12. Januar

Der heilige Meinrad rief die göttliche Mutter Maria um Hilfe an, da er von den bösen Geistern auf das entsetzlichste beunruhigt ward, und erlangte durch sie die gewünschte Ruhe.

Die bösen Geister lassen sich zwar nicht so sichtbar an wie den heiligen Meinrad; dennoch setzen sie dir bisweilen mit Versuchungen zum Zorn, Fluchen, mit unkeuschen Gedanken, Begierden heftig zu. Nimm deine Zuflucht zu der göttlichen Mutter und begehre durch ihre Fürbitte Gnade von Gott, um entweder gänzlich von derlei Versuchungen befreit zu werden, aber wenigstens denselben widerstehen zu können.

(Q.: Leben der lieben Heiligen Gottes)

11. Januar

Der heilige Theodosius wurde im Jahr 423 geboren. Er lebte 30 Jahre als Einsiedler. Während der Zeit genoss er keinen Bissen Brot, sondern lebte nur von Datteln, Eicheln und Kräutern. Immer mehr Jünglinge kamen zu ihm und verlangten, seine Jünger zu werden. So musste ein großes Kloster erbaut werden.

10. Januar

„Da siehe und erkenne endlich die Allmacht desjenigen Gottes, den ich anbete. Dieser hat mich von allen Wunden geheilt und mir meine Brust wiederhergestellt. Wie darfst du denn verlangen, dass ich ihn verlasse? Nein, keine Art der Peinen oder des Todes, so grausam sie auch immer ist, soll mich von ihm trennen.“
(hl. Agatha)

09. Januar

Taufe des Herrn

Da kam Jesus aus Galiläa an den Jordan zu Johannes, um sich taufen zu lassen von ihm. Johannes aber hielt ihn zurück und sprach: »Ich habe nötig, von dir getauft zu werden, und du kommst zu mir?« Jesus antwortete ihm: »Lass es jetzt geschehen; denn so ziemt es uns, dass wir alle Gerechtigkeit erfüllen.« Da ließ er ihn zu. Als Jesus getauft war, stieg er sogleich aus dem Wasser herauf, und siehe, es öffnete sich ihm der Himmel, und er sah den Geist Gottes wie eine Taube herabsteigen und über sich kommen. Und siehe, eine Stimme vom Himmel sprach: »Dieser ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen fand.«
(Matthäus 3,13-17)