{"id":10927,"date":"2022-07-25T11:08:48","date_gmt":"2022-07-25T11:08:48","guid":{"rendered":"http:\/\/ecclesiae.de\/blog\/?page_id=10927"},"modified":"2022-07-25T11:08:48","modified_gmt":"2022-07-25T11:08:48","slug":"vor-dem-tabernakel","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/ecclesiae.de\/blog\/?page_id=10927","title":{"rendered":"Vor dem Tabernakel"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><tbody><tr><td><\/td><td>&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td>Liebster Jesus, vom Tabernakel her h\u00f6re ich Dich zu mir sagen: \u201eDies ist Meine Ruhest\u00e4tte f\u00fcr immer; hier will ich wohnen, diesen Ort habe ich Mir erw\u00e4hlt.\u201c &nbsp;(Ps 131, 14)<br>Hier also, auf unseren Alt\u00e4ren, hast Du Deine Ruhest\u00e4tte gew\u00e4hlt, um im heiligsten Sakrament bei uns zu bleiben; hier hast Du aus Liebe zu uns Deine Wohnung gefunden.<br>M\u00fcssen wir nun nicht mit einem Herzen voller Liebe immer bei Dir im Tabernakel verweilen und dort unsere Freude und Ruhe finden!<br>Ihr gl\u00fccklichen liebenden Seelen, die ihr in der Welt keine sch\u00f6nere Ruhest\u00e4tte findet als ganz nahe bei eurem Heiland im Tabernakel!<br>Gl\u00fccklich auch ich, mein lieber Herr, wenn ich von heute an in nichts gr\u00f6\u00dfere Freude finde als darin, bei dir zu sein oder wenigstens an Dich zu denken,<br>der Du im heiligsten Sakrament immer an mich denkst und auf mein Wohl sinnst!<br>Mein Herr, warum habe ich so viele Jahre verloren, in denen ich Dich nicht geliebt habe?<br>Wie ich diese unseligen Jahre verw\u00fcnsche!<br>Aber Dich, unendliche Geduld meines Gottes, Dich preise ich, dass Du mich so viele Jahre hindurch ertragen hast, in denen ich Deine Liebe mit solchem Undank beantwortet habe.<br>Aber aus welchem Grunde hast Du auf mich Undankbaren gewartet, warum nur mein Gott?<br>Doch nur, damit ich, eines Tage endlich von Deinem Erbarmen und von Deiner Liebe besiegt, mich Dir ganz erg\u00e4be.<br>Mein Herr und mein Gott, ich will Dir nicht mehr widerstehen, will jetzt nicht mehr so undankbar sein.<br>Es ist wahrlich recht, dass ich dir wenigstens die noch \u00fcbrige Zeit meines Lebens weihe, ob sie nur mehr kurz oder noch lang ist.<br>Mein Jesus, ich vertraue, dass ich mit deiner Hilfe ganz Dein Eigen werden kann.<br>Als ich von Dir weggelaufen bin und Deine Liebe missachtet habe, da hast Du mich dennoch mit Huld \u00fcberh\u00e4uft;<br>um wie viel mehr darf ich jetzt auf Deine G\u00fcte bauen, da ich Dich suche und Dich zu lieben verlange!<br>So schenk mir die Gnade, Dich zu lieben, mein Gott, dem unendliche Liebe &nbsp;geb\u00fchrt!<br>Von ganzem Herzen liebe ich Dich, mehr als irgendein Gesch\u00f6pf, mehr als mich selbst, mehr als mein Leben.<br>Unendliche G\u00fcte, mich reut es, Dich beleidigt zu haben. Verzeih mir und gib mir zugleich die Gnade,<br>Dich w\u00fcrdig zu lieben in diesem Leben und bis zu meinem Tod, danach aber die ganze Ewigkeit hindurch!<br>Lass Deine Macht sich zeigen, Allm\u00e4chtiger! Lass die Welt das Wunder sehen, dass eine Seele, so undankbar wie die meine, eine von jenen Seelen wird, die Dich am meisten lieben!<br>Tu es, mein Jesus, um Deiner Verdienste willen! Das ist mein Wunsch, Herr, mein Gott, danach verlange ich, das erstrebe ich f\u00fcr mein Leben.<br>Du selbst hast mir diesen Wunsch eingegeben; gib auch, dass er sich erf\u00fclle!<br>Mein Jesus, ich danke Dir, dass Du so langm\u00fctig auf mich gewartet hast.<br><br>Gru\u00df an Maria<br>\u201eNiemand wird selig ohne Deine F\u00fcrsprache\u201c. So spricht der hl. Germanus zu Maria, \u201eniemand wird von seinen Leiden befreit oder mit Gnaden beschenkt, wenn du ihm nicht beistehst.\u201c<br>Wenn also du, meine Herrin, meine Hoffnung, mir nicht hilfst, dann bin ich verloren, dann werde ich nie dich im Himmel preisen k\u00f6nnen.<br>Aber die Heiligen versichern mir, dass Du, liebe Frau, keinen alleinl\u00e4\u00dft, der sich um Hilfe an Dich wendet.<br>Nur der mu\u00df f\u00fcrchten verlorenzugehen, der Dich nicht anruft. Ich komme also in meiner Not zu Dir, meine ganze Hoffnung, Du der Grund meiner Zuversicht.<br><br>Q: Aus dem B\u00fccherl &#8211; Besuchungen des Allerheiligsten Altarsakramentes und der Gottesmutter von Hl. Alfons Maria von Liguori &nbsp;<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Liebster Jesus, vom Tabernakel her h\u00f6re ich Dich zu mir sagen: \u201eDies ist Meine Ruhest\u00e4tte f\u00fcr immer; hier will ich wohnen, diesen Ort habe ich Mir erw\u00e4hlt.\u201c &nbsp;(Ps 131, 14)Hier also, auf unseren Alt\u00e4ren, hast Du Deine Ruhest\u00e4tte gew\u00e4hlt, &hellip; <a href=\"https:\/\/ecclesiae.de\/blog\/?page_id=10927\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"parent":10545,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-10927","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ecclesiae.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/10927","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/ecclesiae.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/ecclesiae.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ecclesiae.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ecclesiae.de\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=10927"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/ecclesiae.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/10927\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10928,"href":"https:\/\/ecclesiae.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/10927\/revisions\/10928"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ecclesiae.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/10545"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ecclesiae.de\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=10927"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}