30. Mai – Deine Zeit ist nahe

Ja, ich will meine Ehe unter den göttlichen Segen stellen. Ich gehe in die Kirche, um zu heiraten und nicht nur zum Standesamt. Es reicht nicht aus, nur beim Standesbeamten in der Welt zu heiraten. Darauf ist kein Segen Gottes. Das steht schon im Katechismus. Ich brauche auch den kirchlichen Segen.

Nicht was die Welt sagt ist gültig.
Was Gott sagt ist gültig.

28. Mai – Deine Zeit ist nahe

Der Mann, der Priester, ist ein Werkzeug. Mehr nicht. Manches Werkzeug will selbständig sein, sich selbst erheben und als Hammer den Nagel in die Wand schlagen. Das funktioniert nicht. Es ist Jesus, der den Hammer packt und den Nagel in die Wand haut. Selbst der Nagel allein kann nichts machen. Jesus nimmt den Nagel und hält ihn hin und dann den Hammer.

26. Mai – Deine Zeit ist nahe

Viele Leute verstehen die Beichte nicht und fragen sich, warum sie beim Pfarrer beichten sollen. Sie sagen, dass sie doch auch direkt zu Jesus gehen können. Ja, Jesus vergibt Dir. Aber Achtung: Was macht er dann? Er schickt dich dann in den Beichtstuhl, damit Du die Absolution bekommst. Das hat er den Priestern aufgetragen. Diesen Auftrag haben nicht einmal die Engel bekommen, nur die Priester.

22. Mai – Deine Zeit ist nahe

Allmächtiger Gott, in der Auferstehung und Himmelfahrt deines Sohnes öffnest du uns das Tor zum ewigen Leben. Lenke unser Herz, dass wir auf ihn schauen, den Urheber unseres Heiles, der zu deiner Rechten thront, und schenke allen Getauften das unsterbliche Leben, wenn er in Herrlichkeit wiederkommt, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.
(Oration der Laudes)

21. Mai – Deine Zeit ist nahe

Großer, heiliger Tag,
der du uns Freude bringst
und mit heiterem Lied
unsere Herzen füllst,
du sahst Christus den Herrn,
wie er zum Throne schritt
hoch im Reich seiner neuen Macht.


Jubelnd in seiner Kraft
steigt er zum Himmelszelt,
und das heilige Volk
rühmt den Erstandenen,
mit den Engeln im Chor
stimmt es ein Preislied an
auf des herrlichen Siegers Huld.

Der auf steigender Bahn
Fessel in Fesseln schlug
und der irdischen Schar
reiche Geschenke ließ,
kehrt als Richter zurück,
streng in Gerechtigkeit,
er, der strahlend jetzt aufwärts fuhr.


Herr, wir flehen zu dir,
der du als König herrschst,
nimm in gnädigen Schutz
deine Getreuen auf.
Wenn als Richter du kommst,
Heimliches offenbarst,
lass des Lohnes uns würdig sein.


Vater, Schöpfer des Alls,
dir gebührt Lobgesang
und dem Sohne, der jetzt
zu deiner Rechten thront,
auch dem Geiste, dem Band,
das euch in Liebe eint,
Preis und Ehre in Ewigkeit.

(Hymnus der Laudes)