{"id":11008,"date":"2022-07-26T14:43:22","date_gmt":"2022-07-26T14:43:22","guid":{"rendered":"http:\/\/ecclesiae.de\/blog\/?page_id=11008"},"modified":"2022-07-26T14:43:22","modified_gmt":"2022-07-26T14:43:22","slug":"die-alten-schuhe","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/ecclesiae.de\/blog\/?page_id=11008","title":{"rendered":"Die alten Schuhe"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><tbody><tr><td>Ein armer Bauer aus der Schweiz wollte auf seinen Acker gehen, um dort zu arbeiten.<br>Er hatte nur ein Paar Schuhe, das schon sehr schlecht war. Geld f\u00fcr neue hatte er nicht.<br>\u201eAuf dem Feld darf ich die Schuhe nicht anlassen\u201c, dachte der Bauer auf dem Weg, sonst zerrei\u00dfen sie vollends.\u201c<br>Am Feldrand zog er die Schuhe aus. \u201eIch arbeite barfu\u00df und lasse die Schuhe hier stehen.<br>Dann kann ihnen nichts passieren, sagte er sich.<br>Und dann kniete er sich nieder und fing an zu beten. \u201eLieber Gott\u201c, sagte er, \u201eschau doch mal, was f\u00fcr schlechte Schuhe ich habe.<br>\u00dcberall ist das Leder d\u00fcnn und br\u00fcchig, die Sohlen sind durchgelaufen. Ich brauche dringend neue Schuhe.<br>Ich bitte dich darum, f\u00fcr neue Schuhe zu sorgen. Du wei\u00dft doch, dass ich kein Geld daf\u00fcr habe. Amen.\u201c<br>Und nun ging der arme Bauer tats\u00e4chlich barfu\u00df auf sein Feld und begann mit der Arbeit.<br><br>W\u00e4hrend der Bauer auf dem Acker besch\u00e4ftigt war, kamen auf dem Weg zwei M\u00e4nner gewandert.<br>Wenn man damals reisen wollte, musste man entweder mit der Postkutsche fahren oder einfach laufen.<br>Diese zwei Reisenden waren zu Fu\u00df unterwegs. Der eine war ein vornehmer und reicher Engl\u00e4nder.<br>Der andere war der ber\u00fchmte Professor Durand aus Lausanne, der diese Geschichte selbst aufgeschrieben hat.<br>Als die beiden an dem Feld entlangkamen, sahen sie zwischen den B\u00fcschen das Paar Schuhe stehen.<br>\u201eDu liebe Zeit\u201c, wunderte sich der junge Engl\u00e4nder \u201ewie kommen diese alten, sch\u00e4bigen Schuhe hierher?<br>Die sind ja kaum noch zu gebrauchen.\u201c Die geh\u00f6ren sicherlich dem alten Mann auf dem Feld dort hinten\u201c, meinte Professor Durand. \u201eIch habe da eine lustige Idee\u201c, lachte der Engl\u00e4nder.<br>\u201eIch werde die Schuhe hier im Geb\u00fcsch verstecken. Wir verstecken uns dann ebenfalls<br>und beobachten den Mann, wenn er nachher zur\u00fcckkommt und seine Schuhe sucht.<br>Das wird bestimmt ein lustiger Spa\u00df.\u201c<br>Und er griff nach den Schuhen. \u201eIch habe da noch eine bessere Idee\u201c, sagte der Professor Durand.<br>\u201eWie w\u00e4re es denn, wenn Sie dem Mann eine ganz unerwartete \u00dcberraschung machten? Sie sind reich. Stecken Sie dem Mann doch in jeden Schuh einen Taler. Da wird er erst Augen machen.\u201c<br>\u201eDas wird lustig\u201c, lachte der Engl\u00e4nder, zog seinen Geldbeutel heraus und legte in jeden Schuh einen blanken Taler! Dann versteckten sich beide sich im Geb\u00fcsch und warteten.<br>Und richtig, nach einiger Zeit kam der Bauer von Feld zur\u00fcck. Er griff nach seinen Schuhen und zog den ersten an.<br>Doch was war das? Irgendwas dr\u00fcckte ihn vorn im Schuh. Er konnte ihn nicht anziehen.<br>Schnell drehte er den Schuh um und sch\u00fcttelte ihn. Und was fiel heraus? Ein blanker Taler!<br>Der Bauer machte gro\u00dfe Augen. Er blickte sich um, aber er sah niemanden. Er griff nun nach dem anderen Schuh.<br>Da geschah genau das Gleiche. Da fiel der Bauer wieder auf die Knie und betete: \u201eLieber Gott, ich danke Dir!<br>Du wei\u00dft, dass ich Dir heute fr\u00fch meine Not mit den Schuhen geklagt habe.<br>Nun legst Du mir das n\u00f6tige Geld f\u00fcr neue Schuhe einfach in die alten. Lieber Gott ich danke dir. Und ich bitte Dich, segne den guten Menschen, der das getan hat. Amen!\u201c<br>Dann ging der Bauer froh nach Hause.<br>Die beiden im Geb\u00fcsch hatten alles mitgeh\u00f6rt. Der reiche Engl\u00e4nder dankte dem Professor.<br>\u201eDieser Streich war eine gute Idee.\u201c \u201eJa\u201c sagte der Professor.<br>Gott hat sie dazu benutzt, das Gebet dieses armen Mannes zu erh\u00f6ren.<br>(Prof Durand aus einem Religionsbuch 4. Klasse)<br>Gott m\u00f6chte, dass wir an ihn glauben und ihm vertrauen wie ein Kind seinen Eltern vertraut.<br><br>Qelle unbekannt<\/td><\/tr><tr><td><\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein armer Bauer aus der Schweiz wollte auf seinen Acker gehen, um dort zu arbeiten.Er hatte nur ein Paar Schuhe, das schon sehr schlecht war. 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