{"id":11038,"date":"2022-07-27T08:49:09","date_gmt":"2022-07-27T08:49:09","guid":{"rendered":"http:\/\/ecclesiae.de\/blog\/?page_id=11038"},"modified":"2022-07-27T08:49:09","modified_gmt":"2022-07-27T08:49:09","slug":"wirkung-des-ave-maria","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/ecclesiae.de\/blog\/?page_id=11038","title":{"rendered":"Wirkung des Ave Maria"},"content":{"rendered":"\n<p>Das Beten des Ave Maria ist eine sehr wirksame Weise, sich die Fr\u00fcchte der Erl\u00f6sung anzueignen und sie f\u00fcr die Welt zu erflehen.<br>Der selige Dominikanerpater Alanus de Rupe sagt, dass es f\u00fcr diejenigen, die gegen das Ave Maria eine Verehrung im Herzen tragen, ein Zeichen der Auserw\u00e4hlung sei.<br>Ungez\u00e4hlte Beispiele best\u00e4tigen, dass gro\u00dfe S\u00fcnder, die es nicht unterlie\u00dfen, das Ave zu beten, sich vor ihrer Todesstunde bekehren konnten:<br><br>&#8222;Pater Karl Bovio erz\u00e4hlt, dass in Dormans, in der Champagne, ein verheirateter Mann s\u00fcndhaften Umgang mit einer anderen Frau hatte.<br>Seine tiefbetr\u00fcbte Ehefrau bat ohne Aufh\u00f6ren zu Gott, die Schuldige zu z\u00fcchtigen, und eines Tages ging sie eigens vor den Altar der allerseligsten Jungfrau in einer Kirche, um gerechte Strafe auf diese Person herabzurufen. Vor demselben Bild pflegte auch jene t\u00e4glich ein Ave zu sprechen.<br>Des Nachts erschien nun einmal die g\u00f6ttliche Mutter im Traum der Ehefrau, welche, kaum dass sie Maria erblickt, sogleich ihre gew\u00f6hnliche Bitte begann:<br>&#8222;Gerechtigkeit, o Mutter Gottes, Gerechtigkeit!&#8220; Doch Unsere Liebe Frau versetzte: &#8222;Gerechtigkeit? Du begehrst von mir Gerechtigkeit? Geh, wende dich an andere, die sie dir verschaffen m\u00f6gen, ich kann, was mich betrifft, sie dir nicht gew\u00e4hren.<br>Wisse, dass diese S\u00fcnderin t\u00e4glich mit dem Ave mich begr\u00fc\u00dft, und dass, wenn jemand dieses tut, ich nicht ertragen kann, dass er um seiner S\u00fcnden willen Z\u00fcchtigung erleide.\u201c<br>Da es Tag geworden, ging die Frau in die erw\u00e4hnte Liebfrauenkirche, die heilige Messe zu h\u00f6ren.<br>Beim Herausgehen begegnete sie jener Person, und als sie jener ansichtig wurde, fing sie an, sie zu beschimpfen und sie eine Hexe zu nennen, die durch ihre Hexereien selbst Unsere Liebe Frau verzaubert habe.<br>Die Umstehenden wollten sie zum Schweigen bringen; doch es gelang ihnen nicht.<br>&#8222;Es ist nur zu wahr, was ich sage&#8220;, rief sie und erz\u00e4hlte ihr n\u00e4chtliches Gesicht.<br>Die Person aber best\u00e4tigte, dass sie jeden Tag das Ave bete, und so ger\u00fchrt war, dass Maria um dieser geringen Andacht willen, ihr solche Barmherzigkeit erwiesen habe, dass sie sogleich zu dem Bild zur\u00fcckeilte, sich niederwarf, alle wegen des gegebenen \u00c4rgernisses um Verzeihung bat und immerw\u00e4hrende Enthaltsamkeit gelobte.<br>Danach nahm sie den Habit, lie\u00df sich eine kleine Zelle in der N\u00e4he der Kirche bauen, schloss sich darin ein und verharrte in ununterbrochener Bu\u00dfe bis zu ihrem Tod.&#8220;<br>(aus: Die Herrlichkeiten Mariens, hl. Alfons Maria Liguori, 9. Kapitel)<br>Q: sankt-leopold.at (mit Erlaubnis v. P. Biffart fssp)<br><br><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Beten des Ave Maria ist eine sehr wirksame Weise, sich die Fr\u00fcchte der Erl\u00f6sung anzueignen und sie f\u00fcr die Welt zu erflehen.Der selige Dominikanerpater Alanus de Rupe sagt, dass es f\u00fcr diejenigen, die gegen das Ave Maria eine Verehrung &hellip; <a href=\"https:\/\/ecclesiae.de\/blog\/?page_id=11038\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"parent":10792,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-11038","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ecclesiae.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/11038","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/ecclesiae.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/ecclesiae.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ecclesiae.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ecclesiae.de\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=11038"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/ecclesiae.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/11038\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":11039,"href":"https:\/\/ecclesiae.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/11038\/revisions\/11039"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ecclesiae.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/10792"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ecclesiae.de\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=11038"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}