06. Dezember – Worte vom hl. Papst Johannes Paul II.

Fortsetzung

2. Die gesamte Liturgie der Adventszeit ist ein Widerhall des Vorläufers und lädt uns ein, Christus entgegenzugehen, denn er ist gekommen, um uns zu retten. Wir bereiten uns auf das Gedenken seiner Geburt in Betlehem vor etwa 2000 Jahren vor und erneuern unseren Glauben an seine glorreiche Wiederkunft am Ende der Zeiten. Zugleich stellen wir uns darauf ein, uns seiner Gegenwart unter uns gewahr zu werden: Er besucht uns auch in den Mitmenschen und in den alltäglichen Ereignissen.

Fortsetzung folgt

(Papst Johannes-Paul II. am 07. Dezember 2003)

05. Dezember – Worte vom hl. Papst Johannes Paul II.

1. »Bereitet dem Herrn den Weg! Ebnet ihm die Straßen« (Lk 3,4).

Am heutigen zweiten Adventssonntag erklingt diese Aufforderung Johannes’ des Täufers mit besonderem Nachdruck. Ein prophetischer Ruf, der sich durch die Jahrhunderte fortsetzt.

Wir vernehmen ihn auch in unserem Zeitalter, in dem die Menschheit auf ihrem Weg durch die Geschichte vorangeht. Den Menschen des dritten Jahrtausends, die auf der Suche nach Ruhe und Frieden sind, zeigt er den Weg auf, den es zurückzulegen gilt.

Fortsetzung folgt

(Papst Johannes-Paul II. am 07. Dezember 2003)

04. Dezember – Worte vom hl. Papst Johannes Paul II.

Fortsetzung

Deshalb ist Advent ein Synonym für Hoffnung: nicht vergebliches Warten auf einen Gott ohne Gesicht, sondern konkretes und sicheres Vertrauen auf die Rückkehr dessen, der uns schon besucht hat, des »Bräutigams«, der durch sein Blut einen ewigen Bund mit der Menschheit besiegelt hat. Es ist eine Hoffnung, die zur Wachsamkeit, jenem besonderen Kennzeichen dieser besonderen liturgischen Zeit, anregt: Wachsamkeit im Gebet, von liebevoller Erwartung beseelt; Wachsamkeit in der Dynamik einer konkreten Nächstenliebe und in dem Bewusstsein, dass das Reich Gottes dort nahe ist, wo die Menschen lernen, als Brüder zu leben.

(Papst Johannes-Paul II. am 02. Dezember 2001)

03. Dezember – Worte vom hl. Papst Johannes Paul II.

Die Kirche setzt ihren Weg fort und lädt uns ein, noch eingehender über das Geheimnis Christi nachzudenken; es ist ein immer neues Geheimnis, das die Zeit nicht erfassen kann. Christus ist Alpha und Omega, Anfang und Ende. Durch ihn geht die Geschichte der Menschheit wie eine Wallfahrt auf die Erfüllung des Reiches zu, das Er selbst mit seiner Menschwerdung und seinem Sieg über Sünde und Tod eröffnet hat.

Fortsetzung folgt

(Papst Johannes-Paul II. am 02. Dezember 2001)

01. Dezember – Worte vom hl. Papst Johannes Paul II.

Gott ist die Zukunft des Menschen und der Welt. Wenn der Menschheit der Sinn für Gott abhanden kommt, verschließt sie sich der Zukunft und verliert unweigerlich die Perspektive ihres Pilgerwegs durch die Zeit. Warum leben, warum sterben? Warum sich aufopfern, warum leiden?

Auf diese Fragen gibt das Christentum eine erfüllende Antwort. Deshalb ist Christus die Hoffnung der Menschheit. Er ist der wahre Sinn unseres Heute, weil er unser sicheres Morgen ist.

Fortsetzung folgt

(Papst Johannes-Paul II. am 01. Dezember 2002)

30. November – Worte vom hl. Papst Johannes Paul II.

Christus, der Friedensfürst, kommt! Uns auf seine Geburt vorzubereiten bedeutet, in uns und in der ganzen Welt die Hoffnung auf Frieden wiederzuerwecken. Friede vor allem in den Herzen – ein Friede, der dadurch geschaffen wird, dass die Waffen des Hasses, der Rache und jeder Form von Egoismus niedergelegt werden.

Auf diesem Weg der Erwartung und Hoffnung, den wir in der Adventszeit beschreiten, blickt die kirchliche Gemeinschaft noch intensiver als sonst auf die allerseligste Jungfrau Maria. Sie, die Jungfrau des Wartens, helfe uns, unser Herz zu öffnen für Ihn, der durch sein Kommen zu uns Menschen der ganzen Menschheit das unschätzbare Geschenk des Friedens bringt.

(Papst Johannes-Paul II. am 30. November 2003)

28. November – Worte vom hl. Papst Johannes Paul II.

Am heutigen ersten Adventssonntag beginnt ein neues Kirchenjahr, in dessen Verlauf wir mit besonderer Hingabe das Antlitz des in der Eucharistie gegenwärtigen Christus betrachten werden. Jesus, das menschgewordene Wort, der gestorben und auferstanden ist, bildet den Mittelpunkt der Geschichte. Die Kirche betet ihn an und erkennt in Ihm den letztendlichen, zusammenfassenden Sinn aller Glaubensgeheimnisse: die Liebe Gottes, die Leben schenkt.

(Papst Johannes-Paul II. am 28. November 2004)

27. November – Worte vom hl. Papst Johannes Paul II.

Fortsetzung

Lassen Sie uns von den Heiligen, die im Osten und Westen mit gleicher Liebe verehrt werden, leiten, den Wert des Gebets wiederzuentdecken. Sei vor allem die Jungfrau Maria unsere Lehrerin. Ihr „Magnificat“ öffnet uns einen Blick auf die einzigartige Liturgie, die sie feierte, und verehrte das fleischgebaute Wort in ihrem Schoß. Sie führt uns in die Tiefen des christlichen Gebets, damit unser Leben zu einer ewigen Liturgie des Lobes wird.

(Papst Johannes-Paul II. am 03. November 1996)