27. Januar – Meine Stunde ist gekommen

„Nachdem viele es unternommen haben, einen Bericht abzufassen über die Dinge, die sich unter uns zugetragen haben, entsprechend der Überlieferung derer, die von Anfang an Augenzeugen und Diener des Wortes waren, habe auch ich mich entschlossen, allem von Anfang an sorgfältig nachzugehen und es dir der Reihe nach niederzuschreiben, erlauchter Theophilus, damit du dich überzeugst von der Zuverlässigkeit der Worte, von denen dir Kunde kam.“ (Lukas 1,1-4)

Jesus kehrte in der Kraft des Geistes nach Galiläa zurück, und die Kunde von ihm verbreitete sich im ganzen Umkreis.  Er lehrte in ihren Synagogen und wurde von allen gepriesen. Er kam auch nach Nazareth, wo er aufgewachsen war, ging nach seiner Gewohnheit am Sabbat in die Synagoge und stand auf um vorzulesen. Man reichte ihm das Buch des Propheten Isaias, und als er die Buchrolle öffnete, traf er auf die Stelle, wo geschrieben steht: »Der Geist des Herrn ist auf mir, denn er hat mich gesalbt; Armen frohe Botschaft zu bringen, sandte er mich, Gefangenen Befreiung zu künden und Blinden das Augenlicht, Gequälte zu entlassen in Freiheit und auszurufen ein Gnadenjahr des Herrn«.  Er rollte das Buch zusammen, gab es dem Diener zurück und setzte sich. Aller Augen in der Synagoge waren voll Spannung auf ihn gerichtet.
Er aber begann zu ihnen zu sprechen: »Heute hat sich diese Schrift erfüllt vor euren Ohren.«   (Lukas 4,14-21)

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