{"id":11810,"date":"2023-04-30T16:17:57","date_gmt":"2023-04-30T16:17:57","guid":{"rendered":"https:\/\/ecclesiae.de\/blog\/?page_id=11810"},"modified":"2025-05-06T10:11:44","modified_gmt":"2025-05-06T08:11:44","slug":"maiandacht-2-tag","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/ecclesiae.de\/blog\/?page_id=11810","title":{"rendered":"Maiandacht &#8211; 2. Tag"},"content":{"rendered":"\n<p><a href=\"https:\/\/ecclesiae.de\/blog\/?page_id=11795\">Vorbereitungs- und Aufopferungsgebet<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Von der Notwendigkeit des festen Zieles<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>Au\u00dfer diesem Ziele: Gott dienen und selig werden, ist nichts anderes notwendig. \u201eNur eins,\u201c sprach Jesus zu Martha, \u201eist notwendig.\u201c Dieses Eine ist die Rettung deiner Seele, deiner einzigen unsterblichen Seele. Bedenke, dass nicht deshalb der Mensch erschaffen ist, um auf dieser Erde herumzuarbeiten, zu ackern, Handel und Wirtschaft zu treiben, Geld zu sammeln und dann zu sterben. Bedenke, dass es nicht notwendig ist, dass du reich, fr\u00f6hlich, gesund und geehrt seiest: unz\u00e4hlige Arme, Verachtete, Schwache sind im Himmel, aber kein F\u00fcrst und K\u00f6nig ist im Himmel zu finden, der Gott nicht hier auf Erden gedient hat. \u201eWas hilft es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, aber an seiner Seele Schaden leidet!\u201c Was n\u00fctzt es denn, wenn ihm alles auf Erden gl\u00fcckt, wenn dieses eine Gesch\u00e4ft aber fehlschl\u00e4gt! Was n\u00fctzt es ihm, wenn er alles gewonnen, aber seine unsterbliche Seele verloren hat! Was schadet es ihm, wenn ihm alles auf Erden missgl\u00fcckt, aber das eine notwendige Gesch\u00e4ft wohlger\u00e4t! Was schadet es dem armen Lazarus, dass er auf Erden elend war, da er jetzt auf ewig unnennbare Freuden genie\u00dft! Was n\u00fctzt es dem reichen Prasser, dass er so reich gewesen ist, so gut gespeist, so kostbar sich gekleidet und den gro\u00dfen Herrn gespielt hat, da er jetzt in der H\u00f6lle brennt und niemand seine Zunge k\u00fchlt! Bedenke dieses ernstlich und forsche nach, was dich bisher abgehalten hat und noch abh\u00e4lt vom Dienste Gottes. Schneide ab, gib auf und verachte alles, was dich hindert, Gott von ganzem Herzen zu dienen. Sprich oft zu dir: \u201eIch will, ja, ich will meine Seele selig machen, dieses ist das eine Notwendige.\u201c Diesen besten Teil hat Maria gew\u00e4hlt auf Erden. Darum scheute sie keine Anstrengung, darum wurde sie von keinem Leiden erdr\u00fcckt, darum mied sie alles, was ihr hinderlich war am Dienste Gottes, darum gebrauchte sie alle dargebotenen Mittel des Heiles, war emsig in der Betrachtung des g\u00f6ttlichen Wortes, darum arbeitete, rang und strebte sie voran auf dem steilen und engen Pfade der Tugend. Daf\u00fcr erlangte sie auch den besten Teil im Himmel, der in Ewigkeit nicht von ihr genommen wird.<\/li>\n\n\n\n<li>Dieses Ziel ist so notwendig, dass du ohne dasselbe der elendeste Mensch w\u00e4rest. H\u00f6re, meine Seele, und zittere! Eine zweifache Ewigkeit wartet auf dich: die eine ist die gl\u00fcckseligste, die andere die ungl\u00fcckseligste. In eine von beiden wirst du eingehen, und von dort nie wieder hinausgehen. Hier gibt es keinen Mittelweg. Sage dir \u00f6fters: \u201eEine aus diesen Ewigkeiten muss ich notwendig betreten.\u201c Du wirst dich ewig erfreuen, oder ewig trauern, du wirst ewig hungern, oder ewig ges\u00e4ttigt werden, du wirst ewig ruhen, oder ewig jubeln, oder ewig brennen in dem Feuer der H\u00f6lle. Das ist keine blo\u00dfe Meinung der Menschen, sondern ein g\u00f6ttlicher Ausspruch. \u201eDie Gottlosen werden gehen in die ewige Pein,\u201c sagt der Herr, \u201edie Gerechten aber ins ewige Leben.\u201c Himmel und Erde werden vergehen, aber diese Worte Gottes werden nicht vergehen.<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p>Jetzt, meine Seele, kannst du noch w\u00e4hlen, vielleicht ist es morgen zu sp\u00e4t. Maria hat den besten Teil erw\u00e4hlt: folge ihr nach, und auch du wirst ewig gl\u00fcckselig werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Lasset uns beten 3 Ave Maria, damit Maria uns helfe, unser letztes Ziel zu erreichen.<\/p>\n\n\n\n<p>Gegr\u00fc\u00dfet seist du \u2026<\/p>\n\n\n\n<p><em>Bei Privatandachten kann auch nach dem Worte \u201eJesus\u201c jedes Mal hinzugesetzt werden:<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDer uns die Gnade geben wolle, unsere unsterbliche Seele zu retten.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gebet<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>O Maria, meine g\u00fctigste Mutter, lehre mich, das eine Notwendige immer im Auge zu haben. Zerrei\u00dfe die Bande, welche mich abziehen von Gott, dem h\u00f6chsten Gute, und flehe f\u00fcr mich um Verzeihung, dass ich bisher so blind dahingelebt und an die Rettung meiner einzigen unsterblichen Seele so wenig gedacht und dadurch Gott beleidigt habe, den ich aber jetzt lieben, dem ich allein dienen will bis zum letzten Augenblicke meines Lebens. Amen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vorbereitungs- und Aufopferungsgebet Von der Notwendigkeit des festen Zieles Jetzt, meine Seele, kannst du noch w\u00e4hlen, vielleicht ist es morgen zu sp\u00e4t. Maria hat den besten Teil erw\u00e4hlt: folge ihr nach, und auch du wirst ewig gl\u00fcckselig werden. Lasset uns &hellip; <a href=\"https:\/\/ecclesiae.de\/blog\/?page_id=11810\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"parent":11795,"menu_order":2,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-11810","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ecclesiae.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/11810","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/ecclesiae.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/ecclesiae.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ecclesiae.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ecclesiae.de\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=11810"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/ecclesiae.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/11810\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":13663,"href":"https:\/\/ecclesiae.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/11810\/revisions\/13663"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ecclesiae.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/11795"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ecclesiae.de\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=11810"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}