{"id":2222,"date":"2014-05-10T00:00:40","date_gmt":"2014-05-10T00:00:40","guid":{"rendered":"http:\/\/ecclesiae.de\/blog\/?p=2222"},"modified":"2014-04-28T11:42:45","modified_gmt":"2014-04-28T11:42:45","slug":"10-mai-ganz-dein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ecclesiae.de\/blog\/?p=2222","title":{"rendered":"10. Mai &#8211; Ganz Dein&#8230;"},"content":{"rendered":"<p>Ein treffliches Beispiel.<br \/>\nHier will ich eine Anekdote aus dem Leben des hl. Bernhard erz\u00e4hlen, wie ich sie bei einem gelehrten und weisen Schriftsteller gefunden habe. Sie wird das eben Gesagte noch verst\u00e4ndlicher machen. Bei fast allen, die erst beginnen, Gott zu dienen, und noch keine Erfahrung im seelischen Auf und Ab haben und im Entzug der Gnaden durch Gott, trifft es zu, dass sie leicht au\u00dfer Atem kommen, kleinm\u00fctig und traurig werden, sobald sie des Gef\u00fchls der Fr\u00f6mmigkeit ermangeln und das milde Licht schwindet, das sie einl\u00e4dt, auf dem Weg des Herrn voranzuschreiten. Erfahrene Menschenkenner erkl\u00e4ren das damit, dass die menschliche Natur nicht lang hungrig und freudlos bleiben kann, ob diese Freude nun himmlischen oder irdischen Ursprungs ist. Seelen, die durch das Verkosten der h\u00f6heren Freuden \u00fcber sich selbst hinausgehoben sind, verzichten leicht auf sichtbare St\u00fctzen. Wenn ihnen aber durch g\u00f6ttliche F\u00fcgung die geistliche Freude entzogen wird, sie andererseits aber der irdischen Freuden entbehren und nicht gewohnt sind, geduldig<br \/>\nauf die R\u00fcckkehr der echten Freudensonne zu warten, dann glauben sie, weder im Himmel noch auf der Erde zu sein und in ewige Nacht geh\u00fcllt zu bleiben.<\/p>\n<p>Fortsetzung folgt\u2026<\/p>\n<p>(<em>Franz von Sales<\/em>)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein treffliches Beispiel. Hier will ich eine Anekdote aus dem Leben des hl. Bernhard erz\u00e4hlen, wie ich sie bei einem gelehrten und weisen Schriftsteller gefunden habe. Sie wird das eben Gesagte noch verst\u00e4ndlicher machen. Bei fast allen, die erst beginnen, &hellip; <a href=\"https:\/\/ecclesiae.de\/blog\/?p=2222\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-2222","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ecclesiae.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2222","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/ecclesiae.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/ecclesiae.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ecclesiae.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ecclesiae.de\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2222"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/ecclesiae.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2222\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2223,"href":"https:\/\/ecclesiae.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2222\/revisions\/2223"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ecclesiae.de\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2222"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/ecclesiae.de\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2222"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/ecclesiae.de\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2222"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}