{"id":11084,"date":"2022-07-28T13:13:04","date_gmt":"2022-07-28T13:13:04","guid":{"rendered":"http:\/\/ecclesiae.de\/blog\/?page_id=11084"},"modified":"2022-07-28T13:13:04","modified_gmt":"2022-07-28T13:13:04","slug":"ein-verehrer-der-heiligen-eucharistie","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/ecclesiae.de\/blog\/?page_id=11084","title":{"rendered":"Ein Verehrer der heiligen Eucharistie"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><tbody><tr><td>Wenzeslaus, Herzog, dann K\u00f6nig von B\u00f6hmen, wurde durch seine fromme Gro\u00dfmutter Ludmilla sehr christlich erzogen. \u2013<br>Bei dem Tode seines Vaters war er noch sehr jung. \u2013 allein die Landst\u00e4nde verlangten ihn zum Regenten. \u2013<br>Er wart auch w\u00fcrdig und f\u00e4hig, ein frommer, guter Regent zu sein. \u2013<br>Sein heiliger Glaube an die wirkliche Gegenwart Christi im allerheiligsten Altarsakramente, o, heiligen Messopfer, in der heiligen Kommunion belebte ihn ganz besonders. \u2013<br>Er war hierbei voll Andacht und heiliger Ehrfurcht. \u2013<br>Zu dem heiligen Messopfer hatte er das gr\u00f6\u00dfte Vertrauen. \u2013<br>Er dachte \u00fcber die unendliche Liebe Jesu nach, womit er in diesem heiligen Sakramente sich f\u00fcr uns dem himmlischen Vater zum Opfer und zur Speise hingibt. \u2013<br>Daher war es ihm eine Herzenslust, dem Opfer der heiligen Messe, dem g\u00f6ttlichen Mittler in der heiligen Kommunion, dem Priester am Altare zu dienen, Brot und Wein zum heiligen Sakramente selbst zuzubereiten. \u2013<br>Er begab sich daher zur Ernte und Weinlesezeit selbst auf das Feld und in den Weinberg, um mit eigenen H\u00e4nden den Weizen abzuschneiden,<br>aus welchem die Hostien gebacken wurden und die Trauben zu sammeln, aus welchen der Wein zur Heiligen Messe gepresst werden sollte. \u2013<br>Dieser Regent hatte eine solche innige Liebe zu Jesus im Allerheiligsten Sakramente, dass er es immer, bei jeder Jahreszeit, sogar im strengsten Winter besuchte. \u2013<br>Seine sch\u00f6ne Seele war dadurch so von Liebe zu Jesus entflammt, dass diese Glut sich seinem K\u00f6rper mitteilte, so dass, wenn er Schnee und Eis ber\u00fchrte, diese ihre nat\u00fcrliche K\u00e4lte verloren. \u2013<br>Man kann sich leicht denken, mit welcher Andacht, Inbrunst und wie oft er empfangen hat. &nbsp;\u2013<br>Gott wollte an einem Regenten beweisen, wie kr\u00e4ftig und k\u00f6stlich er durch dies Sakrament auf die seinigen wirke. \u2013<br>Der Wandel des heiligen Wenzeslaus war in seinem ganzen Benehmen musterhaft, &#8211; voll Weisheit, T\u00e4tigkeit, Gerechtigkeit, Geduld. Sanftmut, Barmherzigkeit undG\u00fcte. \u2013<br>Gottes Schutz zeigte sich besonders bei seiner Andacht zu diesem heiligsten Geheimnisse. \u2013<br>Einmal sollte er als Herzog beim Reichstag zu Worms erscheinen; er erschien, besuchte aber zuerst in der Kirche die Heilige Messe. \u2013<br>Der ganze Hof mit dem Kaiser musste nun auf ihn warten. \u2013 Deswegen wollte man ihm keine Ehrfurcht bezeigen. Doch was geschah?<br>Bei seinem Eintritt in den Sall steht der Kaiser selbst sogleich auf, eilt ihm entgegen, empf\u00e4ngt ihn mit Ehre und weist ihm einen Platz an seiner Seite an. \u2013<br>Warum? &#8211; &nbsp;Der Kaiser selbst sagt, er habe bei seinem Eintritt zwei Engel an seiner Seite gesehen.<br><br>Q: Maria meine Zuflucht und Trost &#8211; &nbsp;Imprim. 1917<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenzeslaus, Herzog, dann K\u00f6nig von B\u00f6hmen, wurde durch seine fromme Gro\u00dfmutter Ludmilla sehr christlich erzogen. \u2013Bei dem Tode seines Vaters war er noch sehr jung. \u2013 allein die Landst\u00e4nde verlangten ihn zum Regenten. \u2013Er wart auch w\u00fcrdig und f\u00e4hig, ein &hellip; <a href=\"https:\/\/ecclesiae.de\/blog\/?page_id=11084\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"parent":10792,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-11084","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ecclesiae.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/11084","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/ecclesiae.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/ecclesiae.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ecclesiae.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ecclesiae.de\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=11084"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/ecclesiae.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/11084\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":11085,"href":"https:\/\/ecclesiae.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/11084\/revisions\/11085"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ecclesiae.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/10792"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ecclesiae.de\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=11084"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}