im Verein mit den Gebeten von Jesus, Maria und Joseph zu Nazareth.<br><br><strong>St.Josef war stets unschuldig.<\/strong><br><br>Er war vor seiner Geburt gereinigt und Gott,<br>welcher ihn zum Gef\u00e4hrten Mari\u00e4 bestimmt hatte, fl\u00f6\u00dfte ihm die gr\u00f6\u00dfte Wachsamkeit f\u00fcr die Reinheit seiner Seele ein;<br>er liebte die Zur\u00fcckgezogenheit und das Gebet, er f\u00fchrte ein arbeitsames, m\u00fchevolles Leben;<br>er unterwarf seinen Leib und seine Seele dem Willen anderer<br>und er trennte sich sp\u00e4ter von Jesus uns Maria.<br>Diese Mittel sind auf mich anwendbar..<br>Ich vertraue dir, St. Joseph, meine Unschuld an; umz\u00e4une du sie mit der Zur\u00fcckgezogenheit,<br>mit dem Gebet, mit der Arbeit und dem Gehorsam; und in dieses kleine Heiligtum, das du ihr gebildet haben wirst,<br>wohin weder die Freuden, noch die Erg\u00f6tzlichkeiten der Welt einbringen werden, f\u00fchre du Jesum und Maria ein.<br>Ich bitte mir dies f\u00fcr dein Fest als Belohnung meiner heiligen Kommunion<br>und meiner Sittsamkeit von heute.<br>Ich will mit Andacht ein Gebet zum heiligen Joseph verrichten.<br><br>Danke hl. Josef f\u00fcr all Deine Hilfen!<br>Gib allen Deinen Helfern 1000 fach zur\u00fcck, was sie gegeben.<br>Auch in der Ewigkeit!<br><br>Allen Lesern einen gesegneten gnadenreichen Festtag!<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zwanzigster Tag.<\/strong><br><br>Beten wir f\u00fcr jene, welche absto\u00dfend gegen uns waren und gegen welche wir Abneigung hegen.<br><br><strong>St. Joseph war lange Zeit Verfolgungen ausgesetzt.<\/strong><br><br>Die Menschen aller Zeiten sind stets dieselben; sie beurteilen, was sie selbst nicht aus\u00fcben.<br>Joseph, bescheiden in seinem Auftreten, vorsichtig in der Rede, gef\u00fcgig in seinem Privatleben,<br>mochte wohl viele sp\u00f6ttische, spitzige und boshafte Bemerkungen zu h\u00f6ren bekommen;<br>er opferte diese Verdrie\u00dflichkeiten dem lieben Gott auf und setzte sein geregeltes armes Leben fort; im Exil als Fremder behandelt \u2013<br>mit Eifersucht vielleicht ob seines Flei\u00dfes und des Gelingens seiner Arbeit, worauf Gottes Segen ruhte,<br>musste er f\u00fchlen, wie die Ungerechtigkeit gegen eine gerade Seele Hiebe austeilt;<br>er betete zu Gott f\u00fcr seine Feinde und behielt sein geordnetes, arbeitsames Leben bei.<br>Auch du wirst Verfolgungen erleiden m\u00fcssen; vielleicht hast du jetzt schon Erfahrungen gemacht, wie hart es ist,<br>nicht von allen geliebt zu werden&#8230;<br>Bete, mein Kind wie St. Joseph, ertrage! Nichts mache dich von deiner Pflicht abwendig.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Einundzwanzigster Tag.<\/strong><br><br>La\u00df uns beten in Vereinigung mit unserem Schutzengel, welchen Gott beauftragt hat, uns zu schirmen.<br><br><strong>St.Joseph setze stets gro\u00dfes Vertrauen auf Gott.<\/strong><br><br>Wir machen uns schwerlich einen Begriff von den mannigfaltigen Lagen, in welche die g\u00f6ttliche Vorsehung den heiligen Joseph versetzte &#8230;<br>Abgewiesen in Bethlehem fand er keine Zufluchtst\u00e4tte f\u00fcr Maria,<br>die er erm\u00fcdet sehen musste;<br>verfolgt von Herodes war er jeden Augenblick gew\u00e4rtig, sehen zu m\u00fcssen,<br>dass die Soldaten sein armes, heiliges Kind morden;<br>verlassen und entbl\u00f6\u00dft von allem arbeitete er in der Verbannung um das t\u00e4gliche Brot, nicht wissend, woher f\u00fcr morgen Nahrung nehmen&#8230;<br>\u00dcberdenkt man all diese Situationen und sieht diesen Kreis immer das L\u00e4cheln bewahren,<br>o wie ergreift einen da die Bewunderung! Er rechnete auf dich, o Gott!<br>O, St. Joseph, lehre mich die Worte, welche du gewi\u00df jenen entgegnest, die sich wunderten \u00fcber diese deine Ruhe:<br>\u201eIch tute, was ich kann, Gott wird f\u00fcr alles sorgen!<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zweiundzwanzigster Tag<\/strong>.<br><br>Beten wir, um von Gott die Treue zu erflehen, ihm all` unser Tun anheimzustellen.<br><br><strong>St. Joseph heiligte sich mehr und mehr von Tag zu Tag.<\/strong><br><br>Das Leben des heiligen Joseph war wie jenes der Mehrzahl der Menschen sehr einfach \u2013<br>um es mit drei Worten zu sagen: ein Leben der Armut, der Pr\u00fcfung, der Arbeit.<br>Dadurch ist er ein Heiliger geworden.<br>Er hat geduldig ertragen, unabl\u00e4ssig gebetet, alles Gott anheimgegeben,<br>und das hat hingereicht, sagen die Kirchenv\u00e4ter,<br>dass er an Heiligkeit alle Heiligen des Himmels \u00fcbertrifft.<br>In meinem jetzigem Stande, in der Stellung, die mir Gott f\u00fcr sp\u00e4ter vorbehielt,<br>werde ich allzeit die M\u00f6glichkeit, ja sogar die Leichtigkeit finden, ein gro\u00dfer Heiliger zu werden.<br>O heiliger Joseph! Lehre mich den Wert der drei Worte verstehen: Ergebung, Arbeit, Denken an Gott.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Dreiundzwanzigster Tag.<\/strong><br><br>Bitten wir um Verzeihung f\u00fcr unsere Zerstreuungen.<br><br><strong>St.Joseph bewahrte die innere Sammlung.<\/strong><br><br>Sich sammeln hei\u00dft sich innerlich damit besch\u00e4ftigen, Gott anzuschauen;<br>es ist das Bem\u00fchen, ihn nicht allein zu lassen, indem man alles, was man tut, ihm aufopfert.<br>St. Joseph schritt in diesem inneren Leben t\u00e4glich vorw\u00e4rts; nie f\u00fchlte er sich einsam,<br>und wenn man ihn gefragt h\u00e4tte, woran er denke? So w\u00e4re seine Antwort gewesen:<br>\u201eAn Gott\u201c.<br>Gl\u00fccklich diejenigen Seelen, welche mit Hilfe der Achtsamkeit auf sich selbst dieses kostbare Leben leben.<br>Gew\u00f6hne dich daran und bestimme heute einige Minuten f\u00fcr die ausschlie\u00dfliche Besch\u00e4ftigung mit Gott,<br>welcher in deiner Seele wohnt, wie in seinem Eigentum.<br>Bringe nichts darein in die Seele, was sein Auge beleidigen und ihn zwingen w\u00fcrde, sich \u00fcber dich zu beklagen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Vierundzwanzigster Tag.<\/strong><br><br>Beten wir in Vereinigung mit denjenigen, die den Monat des heiligen Joseph fromm begehen.<br><br><strong>St. Joseph war erf\u00fcllt von heiligen Eifer.<\/strong><br><br>T\u00e4glich heiliger zu werden trachten, heute alles besser machen wollen als gestern,<br>am Abend besser als am Morgen: das ist heiliger Eifer.<br>Man bem\u00fcht sich, nicht die Arbeit, wohl aber die darauf zu wendende Sorgfalt zu vermehren.<br>Der heilige Eifer ist das Leben der Seele, ist ihr Schreiten gen Himmel.<br>Begreifst du nicht, dass dies St. Josephs ganze Aufmerksamkeit in Anspruch nehmen musste?<br>Jesu und Mari\u00e4 zu gefallen, heute etwas mehr f\u00fcr sie zu tun als gestern.<br>Hast du nicht eben solche Liebe deiner Mutter gegen dich bemerkt?<br>Handle dann ebenso f\u00fcr Jesus, f\u00fcr deine Freunde, f\u00fcr deine Seele!<br>Wie wird der liebe Gott dir zul\u00e4cheln bei deinen Anstrengungen!<\/p>\n\n\n\n<p><strong>F\u00fcnfundzwanzigster Tag.<\/strong><br><br>La\u00dft uns beten, auf dass wir heute von keinem Arges denken.<br><br><strong>St. Joseph lebte in der Demut.<\/strong><br><br>Er arbeitete, um Jesus und Maria zufrieden zu stellen, oft belohnte ihn ein wohlwollendes L\u00e4cheln,<br>und er, ganz gl\u00fccklich hier\u00fcber, pries Gott f\u00fcr das gute Gelingen. \u2013<br>Das ist Demut. \u2013<br>Die Demut besteht nicht darin, dass man \u00fcberall sagt, man tue nichts Gutes, sondern darin,<br>dass man seine gl\u00fccklichen Erfolge Gott zuschreibt und alles Lob auf ihn zur\u00fcckf\u00fchrt&#8230;<br>Was k\u00f6nntest du Gutes tun ohne Gottes Beistand?<br>Nichts.<br>Deinen Verstand, deine Glieder, alles hast du von ihm&#8230;<br>Wenn du hie und da geachtet, gelobt, belohnt wirst, so sei vergn\u00fcgt, o freilich!<br>Aber danke dem lieben Gott wie St. Joseph!<br>Es werde dir zur Gewohnheit, alles auf ihn zur\u00fcckzubeziehen&#8230;<br>Das w\u00e4re eine Quelle des Friedens bei Besch\u00e4mung oder Tadel! ..<br>Missbilligung und Verweise tun weh, aber man beruhigt sich nicht hier\u00fcber<br>und beschwichtigt sich damit:<br>es wird morgen besser gehen, wenn ich morgen dem lieben Gott mehr Geh\u00f6r schenken.<br>Heute will ich meinen Rosenkranz zu Ehren der Verk\u00fcndigung Mari\u00e4 and\u00e4chtig beten.<br>W\u00fcnsche allen Lesern, am heutigen Festtag Maria Verk\u00fcndigung,<br>Gottes reichen Segen und viele Gnaden und Freuden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sechsundzwanzigster Tag.<\/strong><br><br>Beten wir um die Gnade, all`&nbsp; unsere Handlungen aus Liebe zu Gott zu verrichten.<br><br><strong>St. Joseph war von einer vollkommenen Gerechtigkeit und Redlichkeit.<\/strong><br><br>Gewiss, man m\u00f6chte sich keines groben Betruges schuldig machen;<br>aber wie viel kleine Betr\u00fcgereien laufen mitunter ohne Bedenken<br>und ohne Gewissensbisse, sei es im Entlehnen von Gegenst\u00e4nden,<br>auf die man wenig acht gibt, oder die man nicht zur\u00fcckerstattet, weil man sie verloren hat;<br>sei es im Gebrauch von fremden Gut ohne Erlaubnis. \u2013<br>St. Joseph mu\u00df im Verkehr mit anderen von \u00e4ngstlicher Gewissenhaftigkeit gewesen sein!<br>Gew\u00f6hne dir an, auf fremdes Gut zu achten.<br>Wenig ist freilich wenig, aber die Gerechtigkeit ist delikat.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Siebenundzwanzigster Tag.<\/strong><br><br>Bitten wir Gott um Verzeihung all` unseres Argwohns gegen den N\u00e4chsten.<br><br><strong>St. Joseph handelte und wandelte in Herzenseinfalt.<\/strong><br><br>Er schaute die Dinge so an, wie sie sich ihm darstellten, vermutete nirgends eine b\u00f6se Absicht, die man ihm verheimlichen wollte.<br>In Bethlehem z.B.&nbsp; hie\u00df es:<br>\u201eWir haben keinen Platz\u201c und St. Joseph, wohl merkend, man verweigere ihm die Herberge um seiner Armut willen,<br>bleibt einfach bei Wiederholung der Rede stehen: Sie haben keinen Platz! \u2013<br>Was f\u00fcr Dinge, geschahen nicht von Jesus und Maria, deren Beweggrund ihm entging!<br>Er nimmt sie hin mit der innerlichen \u00dcberzeugung; Jesus und Maria k\u00f6nnen weder Arges tun, noch wollen. &#8211;&nbsp;<br>Wie viel Ruhe und Seligkeit verm\u00f6gen derartige schlichte Gedanken einer Seele zu bringen.<br>Ich bitte dich, heiliger Joseph!<br>Verschaffe mir die Gnade der Einfalt,<br>nicht zu verurteilen jene, \u00fcber welche ich nicht zu richten habe,<br>und nie anderen eine schlechte Absicht unterzuschieben.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Achtundzwanzigster Tag.<\/strong><br><br>Beten wir um Erlangung der Gnade, nicht \u00fcbereilt zu handeln.<br><br><strong>St. Joseph war klug.<\/strong><br><br>Die Klugheit tut weder der Einfalt noch der Geradheit Eintrag; sie ist eine Schutzwehr f\u00fcr beide.&nbsp; \u2013<br>St. Joseph verband sich nicht freundschaftlich mit aller Welt.<br>Er wartete ab und beobachtete, bevor er vertraute. \u2013<br>Er \u00fcberlie\u00df sich der g\u00f6ttlichen Vorsehung, aber er wusste,<br>dass sie nur da ins Mittel tritt, wo man seinerseits seine Schuldigkeit tut,<br>und er handelte, als hinge alles von ihm ab.-<br>Er war sicher unter dem Schutze Jesu und Mari\u00e4!<br>dennoch vermied er jede b\u00f6se Gelegenheit, da er wusste,<br>Gott wirke kein Wunder f\u00fcr solche, die sich freiwillig der Gefahr aussetzen.<br>O heiliger Joseph, drei Dinge nachzuahmen ist mir n\u00f6tig;<br>die Wahl der Freunde,<br>die Ausdauer in meiner Arbeit,<br>die Flucht der b\u00f6sen Gelegenheit.<br>Ich will \u00fcber mich wachen und dich anrufen, dass du mir zu Hilfe kommst.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Neunundzwanzigster Tag.<\/strong><br><br>Beten wir, dass wir freigebig werden um Gottes willen.<br><br><strong>St. Joseph gab reichlich Almosen.<\/strong><br><br>Den Armen geben hei\u00dft sich Gott n\u00e4hern.<br>O,&nbsp; wie wird man in der armen H\u00fctte von Nazareth Almosen gespendet haben!<br>Nicht weil man sich vom t\u00e4glich Notwendigen absparte.<br>Nach vollendetem Tagewerk, zur Zeit der Ruhe, mahnt Jesus:<br>Noch ein wenig Arbeit f\u00fcr die Armen! Und Joseph geht wieder daran, mit Hilfe Jesus und Mari\u00e4.<br>Und auf diese Vergn\u00fcgungsarbeit hin ruhten sie gl\u00fccklicher und sorgten,<br>dass morgen die D\u00fcrftigen ihren Anteil finden sollten..<br>hast du wenig, so gib wenig,<br>hast du viel, so gib viel, aber immer;<br>du leihst auf Zins f\u00fcr den Himmel, was alles du in die H\u00e4nde der Armen legst.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Drei\u00dfigster Tag.<\/strong><br><br>Beten wir f\u00fcr unsere Wohlt\u00e4ter, Gott m\u00f6ge ihnen alles vergelten, was sie f\u00fcr uns tun.<br><br><strong>St.Joseph war dankbar.<\/strong><br><br>Er pflegte die g\u00fctige Hand Gottes zu erkennen, welche sich jeden Augenblick \u00f6ffnete, ihm etwas zu geben.<br>Das Tageslicht, das ihn erfreute, die Luft die er einatmete, das Brot, das er sich verdiente,<br>die Kr\u00e4fte, die er besa\u00df, erkannte die g\u00fctige Gabe Gottes und er dankte stets daf\u00fcr.<br>Diese best\u00e4ndige Erhebung seines dankbaren Herzens unterhielt in ihm eine fortw\u00e4hrende Freudigkeit&#8230; \u2013<br>Erhalten nicht auch wir, wie er alles vom lieben Gott!<br>O! \u00f6ffneten sich unsere Augen, sowie sie sich im Himmel erschlie\u00dfen werden,<br>so w\u00fcrden wir die g\u00f6ttliche Vorsehung erblicken, wir sie bedacht ist,<br>uns mit Wohltaten zu \u00fcberh\u00e4ufen und mit Friede und mit Freude..<br>Wollen wir heute ihr danken und alles Missf\u00e4llige vermeiden.<br>W\u00fcrden wir s\u00fcndigen wollen in demselben Augenblicke, wo Gott uns Wohltaten erzeigt?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Einundrei\u00dfigster Tag.<\/strong><br><br>Bitten wir den lieben Gott, uns eine gro\u00dfe Verehrung zum heiligen Joseph zu verleihen.<br><br><strong>St. Joseph war unabl\u00e4ssig t\u00e4tig.<\/strong><br><br>Den Heiligen mangelte es nie an Besch\u00e4ftigung; sie arbeiteten ohne \u00dcbereilung und ohne Unterbrechung.<br>Der heilige Joseph, gl\u00fccklich, alle Tage den Lebensunterhalt f\u00fcr seine Familie verdienen zu m\u00fcssen,<br>h\u00e4tte sich \u00fcber den mindesten Zeitverlust Vorw\u00fcrfe gemacht;<br>und der Gedanke, sie w\u00fcrden das N\u00f6tige nicht erhalten,<br>belebte seinen Mut, verdoppelte seine Kraft.<br>Der Tod \u00fcberraschte ihn bei der Arbeit und er starb l\u00e4chelnd, indem er die Worte Jesu vernahm:<br>\u201eDu hast dein Tagewerk gut vollendet, gehe ein in die Ruhe, du guter und getreuer Knecht!\u201c<br>O Jesus stehe mir bei in der Todesstunde<br>und sprich zu mir wie zu St. Joseph diese s\u00fc\u00dfen hoffnungsreichen Worte,<br>welche ich zu verdinen verspreche, indem ich die Zeit,<br>die Du mit geschenkt hast, zu deiner Ehre ben\u00fctze.<br><br>Jesus, Maria, Joseph, euch schenke ich mein Herz, meine Seele und mein Leben.<br>Jesus, Maria, Joseph, seid an meiner Seite in meinem Todeskampfe.<br>Jesus, Maria, Joseph, in eurer Gesellschaft m\u00f6chte ich unschuldig sterben.<br>(Jedesmal 300 Tage Ablass.)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>330 Tage Abla\u00df&nbsp; jeden Tag im Monat M\u00e4rz,wer t\u00e4glich w\u00e4hrend dieses Monat zu Ehren des heiligen Joseph irgend einen Akt der Fr\u00f6mmigkeit \u00fcbt.Vollkommener Abla\u00df an einem beliebigen Tage des Monats,wenn man nach der heiligen Beicht und Kommunion in der Intention &hellip; <a href=\"https:\/\/ecclesiae.de\/blog\/?page_id=10477\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"parent":10370,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-10477","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ecclesiae.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/10477","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/ecclesiae.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/ecclesiae.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ecclesiae.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ecclesiae.de\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=10477"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/ecclesiae.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/10477\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10478,"href":"https:\/\/ecclesiae.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/10477\/revisions\/10478"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ecclesiae.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/10370"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ecclesiae.de\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=10477"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}