{"id":11960,"date":"2023-05-11T13:16:57","date_gmt":"2023-05-11T13:16:57","guid":{"rendered":"https:\/\/ecclesiae.de\/blog\/?page_id=11960"},"modified":"2023-05-11T13:16:57","modified_gmt":"2023-05-11T13:16:57","slug":"maiandacht-28-tag","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/ecclesiae.de\/blog\/?page_id=11960","title":{"rendered":"Maiandacht &#8211; 28. Tag"},"content":{"rendered":"\n<p><a href=\"https:\/\/ecclesiae.de\/blog\/?page_id=11795\">Vorbereitungsgebet und Aufopferungsgebet<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\"><strong>Von der Gleichf\u00f6rmigkeit unseres Willens mit dem Willen Gottes<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\" type=\"1\">\n<li>Die Gleichf\u00f6rmigkeit unseres Willens mit dem g\u00f6ttlichen Willen, welche darin besteht, dass wir nichts wollen, au\u00dfer was Gott will, uns alles gefallen lassen, was Gott \u00fcber uns verh\u00e4ngt, hat Christus gelehrt und ge\u00fcbt, und seine g\u00f6ttliche Mutter ist ihm hierin nachgefolgt. Im Vater unser lehrt uns Christus beten: \u201eVater, Dein Wille geschehe, wie im Himmel, also auch auf Erden,\u201c Dein Wille geschehe von uns und an uns. Ferner sagt er von sich selbst: \u201eIch bin vom Himmel herabgestiegen, nicht, um meinen Willen zu tun, sondern den Willen dessen, der mich gesandt hat. Am Abend vor seinem Tode betete er dreimal: \u201eVater, nicht wie ich will, sondern sie du willst,\u201c und gab seinen Willen g\u00e4nzlich dem himmlischen Vater hin. Ihm folge seine Mutter ihm treulich nach. \u201eSiehe,\u201c sprach sie zum Engel, \u201eich bin eine Magd des Herrn, mir geschehe nach deinem Worte!\u201c Und als Jesus ihr sein Leiden und seinen Tod ank\u00fcndigte, gab sie, obwohl mit den tiefsten Schmerzen erf\u00fcllt, mutig ihre Einwilligung, denn der Wille Gottes ging ihr \u00fcber alles. Beflei\u00dfige denn auch du dich immer dieser himmlischen Tugend, die dir den s\u00fc\u00dfesten Frieden, eine Art Seligkeit schon auf Erden verschafft.<br><br><\/li>\n\n\n\n<li>Damit du dich aber in dieser Tugend tief begr\u00fcndest, so pr\u00e4ge dir diese zwei Hauptlehren ein: erstens, dass in dieser \u00dcbereinstimmung deines Willens mit dem g\u00f6ttlichen Willen die Vollkommenheit besteht, zweitens, dass in der Welt durchaus nichts vorfallen oder sich ereignen kann, au\u00dfer durch und nach Gottes Willen, Anordnung oder Zulassung.<br>Was die erste Grundlehre betrifft, so bedenke, dass der h\u00f6chste, reinste und erhabenste Teil der Liebe Gottes darin bestehe, dass man in allen St\u00fccken dasselbe will und nicht will, was Gott will und nicht will. Es gibt gewiss nichts Besseres und Vollkommeneres, als den Willen Gottes. Darum ist auch der Mensch umso vollkommener, je mehr er sich mit dem g\u00f6ttlichen Willen vereinigt und gleichf\u00f6rmig macht. Das tat Maria, und darum hat sie auch die h\u00f6chste Stufe der Vollkommenheit erreicht. Was die zweite Grundlehre betrifft, so bedenke, dass Gott, der Herr des ganzen Weltalls, jedes, auch das geringste Gesch\u00f6pf regiert und erh\u00e4lt und selbst die Haare deines Hauptes gez\u00e4hlt hat. Darum sagt der Prophet: \u201eGl\u00fcck und Ungl\u00fcck, Leben und Tod, Armut und Reichtum kommen von Gott.\u201c<br>Hast du dir dieses nun recht lebhaft ins Herz gepr\u00e4gt, so gibt es f\u00fcr dich keinen Zufall mehr und du wirst nicht unruhig, verzagt werden, wenn dir \u00dcbles widerf\u00e4hrt, sondern dich in den allerheiligsten und anbetungsw\u00fcrdigsten Willen Gottes ergeben, der alles zu deinem Besten anordnet. O so beeifere dich denn nach dem Beispiele Jesu, Mari\u00e4 und Josephs, die Gleichf\u00f6rmigkeit mit dem g\u00f6ttlichen Willen dir anzueignen. Sage oft, besonders in den Versuchungen, \u00c4ngsten und N\u00f6ten: \u201eHerr, dein Wille geschehe!\u201c und sei ruhig. Denke: \u201eDer Herr ist mein Helfer, ich wanke nicht.\u201c Glaube sicherlich, dass der, welcher seinen Willen g\u00e4nzlich Gott hingegeben hat, nicht verloren gehen kann.<br><br><\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p>Lasset und beten <strong>3 Ave Maria<\/strong>, um durch Maria die Gleichf\u00f6rmigkeit unseres Willens mit dem g\u00f6ttlichen zu erhalten.<\/p>\n\n\n\n<p>Gegr\u00fc\u00dfet seist du Maria \u2026<\/p>\n\n\n\n<p><em>Bei Privatandachten kann auch nach den Worten \u201eJesus\u201c jedes Mal hinzugesetzt werden:<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDer uns die Gnade der Gleichf\u00f6rmigkeit unseres Willens mit dem g\u00f6ttlichen Willen verleihen wolle.\u201c<br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\"><strong>Gebet<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>O getreueste Mutter Maria, lehre mich doch, den Willen Gottes in allen St\u00fccken und zu allen Zeiten immer getreu zu erf\u00fcllen. Lehre mich auch, meinen so ver\u00e4nderlichen und oft so eigensinnigen Willen g\u00e4nzlich mit Gottes heiligem Willen zu vereinigen! Siehe, bereit ist mein Herz, zu tun und zu leiden, was und wie es Gott gef\u00e4llt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vorbereitungsgebet und Aufopferungsgebet Von der Gleichf\u00f6rmigkeit unseres Willens mit dem Willen Gottes Lasset und beten 3 Ave Maria, um durch Maria die Gleichf\u00f6rmigkeit unseres Willens mit dem g\u00f6ttlichen zu erhalten. 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