{"id":8986,"date":"2021-03-16T00:01:00","date_gmt":"2021-03-16T00:01:00","guid":{"rendered":"http:\/\/ecclesiae.de\/blog\/?p=8986"},"modified":"2021-01-06T14:49:26","modified_gmt":"2021-01-06T14:49:26","slug":"16-maerz-worte-vom-hl-papst-johannes-paul-ii","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ecclesiae.de\/blog\/?p=8986","title":{"rendered":"16. M\u00e4rz &#8211; Worte vom hl. Papst Johannes Paul II."},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/ecclesiae.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/P1080503-e1444916379856-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3920 size-full\" srcset=\"https:\/\/ecclesiae.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/P1080503-e1444916379856-768x1024.jpg 768w, https:\/\/ecclesiae.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/P1080503-e1444916379856-225x300.jpg 225w, https:\/\/ecclesiae.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/P1080503-e1444916379856.jpg 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p class=\"has-text-align-center has-normal-font-size\">Man kann Gott auf verschiedenen Ebenen als Vater erkennen, je nach dem Blickwinkel, aus dem man schaut, und der Art des Geheimnisses, das man betrachtet. Es gibt eine nat\u00fcrliche Gotteserkenntnis, ausgehend von der Sch\u00f6pfung: Sie f\u00fchrt dazu, in Ihm den Ursprung und die transzendente Ursache der Welt und des Menschen zu erkennen und in diesem Sinn seine Vaterschaft zu erahnen. Diese Erkenntnis wird im fortschreitenden Licht der Offenbarung vertieft, d.h. aufgrund der Worte und heilsgeschichtlichen Eingriffe Gottes (vgl.\u00a0<em>KKK<\/em>, 287).\u00a0<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">Im Alten Testament bedeutete Gott als Vater zu erkennen, an den Ursprung des Bundesvolkes zur\u00fcckzugehen: \u00bbIst er nicht dein Vater, dein Sch\u00f6pfer? Hat er dich nicht geformt und hingestellt?\u00ab (<em>Dtn&nbsp;<\/em>32,6). Der Bezug auf Gott als Vater garantiert und wahrt die Einheit der Glieder einer selben Familie: \u00bbHaben wir nicht alle denselben Vater? Hat nicht der eine Gott uns alle erschaffen?\u00ab (<em>Mal<\/em>&nbsp;2,10). Gott wird auch dann als Vater erkannt, wenn er den Sohn zu seinem Wohl zurechtweist: \u00bbWen der Herr liebt, den z\u00fcchtigt er, wie ein Vater seinen Sohn, den er gern hat\u00ab (<em>Spr<\/em>&nbsp;3,12). Und selbstverst\u00e4ndlich kann ein Vater immer in der Stunde der Bedr\u00e4ngnis angerufen werden: \u00bbIch rief: Herr, mein Vater bist du, mein Gott, mein rettender Held. Verla\u00df mich nicht am Tag der Not, am Tag der Vernichtung und Verw\u00fcstung!\u00ab (<em>Sir&nbsp;<\/em>51,10). In allen diesen Formen werden auf Gott in vorz\u00fcglichem Sinn jene Werte angewandt, die man in der menschlichen Vaterschaft erf\u00e4hrt. Man ahnt allerdings, da\u00df es nicht m\u00f6glich ist, den Bedeutungsgehalt einer solchen g\u00f6ttlichen Vaterschaft in ihrer Tiefe zu erkennen, es sei denn in dem Ma\u00df, als Gott selbst sie offenbart.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">Fortsetzung folgt \u2026<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">(Papst Johannes Paul II. am 17.03.1999)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Man kann Gott auf verschiedenen Ebenen als Vater erkennen, je nach dem Blickwinkel, aus dem man schaut, und der Art des Geheimnisses, das man betrachtet. 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