{"id":10788,"date":"2022-07-25T09:20:13","date_gmt":"2022-07-25T09:20:13","guid":{"rendered":"http:\/\/ecclesiae.de\/blog\/?page_id=10788"},"modified":"2022-07-25T09:20:13","modified_gmt":"2022-07-25T09:20:13","slug":"oelbergandacht-1-1949","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/ecclesiae.de\/blog\/?page_id=10788","title":{"rendered":"Oelbergandacht (1) 1949"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Die Heilige Stunde<\/strong><br>Vorbereitungsgebet:<br>O liebevollster Erl\u00f6ser!<br>Ich komme zu Dir, um diese Heilige Stunde, die Du einst von Deiner treuen Braut, der hl. Margareta Maria, erbeten hast,<br>in Vereinigung mit Deinem Todesangst leidenden Herzen zuzubringen. Verleihe mir eine innige Teilnahme an Deinen unermesslichen Schmerzen<br>und an dem tiefen Mitleid, das die Seele Deiner Heiligsten Mutter in jener Nacht Deiner bitteren Todesangst erf\u00fcllte.<br>Lass mich w\u00e4hrend dieser Stunde mit Dir wachen und beten, um den Zorn Deines himmlischen Vaters zu bes\u00e4nftigen,<br>um Barmherzigkeit f\u00fcr die S\u00fcnder zu erlangen und um Dich zu tr\u00f6sten f\u00fcr den Schmerz, den Du \u00fcber die Teilnahmslosigkeit Deiner Apostel empfunden hast.<br>In der Erkenntnis meines Unverm\u00f6gens opfere ich Dir auf die Gef\u00fchle Deiner heiligen Mutter, der heiligen Margareta Maria und aller jener frommen Seelen,<br>die Dir jemals den gr\u00f6\u00dften Trost bereitet haben und noch bereiten in diesem Geheimnis der Schmerzen und der Liebe. Amen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Erste Andacht der Heiligen Stunde<\/strong><br><br>1. <strong>Jesu Traurigkeit bis zum Tod<\/strong><br><br>Es ist einer der ernstesten und heiligsten Augenblicke in der Geschichte der Menschheit.<br>Du hast, o Jesus, im Saale zu Jerusalem Deinen Aposteln die letzten Lehren und Unterweisungen gegeben<br>und Dein g\u00f6ttliches Herz in dem erhabensten Gebet ausgegossen, das jemals von Menschenlippen geflossen ist.<br>Nun begibst Du Dich mit ihnen an den \u00d6lberg. Hier angekommen l\u00e4sst Du acht Deiner J\u00fcnger am Eingange des Gartens Gethsemani zur\u00fcck.<br>Nur Petrus, Jakobus und Johannes nimmst Du mit Dir in den dunklen Teil des Gartens unter die Olivenb\u00e4ume.<br>Eine pl\u00f6tzliche schmerzliche Erregung ergreift jetzt die Seele, o g\u00f6ttlicher Heiland. Dein Angesicht ver\u00e4ndert sich,<br>Angst und Niedergeschlagenheit \u00fcberw\u00e4ltigen Dich. \u201eDu f\u00e4ngst an zu trauern.\u201c<br>Welchen Abgrund von Seelenschmerz offenbaren die Worte, die Du an Deine Apostel richtest: \u201eMeine Seele ist betr\u00fcbt bis in den Tod.\u201c<br>Doch wie gro\u00dfm\u00fctig sehe ich Dich, o Jesus, den Leidenskampf beginnen!<br>Obwohl Du wei\u00dft, dass das Schaudern, das Dich befallen hat, nur der Vorbote der eigentlichen Todesangst ist, vergisst Du Dich selbst,<br>um an Deine Freunde zu denken. Sie sollen keine unmittelbaren Zeugen Deines Seelenschmerzes sein.<br>Aus zarter R\u00fccksicht auf Deine Apostel willst Du allein \u201edie Kelter treten\u201c.<br>\u201eBleibet hier und wachet mit mir\u201c, sprichst Du zu ihnen und n\u00e4herst Dich der Grotte, dem Schauplatz Deiner furchtbaren Todesangst.<br>Jetzt bist Du ganz allein, o g\u00f6ttlicher Heiland!<br>Der schwere Augenblick ist gekommen, wo die Todesnot mit all ihren Schrecken \u00fcber Dich hereinbricht.<br>\u00dcberw\u00e4ltigt von der Gr\u00f6\u00dfe des Schmerzes, der Dein Inneres ersch\u00fcttert, f\u00e4llst Du auf deine Knie, das Antlitz in den Staub gesenkt,<br>als Opferlamm f\u00fcr unsere S\u00fcnden unter den furchtbaren Streichen der g\u00f6ttlichen Gerechtigkeit zuckend.<br>Du seufzest und st\u00f6hnst, aus Deinen Augen brechen Tr\u00e4nen, und blutiger Schwei\u00df rinnt in Tropfen bis zur Erde nieder.<br>O mein guter Jesus, so mu\u00df ich Dich finden? Mit Blut und Staub bedeckt,<br>wie der \u00c4rmste unter den Menschenkindern am Boden sich windend, weinend und jammernd in Todesnot?<br>K\u00f6nnte ich da gleichg\u00fcltig bleiben? Ach nein, o g\u00f6ttlicher Heiland, auch meine Seele ist ersch\u00fcttert, ich bete an das Geheimnis Deiner Liebe.<br>O erbarmungsvoller Erl\u00f6ser, durch die furchtbare Qual, die Du in Deiner Todesangst erduldet, durch den kostbaren Blutschwei\u00df,<br>den Du f\u00fcr mich vergie\u00dfen wolltest, flehe ich zu Dir, sei mir gn\u00e4dig, wenn ich einst vor Deinem Richterstuhl erscheinen mu\u00df, um das Urteil zu vernehmen,<br>das mich ewig gl\u00fccklich oder ungl\u00fccklich machen wird.<br>Rette mich in dieser entscheidenden Stunde durch die Verdienste Deines bitteren Leidens uns sei mir nicht Richter, sondern Seligmacher.<br>V. Herz Jesu, dass Du die Todesangst gelitten<br>A. Erbarme Dich der Sterbenden.<br>V. Schone, o Herr, schone Deines Volkes,<br>A. Und z\u00fcrne uns nicht in Ewigkeit.<\/p>\n\n\n\n<p><br>2. <strong>Jesu trostlose Verlassenheit<\/strong><br><br>Nun erhebst Du Dich, O Jesus, mein g\u00f6ttlicher Erl\u00f6ser, um Trost zu suchen bei Deinen geliebten J\u00fcngern.<br>Aber wie hat die Seelenangst und Not Dich angegriffen und ersch\u00fcttert!<br>\u201eDeine wankenden Knie trugen Dich kaum\u201c, sagt eine gottbegnadete Seherin.<br>\u201eDein Antlitz war entstellt, Deine Lippen bleich, an allen Gliedern zitternd, in Blutschwei\u00df gebadet schlepptest Du Dich zu den drei Aposteln.\u201c<br>Doch ach, sie schlafen, von M\u00fcdigkeit \u00fcberw\u00e4ltigt!&#8230; Uns\u00e4glicher Schmerz durchbohrt bei diesem Anblick Dein Herz.<br>Tief empfindest Du die trostlose Verlassenheit, die gro\u00dfe Teilnahmslosigkeit Deiner treuesten Freunde, zu einer solchen Stunde..<br>an einem solchen Orte&#8230;. unter solch qualvollen Umst\u00e4nden&#8230; Dein liebendes Herz droht zu brechen vor Leid;<br>denn gleichzeitig schaut Dein Auge allen Kaltsinn und alle Lieblosigkeit Deiner Freunde, Deiner Auserw\u00e4hlten,<br>die sich an ihrem Liebesposten dem Schlafe der Lauheit und Tr\u00e4gheit \u00fcberlassen. Sahst Du unter ihnen vielleicht auch mich?..<br><br>O mein Jesus k\u00f6nnte ich nur in etwa die Gr\u00f6\u00dfe der Qual Deines g\u00f6ttlichen Herzens in diesem schrecklichen Augenblick ermessen!<br>K\u00f6nnte ich Dich tr\u00f6sten, Dir S\u00fchne und Ersatz leisten f\u00fcr die unbegreifliche Teilnahmslosigkeit Deiner Apostel, Deiner bevorzugten Freunde \u2013<br>aber auch f\u00fcr die meinige. Ich erkenne und bekenne vor Dir meine Schuld, meine gro\u00dfe Schuld und flehe um Gnade und Erbarmen.<br>Erweiche mein hartes Herz und erf\u00fclle es mit einem Strahl Deiner g\u00f6ttlichen Liebe. Verleihe mir die Gnade,<br>immer tiefer einzudringen in das Liebesgeheimnis Deiner Todesangst und Dir von nun an in Deiner so schmerzlichen Verlassenheit treue Gesellschaft zuleisten.<br>Da stehst Du nun, o g\u00f6ttlicher Dulder, schmerzerf\u00fcllt von Deinen schlaftrunkenen Aposteln.<br>Doch nur der sanfte Vorwurf kommt \u00fcber Deinen Lippen: \u201eKonntet ihr nicht eine Stunde mit mir wachen?<br>Judas, der Verr\u00e4ter, wacht noch, um mich meinen Feinden zu \u00fcberliefern; meine Gegner wachen,<br>um Marter \u00fcber Marter auf mich zu h\u00e4ufen und ihr meine J\u00fcnger, meine hei\u00dfgeliebten Freunde, die ihr mich noch liebt,<br>ihr k\u00f6nnt mich allein lassen in meiner Todesnot? Wollt ihr nicht an mich denken, so denkt wenigstens an euch selbst;<br>dann sehet, die Stunde der Gefahr ist nahe! \u201eWachet und betet, damit ihr nicht in Versuchung fallet!\u201c Denkt an eure Schw\u00e4che!<br>\u201eDer Geist ist zwar willig, aber das Fleisch ist schwach.\u201c O Jesus, wie gro\u00df ist Deine Liebe!<br>Selbst in Deiner bitteren Todespein bist Du voll Sorge f\u00fcr Deine Apostel und warnst sie vor der Gefahr, die ihnen bevorsteht.<br>O h\u00e4tten sie auf Deine warnende Stimme geh\u00f6rt! &#8230; Durch Wachsamkeit und Gebet in Gemeinschaft mit Dir, ihrem g\u00f6ttlichen Meister,<br>h\u00e4tten sie Gnade und Kraft erlangt, bei Die auszuharren in Deinem bitteren Leiden.<br>Aber in ihrer Schlaftrunkenheit begreifen sie nicht die Wirklichkeit des furchtbaren Geschehens.<br>Sie glauben zu tr\u00e4umen, als sie Dich blut\u00fcberronnen vor sich sehen, stammeln einige ungereimte Worte und verfallen wiederum in Schlaf!&#8230;<br>Todestraurig ob Deiner Verlassenheit wankst Du wieder zur\u00fcck, um einsam weiterzuringen und zu beten.<br>Auch mein Herz, o Jesus, ist mit tiefer Traurigkeit erf\u00fcllt, da ich Dich in Deinem leidvollen Zustand so einsam und verlassen sehe.<br>Wie sehr geht mir Deine Seelenpein zu Herzen, deren Gr\u00f6\u00dfe ich nicht zu ahnen vermag.<br>Sagtest Du doch selbst zur heiligen Margareta Maria: \u201eKein Gesch\u00f6pf wird je die Gr\u00f6\u00dfe der Qual begreifen k\u00f6nnen, die ich damals erduldet..<br>Hier habe ich innerlich mehr gelitten, als w\u00e4hrend meines ganzen \u00fcbrigen Leidens, da ich mich verlassen sah von Himmel und Erde&#8230;<br>V. In Deiner schmerzlichen Verlassenheit<br>A. Wollen wir Dich tr\u00f6sten, o Herr.<br>V. Schone, o Herr, schone Deines Volkes.<br>A. Und z\u00fcrne uns nicht in Ewigkeit.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>3. Ergebung Jesu in den Willen des himmlischen Vaters!<\/strong><br>Vergebens hast Du, o Jesus Trost gesucht bei Deinen Aposteln.<br>Darum entfernst Du dich von neuem und verschwindest im Schatten der \u00d6lb\u00e4ume, um zur Grotte zur\u00fcckzukehren.<br>Mit freiem Willen l\u00e4sst Du den Sturm der Leiden wiederum \u00fcber Deine Seele hereinbrechen .<br>Wieder sinkst Du ohnm\u00e4chtig mit dem Antlitz in den Staub, wieder bem\u00e4chtigt sich Deiner eine namenlose Traurigkeit,<br>und die Hochflut der Tr\u00fcbsal dringt in Deine Seele ein, noch tiefer und verheerender als zuvor.<br>O mein Gott und Heiland, k\u00f6nnte ich Balsam finden f\u00fcr Deine zerrissene Seele!<br>Ach, dass mein Herz statt des Deinigen oder wenigstens mit Dir zu leiden verm\u00f6chte!<br>Aber Hilfe kann nur von oben kommen; deshalb wiederholst Du in Deiner \u00e4u\u00dfersten Angst Dein flehentliches Bittgebet:<br>\u201eMein Vater, wenn es m\u00f6glich ist, so gehe dieser Kelch an mir vor\u00fcber, doch nicht wie ich will, sondern wie Du willst.\u201c<br>\u201eVater!\u201c, rufst Du, denn so sehr Du &nbsp;auch in diesem Augenblick die Strenge der g\u00f6ttlichen Gerechtigkeit f\u00fchlst, vergisst Du nicht,<br>dass Gott Dein Vater ist, und verzweifelst keinen Augenblick an seiner v\u00e4terlichen Liebe.<br>Welch ein Beispiel f\u00fcr uns, die wir uns vielleicht hinrei\u00dfen lassen zu unmutigen Klagen, zum Misstrauen gegen Gottes Vaterg\u00fcte,<br>ja sogar zur Verzweiflung, wenn Gottes strafende Vaterhand uns trifft.<br>G\u00f6ttlicher Heiland, um des bitteren Leidens willen, das Du f\u00fcr mich im \u00d6lgarten erduldet, bitte ich Dich,<br>erhalte in mir zur Zeit der Pr\u00fcfung das Vertrauen und die kindliche Ergebung,<br>damit ich auch in der Tr\u00fcbsal stets mit Zuversicht zu Gott als meinen Vater aufschauen m\u00f6ge.<br>\u201eVater, wenn es m\u00f6glich ist, gehe dieser Kelch an mir vor\u00fcber!\u201c<br>\u201eWenn es m\u00f6glich ist\u201c, d. h. wenn des Vaters Ehre und Verherrlichung, wenn die Dir anvertraute Aufgabe, das Heil der Seelen, nicht darunter leiden;<br>nur unter dieser Voraussetzung bittest Du um Wegnahme des Leidenskelches und flehst inst\u00e4ndig:\u201c<br>Es gehe dieser Kelch an mir vor\u00fcber\u201c. Dieser Kelch!\u201c Welch inhaltsreiches Wort!<br>Mit einem einzigen Blick \u00fcberschaust Du dabei die Flut der Martern, die sich \u00fcber Dich ergie\u00dfen soll bis zum Todesseufzer am Kreuz.<br>Ein grauenvolles Bild! Du kannst den Anblick nicht ertragen, Dein Herz verzagt;<br>Du hast nur noch Kraft, zum Vater um Hilfe zu rufen: \u201eEs gehe dieser Kelch an mir vor\u00fcber.\u201c<br><br>O guter Meister, wie trostvoll f\u00fcr uns ist dieses Gebet in deinem Munde! Es klingt so menschlich, so ermutigend f\u00fcr unsere Schwachheit,<br>es redet so recht unsere Sprache. Auch mich dr\u00fcckt der Schmerz nieder, der mich trifft.<br>\u201eMein Herz ist ja nicht von Stein\u201c, mu\u00df ich mit Job klagen, \u201emein Fleisch ist nicht von Eisen.\u201c<br>Da darf auch ich getrost um Abwendung des Leidenskelches bitten, Dein Beispiel lehrt es mich.<br>Dein Beispiel zeigt mir aber auch zu gleicher Zeit, mit welch kindlicher Ergebung des Willens<br>und unter welcher Bedingung ich um Erleichterung um Abwendung einer Pr\u00fcfung bitten soll.<br>Freilich klagst Du dem Vater Deine Not und bittest sehnlichst, der Kelch m\u00f6ge vor\u00fcbergehen.<br>Doch Du f\u00fcgst hinzu: \u201eAber nicht mein, sondern Dein Wille geschehe.\u201c O Wort, wundervoll und hehr, w\u00fcrdig, von Himmel und Erde gepriesen zu werden!<br>\u201eDein Wille geschehe\u201c, mit diesem Wort legt sich der Sturm in Deiner mit der Todesangst ringenden Seele.<br>Du hast den Leidenskelch angenommen aus des Vaters Hand.<br>Du, der Gottmensch, gehst dem Kreuz entgegen mit der ganzen Sch\u00f6nheit eines Opfers, das sich aus Liebe in den Tod begibt.<br>Du willst, was Gott will und begibst Dich freiwillig in die H\u00e4nde Deiner Feinde.<br>O Jesus, m\u00f6ge Dein Vorbild mir immerdar voranleuchten, besonders aber in den \u00d6lbergstunden, die auch \u00fcber mich hereinbrechen.<br>M\u00f6ge ich aus der h\u00e4ufigen Betrachtung Deiner Todesangst, Ruhe und Gnade sch\u00f6pfen,<br>um nur noch in und nach dem Willen Gottes zu leben und seine Erf\u00fcllung zum einzigen Gegenstand meines Verlangens zu machen.<br>V. Herz Jesu, in den Willen Deines himmlischen Vaters ergeben,<br>A. Erbarme Dich unser.<br>V. Schone, o Herr, schone Deines Volkes,<br>A. Und erz\u00fcrne uns nicht in Ewigkeit.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Schlu\u00dfgebet:<\/strong><br><br>Ich danke Dir, o g\u00f6ttlicher Heiland, f\u00fcr die mir in dieser Heiligen Stunde erwiesenen Gnaden.<br>M\u00f6ge das Andenken an Deine bittere Todesangst im \u00d6lgarten sich immer tiefer meiner Seele einpr\u00e4gen<br>und mich mit dem\u00fctiger Reue- und S\u00fchnegesinnung erf\u00fcllen sowie mit wahrer, opferbereiter Gegenliebe zu Deinem von unendlicher Liebe zu uns entz\u00fcndeten Herzen.<br>Zum Beweise der Aufrichtigkeit meiner Gesinnungen spreche ich mit der heiligen Margareta Maria:<br>\u201eIch weihe und \u00fcbergebe hiermit dem heiligsten Herzen unseres Herrn Jesus Christus, meine Person, mein Leben, meine Handlungen, M\u00fchseligkeiten und Leiden,<br>um mich in Zukunft ganz seiner Ehre und Verherrlichung zu weihen, Es ist mein fester und unwiderruflicher Entschluss, ihm ganz anzugeh\u00f6ren,<br>alles aus Liebe zu ihm zu tun, und aus ganzem Herzen allem zu entsagen, was diesem g\u00f6ttlichen Herzen missfallen k\u00f6nnte.<br>Ich erw\u00e4hle also Dich, o heiligstes Herz Jesu, zum einzigen Gegenstand meiner Liebe, zum Besch\u00fctzer meines Lebens,<br>zur Sicherheit meines Heiles, zur St\u00fctze in meiner Schwachheit und Unbest\u00e4ndigkeit und zur sicheren Zufluchtsst\u00e4tte in der Stunde meines Todes.<br>Sei also, o Herz der G\u00fcte, meine Vers\u00f6hnung bei Gott, Deinem Vater, und wende von mir ab, die Gei\u00dfel seines gerechten Zornes.<br>O Herz der Liebe, auf Dich setze ich mein ganzes Vertrauen, von meiner Bosheit und Schw\u00e4che bef\u00fcrchte ich alles, aber von Deiner G\u00fcte hoffe ich auch alles.<br>So verzehre denn in mir alles, was Dir an mir missfallen oder widerstehen k\u00f6nnte.<br>Deine reine Liebe pr\u00e4ge sich so tief in meinem Herzen ein, dass ich Dich niemals vergessen noch jemals von Dir getrennt werden kann,<br>Ich beschw\u00f6re Dich bei Deiner unendlichen G\u00fcte, lass meinen Namen tief in Deine heiligstes Herz eingegraben sein,<br>denn all mein Gl\u00fcck und mein ganzer Ruhm soll darin bestehen, in Deiner heiligen Liebe zu leben und zu sterben.\u201c Amen.<br><br>(Zur Gewinnung des vollk. Ablasses ist ein Gebet nach der Meinung des Heiligen Vaters hinzuzuf\u00fcgen: Vater unser&#8230; Gegr\u00fc\u00dfet seist Du Maria&#8230;)<br>Q: Die heilige Stunde Drei Andachten zu dem mit der Todesangst ringenden Herzen Jesu &nbsp;Imprimatur 1949<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Heilige StundeVorbereitungsgebet:O liebevollster Erl\u00f6ser!Ich komme zu Dir, um diese Heilige Stunde, die Du einst von Deiner treuen Braut, der hl. Margareta Maria, erbeten hast,in Vereinigung mit Deinem Todesangst leidenden Herzen zuzubringen. 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