{"id":13501,"date":"2025-05-06T00:14:00","date_gmt":"2025-05-05T22:14:00","guid":{"rendered":"https:\/\/ecclesiae.de\/blog\/?p=13501"},"modified":"2025-03-14T10:16:04","modified_gmt":"2025-03-14T09:16:04","slug":"06-mai-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ecclesiae.de\/blog\/?p=13501","title":{"rendered":"06. Mai"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-media-text is-stacked-on-mobile\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"577\" src=\"https:\/\/ecclesiae.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/0605-1024x577.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-13464 size-full\" srcset=\"https:\/\/ecclesiae.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/0605-1024x577.jpg 1024w, https:\/\/ecclesiae.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/0605-300x169.jpg 300w, https:\/\/ecclesiae.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/0605-768x432.jpg 768w, https:\/\/ecclesiae.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/0605-1536x865.jpg 1536w, https:\/\/ecclesiae.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/0605-2048x1153.jpg 2048w, https:\/\/ecclesiae.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/0605-500x282.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\">Heute m\u00f6chte ich bei der letzten Episode aus dem Leben des hl. Petrus verweilen, von der in der\u00a0<em>Apostelgeschichte\u00a0<\/em>berichtet wird: seine Gefangennahme auf Anordnung von Herodes Agrippa und seine Befreiung durch das wunderbare Eingreifen des Engels des Herrn in der Nacht vor seinem Prozess in Jerusalem (vgl.\u00a0<em>Apg\u00a0<\/em>12,1\u2013 17).<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\">Wieder einmal ist der Bericht vom Gebet der Kirche gepr\u00e4gt. Denn der hl. Lukas schreibt: \u00bbPetrus wurde also im Gef\u00e4ngnis bewacht. Die Gemeinde aber betete inst\u00e4ndig f\u00fcr ihn zu Gott\u00ab (<em>Apg&nbsp;<\/em>12,5). Und nachdem er das Gef\u00e4ngnis auf wunderbare Weise verlassen hat, hei\u00dft es anl\u00e4sslich seines Besuchs im Haus der Maria, der Mutter des Johannes mit dem Beinamen Markus, dass \u00bbnicht wenige versammelt waren und beteten\u00ab (<em>Apg&nbsp;<\/em>12,12). Zwischen diesen beiden wichtigen Hinweisen, die die Haltung der christlichen Gemeinde angesichts von Gefahr und Verfolgung beschreiben, wird \u00fcber die Gefangennahme und Befreiung des Petrus berichtet, die die ganze Nacht umfasst. Die Kraft des unabl\u00e4ssigen Gebets der Kirche steigt zu Gott auf, und der Herr erh\u00f6rt es und vollbringt eine undenkbare und unerwartete Befreiung, indem er seinen Engel sendet. Der Bericht ruft die gro\u00dfen Elemente der Befreiung Israels aus der Knechtschaft \u00c4gyptens in Erinnerung, das j\u00fcdische Pascha. Wie bei jenem grundlegenden Ereignis wird auch hier die wichtigste Tat vom Engel des Herrn vollbracht, der Petrus befreit. Und das Handeln des Apostels \u2013 der aufgefordert wird, schnell aufzustehen und die H\u00fcften zu g\u00fcrten \u2013 zeichnet das des auserw\u00e4hlten Volkes in der Nacht der Befreiung durch das Eingreifen Gottes nach, als es aufgefordert wurde, das Lamm hastig zu essen, mit den H\u00fcften geg\u00fcrtet, Schuhe an den F\u00fc\u00dfen, den Stab in der Hand, bereit, das Land zu verlassen (vgl.&nbsp;<em>Ex&nbsp;<\/em>12,11). So kann Petrus sagen: \u00bbNun wei\u00df ich wahrhaftig, dass der Herr seinen Engel gesandt und mich der Hand des Herodes entrissen hat\u00ab (<em>Apg&nbsp;<\/em>12,11). Der Engel ruft jedoch nicht nur jenen Engel der Befreiung Israels aus \u00c4gypten ins Ged\u00e4chtnis, sondern auch den Engel der Auferstehung Christi. Denn die&nbsp;<em>Apostelgeschichte&nbsp;<\/em>berichtet: \u00bbPl\u00f6tzlich trat ein Engel des Herrn ein, und ein helles Licht strahlte in den Raum. Er stie\u00df Petrus in die Seite, weckte ihn\u00ab (<em>Apg&nbsp;<\/em>12,7). Das Licht, das den Raum des Gef\u00e4ngnisses erf\u00fcllt, und auch das Wecken des Apostels verweisen auf das befreiende Licht des Pascha des Herrn, der die Finsternis der Nacht und des B\u00f6sen \u00fcberwindet. \u00bbWirf deinen Mantel um, und folge mir!\u00ab (<em>Apg&nbsp;<\/em>12,8): Diese Aufforderung l\u00e4sst schlie\u00dflich die Worte Jesu bei der Berufung der ersten J\u00fcnger im Herzen wiederklingen (vgl.&nbsp;<em>Mk&nbsp;<\/em>1,17). Er wird nach der Auferstehung am See von Tiberias wiederholt, wo der Herr gleich zweimal zu Petrus sagt: \u00bbFolge mir nach!\u00ab (<em>Joh&nbsp;<\/em>21,19.22). Es ist ein dringender Aufruf zur Nachfolge: Nur wenn man aus sich selbst herauskommt, um sich mit dem Herrn auf den Weg zu machen und seinen Willen zu tun, lebt man die wahre Freiheit.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\">Fortsetzung folgt \u2026<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\">(Papst Benedikt XVI.&nbsp; bei der Generalaudienz am 09. Mai 2012)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute m\u00f6chte ich bei der letzten Episode aus dem Leben des hl. 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