{"id":11325,"date":"2025-12-18T00:01:00","date_gmt":"2025-12-17T23:01:00","guid":{"rendered":"http:\/\/ecclesiae.de\/blog\/?p=11325"},"modified":"2025-08-04T10:44:08","modified_gmt":"2025-08-04T08:44:08","slug":"17-dezember-4","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ecclesiae.de\/blog\/?p=11325","title":{"rendered":"18. Dezember"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"857\" height=\"423\" src=\"https:\/\/ecclesiae.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Krippe.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2750 size-full\" srcset=\"https:\/\/ecclesiae.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Krippe.jpg 857w, https:\/\/ecclesiae.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Krippe-300x148.jpg 300w, https:\/\/ecclesiae.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Krippe-500x246.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 857px) 100vw, 857px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Nur ein Strohhalm<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Hirten sind gekommen und dann wieder gegangen. Vielleicht haben sie damals Geschenke mitgebracht, aber gegangen sind sie mit leeren H\u00e4nden. Ich kann mir aber vorstellen, dass vielleicht ein Hirte, ein ganz junger, doch etwas mitgenommen hat von der Krippe. Ganz fest in der Hand hat er es gehalten Die anderen haben es erst gar nicht bemerkt.<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bis auf einmal einer sagte: \u201eWas hast du denn da in der Hand?\u201c \u2013 \u201eEinen Strohhalm\u201c, sagte er, \u201eeinen Strohhalm aus der Krippe, in der das Kind gelegen hat.\u201c<br>\u201eEinen Strohhalm!\u201c, lachten die anderen, \u201edas ist ja Abfall! Wirf das Zeug weg.\u201c Aber er sch\u00fcttelte nur den Kopf. \u201eNein&#8217;\u201c, sagte er, \u201eden behalte ich, f\u00fcr mich ist er ein Zeichen, ein Zeichen f\u00fcr das Kind. Jedes Mal, wenn ich diesen Strohhalm in der Hand halten werde, dann werde ich mich an das Kinde erinnern und daran, was die Engel von ihm gesagt haben.\u201c Und wie ist das mit dem kleinen Hirten weitergegangen? Am n\u00e4chsten Tag, da fragten die anderen Hirten ihn. \u201eUnd, hast du den Strohhalm immer noch? Ja? Mensch, wirf ihn weg, das ist doch wertloses Zeug!\u201c Er antwortete: \u201eNein, das ist nicht wertlos.<br>Das Kind Gottes hat darauf gelegen.\u201c \u2013 \u201eJa und?\u201c lachten die anderen, \u201edas Kind ist wertvoll, aber nicht das Stroh.\u201c \u201eIhr habt Unrecht\u201c, sagte der kleine Hirte, \u201edas Stroh ist schon wertvoll. Worauf h\u00e4tte das Kind denn sonst liegen sollen, arm wie es ist? Nein, mir zeigt es, dass Gott das Kleine braucht, das Wertlose.<br>Ja, Gott braucht die Kleinen. Die, die nicht viel k\u00f6nnen, die nichts wert sind.\u201c<br>Ja, der Strohhalm aus der Krippe war dem kleinen Hirten wichtig. Wieder und wieder nahm er ihn in die Hand, dachte an die Worte der Engel, freute sich dar\u00fcber, dass Gott die Menschen so lieb hat, dass er klein wurde wie sie. Eines Tages aber nahm ihm einer der anderen den den Strohhalm weg und sagte w\u00fctend. \u201eDu mit deinem Stroh. Du machst mich noch ganz verr\u00fcckt!\u201c Und er zerknickte den Halm wieder und wieder und warf ihn zur Erde. Der kleine Hirte stand ganz ruhig auf, strich ihn wieder glatt und sagte zu den anderen: \u201eSieh doch, er ist geblieben, was er war. Ein Strohhalm. Deine ganze Wut hat daran nichts \u00e4ndern k\u00f6nnen. Sicher, es ist leicht, einen Strohhalm zu knicken, und du denkst, was ist schon ein Kind, wo wir einen starken Helfer brauchen\u201c. Aber ich sage dir: Aus diesem Kind wird ein Mann und der wird nicht totzukriegen sein. Er wird die Wut der Menschen aushalten, ertragen und bleiben, was er ist \u2013 Gottes Retter f\u00fcr uns.<br>Denn Gottes Liebe ist nicht klein zu kriegen.<br>(<em>Nach einer Erz\u00e4hlung aus Mexiko<\/em>)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nur ein Strohhalm Die Hirten sind gekommen und dann wieder gegangen. 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