{"id":2689,"date":"2014-11-26T00:00:59","date_gmt":"2014-11-26T00:00:59","guid":{"rendered":"http:\/\/ecclesiae.de\/blog\/?p=2689"},"modified":"2014-11-26T12:39:51","modified_gmt":"2014-11-26T12:39:51","slug":"26-november-ganz-dein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ecclesiae.de\/blog\/?p=2689","title":{"rendered":"26. November &#8211; Ganz Dein&#8230;"},"content":{"rendered":"<p>Fortsetzung&#8230;<\/p>\n<p>Manche klagen zwar nicht, wenn sie krank oder traurig oder beleidigt wurden; sie wollen sich nicht empfindlich zeigen, denn das w\u00fcrde ihrer Meinung nach (und mit Recht) als Schw\u00e4che und als Mangel an Hochherzigkeit ausgelegt. Sie lieben es aber, beklagt zu werden, und suchen mit allen Mitteln zu erreichen, dass jedermann sie bedauere, dass man gro\u00dfes Mitleid mit ihnen empfinde, sie nicht nur f\u00fcr schwer gepr\u00fcft, sondern au\u00dferdem f\u00fcr mutig und geduldig im Ertragen halte. Das ist nun gewiss keine echte Geduld, sondern nur eine ganz raffinierte Ehrsucht und Eitelkeit. &#8222;Sie haben ihren Ruhm, aber nicht vor Gott&#8220;, sagt der Apostel (<a href=\"http:\/\/vulgata.info\/index.php\/Kategorie:Vulgata:NT:Roem04\">R\u00f6m 4,2<\/a>). Wer geduldig ist, klagt nicht und w\u00fcnscht nicht beklagt zu werden. Er spricht von seinem Leid offen, wahrheitsgem\u00e4\u00df und einfach, ohne zu jammern, sich zu beklagen oder das \u00dcbel gr\u00f6\u00dfer hinzustellen. Bedauert man ihn, so nimmt er es ruhig hin; beklagt man ihn aber wegen eines \u00dcbels, das ihn nicht getrofffen hat, dann stellt er bescheiden den Irrtum richtig. So bleibt er in aller Ruhe zugleich wahr und geduldig, gibt sein Leid zu, klagt aber nicht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Fortsetzung folgt&#8230;<\/p>\n<p>(<em>Franz von Sales<\/em>)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fortsetzung&#8230; Manche klagen zwar nicht, wenn sie krank oder traurig oder beleidigt wurden; sie wollen sich nicht empfindlich zeigen, denn das w\u00fcrde ihrer Meinung nach (und mit Recht) als Schw\u00e4che und als Mangel an Hochherzigkeit ausgelegt. Sie lieben es aber, &hellip; <a href=\"https:\/\/ecclesiae.de\/blog\/?p=2689\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-2689","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ecclesiae.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2689","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/ecclesiae.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/ecclesiae.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ecclesiae.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ecclesiae.de\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2689"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/ecclesiae.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2689\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2839,"href":"https:\/\/ecclesiae.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2689\/revisions\/2839"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ecclesiae.de\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2689"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/ecclesiae.de\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2689"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/ecclesiae.de\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2689"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}