30. Januar

Wer in dieser Welt dazu berufen ist, das Wort Gottes zu sagen, der ist „geheiligt“, das heißt Gott und seinem Dienst geweiht. Er ist allein, er muss mit Widerstand rechnen. Auch mit dem Widerstand im eigenen Innern, solange er nicht eins geworden ist mit dem Wort, das er anderen sagen muss.

Jesus ist mit seiner Botschaft nicht „angekommen“; es ging ihm wie allen Propheten. Aber wie Gott zu Jeremia sagte: „Ich bin bei dir“, so kann Jesus sagen: „Der Vater ist bei mir.“

(Q.: Einführung zum 4. Sonntag im Jahreskreis)

29. Januar

Heiliger Gott. Du bist unsagbar größer, als wir Menschen begreifen,
du wohnst im unzugänglichen Licht,
und doch bist du uns nahe.
Gib, dass wir heute mit Ehrfurcht vor dir stehen
und froh werden in deiner Nähe.
Darum bitten wir durch Jesus Christus.

(Tagesgebet)

26. Januar

Paulus, Apostel Christi Jesu nach Auftrag Gottes, unseres Retters, und Christi Jesu, unserer Hoffnung, an Timotheus, sein wahres Kind im Glauben. Gnade, Erbarmen und Friede von Gott, dem Vater, und von Christus Jesus, unserem Herrn.

ABWEHR DER IRRLEHRER
Als ich nach Mazedonien reiste, gab ich dir Weisung, in Ephesus zu bleiben und gewissen Leuten einzuschärfen, sie sollten keine abwegige Lehre verkünden und sich nicht mit Fabeln und endlosen Geschlechtsregistern abgeben, die doch nur Streitgespräche nach sich ziehen, statt dem Heilswerk Gottes im Glauben zu dienen. Das Ziel der Verkündigung aber ist Liebe aus reinem Herzen, aus gutem Gewissen und aus ungeheucheltem Glauben.
(1 Tim 1,1-5)

19. Januar

Gott, unser Vater,
alles Gute kommt allein von dir.
Schenke uns deinen Geist,
damit wir erkennen, was recht ist,
und es mit deiner Hilfe auch tun.
Darum bitten wir durch Jesus Christus.

(Tagesgebet)

18. Januar

Als man die heilige Prisca zwingen wollte, einem Abgott zu opfern, sagte sie:

„Ich bin eine Christin. Der Gott der Christen allein ist würdig, dass man ihm opfere. Eure Götter sind keine wahren Götter, sondern lauter Teufel.“

Prisca   

11. Januar

Der heilige Theodosius wurde im Jahr 423 geboren. Er lebte 30 Jahre als Einsiedler. Während der Zeit genoss er keinen Bissen Brot, sondern lebte nur von Datteln, Eicheln und Kräutern. Immer mehr Jünglinge kamen zu ihm und verlangten, seine Jünger zu werden. So musste ein großes Kloster erbaut werden.

09. Januar

Taufe des Herrn

Da kam Jesus aus Galiläa an den Jordan zu Johannes, um sich taufen zu lassen von ihm. Johannes aber hielt ihn zurück und sprach: »Ich habe nötig, von dir getauft zu werden, und du kommst zu mir?« Jesus antwortete ihm: »Lass es jetzt geschehen; denn so ziemt es uns, dass wir alle Gerechtigkeit erfüllen.« Da ließ er ihn zu. Als Jesus getauft war, stieg er sogleich aus dem Wasser herauf, und siehe, es öffnete sich ihm der Himmel, und er sah den Geist Gottes wie eine Taube herabsteigen und über sich kommen. Und siehe, eine Stimme vom Himmel sprach: »Dieser ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen fand.«
(Matthäus 3,13-17)

06. Januar

Als nun Jesus geboren war, zu Bethlehem in Judäa, in den Tagen des Königs Herodes, siehe, da kamen Magier aus dem Morgenland nach Jerusalem und sprachen: »Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir sahen nämlich seinen Stern im Aufgang und sind gekommen, ihm zu huldigen.« Als der König Herodes dies hörte, erschrak er und ganz Jerusalem mit ihm. Er versammelte alle Hohenpriester und Schriftgelehrten des Volkes und suchte von ihnen zu erfahren, wo der Messias geboren werde.

Sie sagten zu ihm: »Zu Bethlehem in Judäa; denn so steht geschrieben durch den Propheten: ›Und du, Bethlehem, Land Juda, keineswegs bist du der geringste unter den Fürstensitzen Judas; denn aus dir wird hervorgehen ein Führer, der leiten wird mein Volk Israel‹ (Mich 5,1).« 
Da berief Herodes die Magier heimlich zu sich und erforschte von ihnen genau die Zeit der Erscheinung des Sternes. Dann sandte er sie nach Bethlehem und sprach: »Geht hin und forschet genau nach dem Kind, und habt ihr es gefunden, so lasst es mich wissen, damit auch ich komme und ihm huldige.« 

Huldigung der Magier

Sie hörten den König an, zogen fort, und siehe, der Stern, den sie im Aufgang gesehen, ging vor ihnen her, bis er ankam und stehenblieb über dem Ort, wo das Kind war. Da sie den Stern sahen, hatten sie eine überaus große Freude. Sie gingen in das Haus, sahen das Kind mit Maria, seiner Mutter, fielen nieder und huldigten ihm. Sie taten auch ihre Schätze auf und brachten ihm Geschenke dar: Gold, Weihrauch und Myrrhe. Und als sie im Traum die Weisung erhielten, nicht zurückzukehren zu Herodes, zogen sie auf einem anderen Weg heim in ihr Land.

(Matthäus 2,1-12)