{"id":11247,"date":"2022-08-23T06:27:01","date_gmt":"2022-08-23T06:27:01","guid":{"rendered":"http:\/\/ecclesiae.de\/blog\/?page_id=11247"},"modified":"2022-08-23T06:27:01","modified_gmt":"2022-08-23T06:27:01","slug":"vergiss-die-mutter-gottes-nicht","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/ecclesiae.de\/blog\/?page_id=11247","title":{"rendered":"Vergi\u00df die Mutter Gottes nicht"},"content":{"rendered":"\n<p><br>Ein Sohn stand am Sterbebette der Mutter. Ihre letzten Worte waren:<br><strong>\u201eMein Sohn, vergiss die Mutter Gottes nicht, vergiss sie nicht in deinem ganzen Leben und bete t\u00e4glich wenigstens drei Ave Maria.\u201c<\/strong><br>Und der Sohn versprach es der sterbenden Mutter, die jetzt mit Ergebung und mit Befriedigung in ein besseres Jenseits hin\u00fcberging.<br>Jahre waren vergangen, der Sohn kam in die Fremde und verlor bald Unschuld und Glauben.<br>Da wurde ein Priester zu einem Schwerkranken \u2013 er war dieser Sohn \u2013 gerufen.<br>Dieser empf\u00e4ngt die hl. Sakramente mit gro\u00dfer Andacht.<br>Der Priester fragt nach der Spendung der hl. Sakramente den ihm bekannten fr\u00fcheren leichtsinnigen jungen Mann, wodurch er diese Gnade erlangt h\u00e4tte.<br>Und dieser antwortet:<br><em>\u201eIch habe alles verloren, den Glauben und die Unschuld, aber eines habe ich nicht vergessen, ich habe die drei Ave Maria t\u00e4glich gebetet, wie ich es meiner sterbenden Mutter einst versprochen habe. Der Gottesmutter verdanke ich jetzt meine Bekehrung vor dem Tode.\u201c<\/em><br>\u201eWas die sterbende Mutter zu ihrem Sohne gesagt hat, das m\u00f6chte ich euch zurufen:<br>\u201eMein Christ, vergiss die Mutter Gottes nicht, vergiss sie nicht.\u201c<br><br>1. \u00a0 \u00a0 \u00a0In der Nacht der Versuchung.<br>2. \u00a0 \u00a0 \u00a0In der Nacht der S\u00fcnde.<br>3. \u00a0 \u00a0 \u00a0In der Nacht der Leiden.<br>4. \u00a0 \u00a0 \u00a0In der Nacht des Todes.<\/p>\n\n\n\n<p>1. \u00a0Der heilige Paulus nennt das Leben einen best\u00e4ndigen Kampf. Der b\u00f6se Feind geht umher wie ein br\u00fcllender L\u00f6we, suchend, wenn er verschlingen k\u00f6nne. Ja, das Leben ist ein Kampf gegen Versuchungen, gegen Leidenschaften und gegen die S\u00fcnde. O traurige Nacht der Versuchung, wo der Mensch Gott vergisst und in eine schwere S\u00fcnde f\u00e4llt!<br><strong>Vergi\u00df deshalb die Mutter Gottes nicht in der Versuchung, sie wird dich besch\u00fctzen in all deinen K\u00e4mpfen und Versuchungen;<\/strong> ruf sie an in allen Versuchungen.<br><\/p>\n\n\n\n<p>2. \u00a0Christliche Leser! Ihr habt schon oft gebeichtet, habt euch von der S\u00fcnde gereinigt und die besten Vors\u00e4tze gemacht.  Aber werdet ihr auch standhaft bleiben in euren Vors\u00e4tzen? Manche aus euch werden vielleicht wieder in eine Tods\u00fcnde zur\u00fcckfallen.<br><strong>O vergesst da in der Nacht der Tods\u00fcnde die Mutter Gottes nicht! Sie ist ja die Mutter der armen S\u00fcnder,<\/strong> sie wird dir lebhafte Reue \u00fcber diene S\u00fcnde einfl\u00f6\u00dfen und dich zum Beichtstuhl hingeleiten, sie wird dir Gnade und Barmherzigkeit erflehen von Gott, dem Vater der Erbarmungen.<\/p>\n\n\n\n<p><br>3. \u00a0<strong>Mein lieber Christ, vergi\u00df die Mutter Gottes nicht in der Nacht der Leiden und der Tr\u00fcbsale!<\/strong><br>Die Welt ist so recht ein Tr\u00e4nental. Wer ist imstande die Tr\u00e4nen zu z\u00e4hlen, die geweint werden in der gro\u00dfen weiten Welt und unter euch sind wohl viele, die schon die bittersten Tr\u00e4nen geweint haben!<br>Wieviel Kummer und Weh kommt in das arme Menschenherz.<br>Ein Sprichwort sagt: \u201eFreunde in der Not gehen hundert auf ein Lot.\u201c<br>Solange es dir gut geht und anderen mitteilen kannst, hast du Freunde in H\u00fclle und F\u00fclle,<br>im Ungl\u00fcck aber verlassen dich deine Freunde und du stehst allein.<br>Da vergiss wieder die Mutter Gottes nicht, sie ist ja die Tr\u00f6sterin der Betr\u00fcbten, o wie manche Tr\u00e4nen hat die Mutter Gottes schon getrocknet, wie viel Kummer schon gestillt!<br>Allerdings d\u00fcrfen wir nicht glauben, dass die Mutter Gottes alles Kreuz und Elend von uns nehmen wird. Du musst dein Kreuz tragen. Aber wenn du in Kreuz und Ungl\u00fcck deine Zuflucht zu Maria nehmen wirst, wird sie dich nicht verlassen, sie hat ein gutes treues Mutterherz, in allem Ungl\u00fcck, in aller Not wird sie dir Kraft und Mut verleihen, dass du dein Kreuz mit Geduld wirst tragen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p><br>4. \u00a0<strong>Wenn du Maria nie vergisst, dann wird sie auch dich nicht vergessen in der Nacht des Todes, in der Sterbestunde.<\/strong><br>Fr\u00fcher oder sp\u00e4ter kommt das St\u00fcndlein, wo wir Abschied von der Welt nehmen m\u00fcssen,<br>von allem, was uns lieb und teuer gewesen ist auf dieser Erde. Wie hart ist die Sterbestunde! Schaut der Sterbende zur\u00fcck, so sieht er ein S\u00fcndenleben, schaut er in die Zukunft, so sieht er einen unerbittlichen Richter.<br>Wo anders soll er Trost und Hilfe finden als bei Maria! Wir beten alle Tage:<br>Heilige Maria bitt f\u00fcr uns arme S\u00fcnder jetzt und in der Stunde unseres Todes, unseres Absterbens!<\/p>\n\n\n\n<p><br>5. \u00a0Habt ihr schon einmal geh\u00f6rt, dass eine Mutter je ein Kind verlassen habe in der Todesstunde?<br><strong>Wenn du mein Christ, Tag f\u00fcr Tag die Mutter Gottes verehrt hast in diesem Leben,<br>wird sie dir auch beistehen in der Stunde deines Todes.<\/strong><br>Wenn du die Mutter Gottes im Leben nicht vergisst, wird auch sie dich im Sterben nicht vergessen.<br>Sie wird dich besch\u00fctzen vor dem b\u00f6sen Feinde, sie wird dich hingeleiten zu Gott und f\u00fcr dich F\u00fcrsprache einlegen.<br>Seht, das ist das Wort, das ich allen ans Herz legen will: <\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u201cVergiss die Mutter Gottes nicht!\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Q: Empor die Herzen Pfr. A. Steeger Impr. 1921<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Sohn stand am Sterbebette der Mutter. 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