Herr, erbarme Dich unser! Christus, erbarme Dich unser! Herr, erbarme Dich unser! Christus, höre uns! Christus, erhöre uns! Gott Vater im Himmel, erbarme Dich unser Gott Sohn, Erlöser der Welt, Gott heiliger Geist, Heiligste Dreifaltigkeit, ein einiger Gott,
Blut Christi, des Eingeborenen des ewigen Vaters, rette uns! Blut Christi, des menschgewordenen Wortes Gottes, Blut Christi, des Neuen und Ewigen Bundes, Blut Christi, in der Todesangst zur Erde geronnen, Blut Christi, bei der Geißelung vergossen, Blut Christi, bei der Dornenkrönung verströmt, Blut Christi, am Kreuze ausgegossen, Blut Christi, Kaufpreis unseres Heiles, Blut Christi, einzige Vergebung der Sünden, Blut Christi, im Altarsakrament Trank und Reinigung der Seelen, Blut Christi, Strom der Barmherzigkeit, Blut Christi, Besieger aller bösen Geister, Blut Christi, Starkmut der Märtyrrer, Blut Christi, Kraft der Bekenner, Blut Christi, Lebensquell der Jungrauen, Blut Christi, Stütze der Gefährdeten, Blut Christi, Linderung der Leidenden, Blut Christi, Trost der Weinenden, Blut Christi, Hoffnung der Büßenden, Blut Christi, Zuflucht der Sterbenden, Blut Christi, Friede und Wonne aller Herzen, Blut Christi, Unterpfand des ewigen Lebens, Blut Christi, Erlösung aus der Tiefe des Reinigungsortes, Blut Christi, aller Herrlichkeit und Ehre überaus würdig, Lamm Gottes, Du nimmst hinweg die Sünden der Welt: Verschone uns o Herr! Lamm Gottes Du nimmst hinweg die Sünden der Welt: Erhöre uns o Herr! Lamm Gottes Du nimmst hinweg die Sünden der Welt: Erbarme Dich unser o Herr! V. Du hast uns erlöst, o Herr, in Deinem Blute. R. Und uns zu Deinem Gottesreich gemacht.
Lasset uns beten: Allmächtiger ewiger Gott, Du hast Deinen eingeborenen Sohn Zum Erlöser der Welt eingesetzt und wolltest durch sein Blut Dich versöhnen lassen, so lasse uns denn, wir bitten Dich, den Lösepreis unseres Heiles verehren und durch seine Kraft vor den Übeln dieses Lebens auf Erden beschirmt werden, so dass wir uns im Himmel ewig seiner Frucht erfreuen dürfen, Durch denselben Christus, unseren Herrn .Amen
Aus Liebe zu Jesus verließ Erentrudis ihre schöne Heimat und folgte dem Oheim nach Bayern. Hier gab ihr der hl. Rupert die Leitung des Frauenklosters auf dem Nonnenberge zu Salzburg, das vorzüglich der Erziehung armer, verlassener Kinder gewidmet war. Was in diesem Hause ihr ganzes Tagewerk ausmachte, war, dass sie, außer den Stunden des Gebetes, Waisen nährte und kleidete, vor der Sünde bewahrte und zu allem Guten anleitete, so dass Tausende sie als ihre leibliche und geistliche Mutter verehrten.
O Roma
felix!
Der Apostelfürsten Tod
hat mit dem Purpur
ihres Blutes dich geschmückt.
Ihr großes Leben,
nicht dein Ruhm und deine Macht,
gibt dir den Vorrang
vor den Städten dieser Welt.
Pförtner des
Himmels,
Petrus, der die Schlüssel trägt,
Völkerapostel,
Paulus, der die Heiden ruft:
Leuchten des Weltalls,
habt den Glauben ihr bezeugt –
einer am Kreuze
und der andre unterm Schwert.
Göttliche Dreiheit, Vater, Sohn und Heil´ger Geist, höre den Lobpreis, den wir deiner Größe weihn, da das Gedächtnis deiner Zeugen uns erfreut. Gib uns wie ihnen einst den Thron der Seligkeit. Amen.
Gott, unser Vater, du hast uns in der Taufe zu Kindern des Lichtes gemacht. Lass nicht zu, dass die Finsternis des Irrtums über uns Macht gewinnt, sondern hilf uns, im Licht deiner Wahrheit zu bleiben. Darum bitten wir durch Jesus Christus.
Diese heilige Hemma ist die Stifterin des vormaligen Doppelklosters Gurk in Kärnten. Sie war im Erzherzogtum Kärnten im Jahr 983 geboren. Ihre Eltern hießen Engelbert und Tuta von Peilenstein. Von mütterlicher Seite war sie mit dem heiligen Kaiser Heinrich II. nahe verwandt. Schon ihre erste Kindheit verriet die herrlichsten Anlagen und eine große Neigung zum gottseligen Leben.
Barmherziger Gott, deine Kirche kann nicht bestehen ohne dich, sie lebt allein von deiner Gnade. Reinige und festige sie und führe sie mit starker Hand. Darum bitten wir durch Jesus Christus.
(Tagesgebet vom Freitag der 12. Woche im Jahreskreis)
„Die Kirche feiert die Geburt des Johannes gleichsam wie eine geheiligte Geburt, unter den Vätern ist keiner sonst, dessen Geburtsfest wir feierlich begehen. Wir feiern nur die Geburt des Johannes und die Geburt Christi. Das kann nicht bedeutungslos sein.
Johannes wird geboren von einer unfruchtbaren Greisin. Christus wird von einer Jungfrau im Jugendalter. Der Vater glaubt nicht an die Geburt des Johannes und wird stumm. Maria glaubt an Christus und empfängt ihn im Glauben. Was untersucht und erörtert werden soll, ist damit gesagt.“
Christus dem Herren, dientest du als Herold.
Ewiger Ratschluß fand in dir den Boten.
Glücklich wir preisen alle deinen Namen:
Gruß dir, Johannes!
Noch trägt die Mutter dich in ihrem Schoße,
du aber fühlst schon, dass sich naht der König;
Freude bewegt dich, drängt dich, ihn zu grüßen,
eh´ er geboren.
Wüste und Wildnis wählst du dir zur Wohnstatt,
kündest die Ankunft des ersehnten Retters,
predigst die Umkehr, rufst das Volk zur Buße,
dass es bereit sei.
Den einst die Seher als das Licht verhießen,
das sie nur ahnend aus der Ferne schauten,
ihn, der hinwegnimmt alle Schuld der Erde,
rufst du beim Namen.
Stimme des Rufers, der den Weg ihm ebnet,
dich hat vor allen sich der Herr erkoren:
Jesus, der Heiland, lässt von dir sich taufen,
er, das Lamm Gottes.
Lobpreis und Ehre Gott, dem ew´gen Vater,
Ehre dem Sohne, den du uns verkündet,
Ehre dem Geiste, der ihn dir bezeugte,
immer und ewig. Amen.