18. Mai – Meine Stunde ist gekommen

Die Antwort des Königs, des Sohnes Salomos: „Wieso? Was haben wir getan? Wir haben doch alles getan, wie Gott es wollte.“ Nein, haben sie nicht. Als Jeremias nach seiner Auserwählung zum ersten Mal sein Opfer darbringen sollte, hat er geweissagt:

Du König, ihr bekennt Gott noch mit den Lippen, aber nicht mit dem Herzen. Ihr unterdrückt die Armen und Waisen. Ihr sprecht nicht Recht, sondern Unrecht.

Ihr unterstützt diejenigen, die Verbrechen ausüben und die Geschädigten bestraft ihr.

17. Mai – Meine Stunde ist gekommen

Warum muss der Sohn die Konsequenzen dafür tragen? Salomo hat doch schließlich gesündigt.

Die Antwort ist sehr schnell zu verstehen, wenn man das Buch Jeremia kennt. Der König von Israel, der Nachfolger Salomos, hat es noch schlimmer getrieben als Salomo. Und da Gott ja alles weiß, hat er gesehen, was noch auf ihm zukommt. Darum hat er Propheten gesandt, um zu sagen:
„Sage dem Volk: Ich lasse den König Nebukadnezar über Israel kommen und ihm müsst ihr euch beugen. Ihr müsst euch ihm unterwerfen.

13. Mai – Meine Stunde ist gekommen

Im Buch Licht im Nebel steht geschrieben: Den Bund, den du mit Gott eingegangen bist, das Versprechen, das Gelöbnis, an diesem Bund hält Gott fest. Er hält daran fest, bis zu deinem Jüngsten Tag, an dem du Rechenschaft abgeben musst. Die einzigen, die diesen Bund loslassen, das sind wir. Wir seine Kinder. Und Gott sollte uns dafür nicht züchtigen, Konsequenzen angedeihen lassen?

11. Mai – Meine Stunde ist gekommen

Gott ist ewig: gestern – heute – morgen.

Er wird mit dir genau so umgehen, wie er mit seinen Knechten in der Vorzeit umgegangen ist. Er wird dich über alles lieben und dir alles geben, wenn du tust, was Gott geboten hat.

Er wird dich fallen lassen wie „eine heiße Kartoffel“, wenn du seine Gebote, Gesetze und Vorschriften fallen lässt.

10. Mai – Meine Stunde ist gekommen

Bedenkt die Konsequenz:

Wenn Gott mit seinen Knechten in der alten Zeit so umgegangen ist:

Er hat sie über alle Maßen gesegnet und jetzt kommen sie und widersetzen sich gegenüber Gott – über Gottes Gebote, Gesetze und Vorschriften. Und da soll Gott die Augen zumachen und sagen: Seid weiterhin gesegnet? Nein. Das kann nur verkünden, wer Gott und die Schriften nicht kennt.