07. März – Worte vom hl. Papst Johannes Paul II.

Fortsetzung
Gott der Vater ist das große Thema, dem wir die Katechesen dieses Jahres widmen. Wenn wir von Gott als Vater reden, dann ist damit nicht nur sein Verhältnis zur Schöpfung gemeint. Denn unser Blick richtet sich auch auf Jesus, und – im Licht Christi – auf uns.

Die Beziehung Jesu zum Vater ist einzigartig. Das bezeugen die Evangelien auf Schritt und Tritt, wenn sie den Lebensweg Jesu auf dieser Erde nachzeichnen. Besonders fällt die Anrede auf, mit der Jesus sich an seinen Vater wendet. Er nennt ihn: „Abba“, „lieber Vater“! Das ist mehr als eine Formel. Hier klingt die Zärtlichkeit an, mit der ein Sohn sich seinem Vater anvertraut. Selbst im tiefsten menschlichen Leid, angenagelt am Kreuz, bleibt Gott für Jesus der „Abba“, der „gute Vater“.

Durch die Menschwerdung des Sohnes haben wir die Möglichkeit, Söhne im Sohn zu werden. Diese Würde ist Verpflichtung. Wir sind berufen, uns vor den Menschen zu Jesus als Sohn Gottes zu bekennen. Dann wird sich auch der Sohn beim Vater zu uns bekennen (vgl. Mt 10, 32f.).

(Papst Johannes Paul II. am 03.03.1999)

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