27. Juni – Deine Zeit ist nahe

Ganz deutlich wird dieser Sinn, wenn wir an die Bibelstelle vom Reichen und dem armen Lazarus denken:

„Es war ein reicher Mann, der kleidete sich in Purpur und feinstes Linnen und erfreute sich Tag für Tag eines prunkvollen Lebens. Ein Armer namens Lazarus lag vor seiner Türe, von Geschwüren bedeckt, und hätte gern den Hunger gestillt mit dem, was vom Tische des Reichen fiel [,doch niemand gab ihm davon]. Ja, sogar die Hunde kamen und leckten an seinen Geschwüren. Da geschah es, dass der Arme starb und von den Engeln in den Schoß Abrahams getragen wurde. Es starb auch der Reiche und wurde begraben.
Als er in der Unterwelt in der Qual seiner Schmerzen seine Augen erhob, sah er Abraham von ferne und Lazarus in seinem Schoß. Da rief er: Vater Abraham, erbarme dich meiner und sende den Lazarus, dass er die Spitze seines Fingers ins Wasser tauche und meine Zunge erfrische; denn ich leide große Pein in dieser Glut. Abraham sprach zu ihm: Mein Sohn, denk daran, du hast dein Gutes empfangen in deinem Leben wie Lazarus ebenso das Schlechte; nun wird er hier getröstet, und du leidest Pein. Und zu alldem ist zwischen uns und euch eine große Kluft gesetzt, damit jene, die von hier zu euch hinüberkommen möchten, es nicht können, und ebensowenig können die drüben herübergelangen zu uns.
Da sagte er: So bitte ich dich, Vater, du mögest ihn in das Haus meines Vaters senden; denn ich habe fünf Brüder; er möge vor sie als Zeuge treten, damit nicht auch sie an diesen Ort der Peinigung kommen. Abraham entgegnete: Sie haben Moses und die Propheten, auf die sollen sie hören. Er aber sagte: Nein, Vater Abraham; doch wenn von den Toten einer zu ihnen kommt, werden sie sich bekehren. Da erwiderte er ihm: Wenn sie auf Moses und die Propheten nicht hören, dann werden sie, auch wenn von den Toten einer aufsteht, sich nicht überzeugen lassen. «

(Lukas 16,19-31)

Lassen wir uns also nicht täuschen nach dem Motto: Sind alles kleine Sünderlein, kommen alle in den Himmel rein.
April, April, der schickt die Jecken, wohin er will.

26. Juni – Deine Zeit ist nahe

Weil Du an die Arme Seele gedacht hast, ist dann nach Deinem Tod auch an Dich gedacht. Es ist immer ein Geben und ein Nehmen. Man macht nie etwas nutzlos. Selbst wenn Du auf Erden darin keinen Sinn siehst, in der Ewigkeit wirst Du darin einen großen Sinn sehen.

Fortsetzung folgt

24. Juni – Deine Zeit ist nahe

Br. Johannes-Marcus (FJM) nimmt beim Verlassen der Kirche Weihwasser und spritzt es draußen in drei Richtungen und spricht dazu:

Mit himmlischem Tau erquicke der Herr die Armen Seelen im Fegefeuer. Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

23. Juni – Deine Zeit ist nahe

Es gibt Seelen, die zu Lebzeiten die heilige Messe nicht geliebt haben und nicht hingegangen sind. Sie dürfen, wenn sie verstorben sind, die Kirche nicht betreten. Sie müssen vor der Kirche betteln.

Aber wer sie nicht hört und nicht sieht, warum sollte er Weihwasser mitnehmen?

18. Juni – Deine Zeit ist nahe

Denselben Eifer, den Du für Lebende hast auf Erden, lege auch für die Armen Seelen an, damit sie aus dem Fegefeuer herauskommen können.

Wenn sie dann aus dem Fegefeuer herauskommen dürfen, sind sie unsere Fürsprecher. Sie dürfen dann an Gottes Thron erscheinen und für diejenigen, die ihnen geholfen haben, Fürsprache einlegen.

Das ist die Lehre der katholischen Kirche, aber man lernt das heute leider nicht mehr so.

17. Juni – Deine Zeit ist nahe

Die Muttergottes sagte in Fatima: Es sind zu wenig Menschen, die bereit sind, für die Armen Seelen etwas zu tun.
Die Armen Seelen können für sich selbst nichts mehr tun. Das ganze Leiden im Fegefeuer ist für die leidende Seele selbst wertlos.

Gott erlaubt uns, den Armen Seelen zu helfen.