25. Juli – 100 Jahre Fatima

Jesus ist in der Eucharistie wirklich gegenwärtig. Er möchte mit uns eine immerwährende Lebensgemeinschaft bilden.

Er blickt uns an.
Er hört uns zu.
Er nimmt all unsere Worte in sein Herz auf.

Doch wie nahen wir uns dem Tabernakel. Mache wir es wie bei einer Zusammkunft mit einem guten Freund. Seien wir ganz natürlich. Suchen wir ihn, wie wir Menschen suchen, die uns lieb sind, und bei denen wir Rat und Hilfe suchen.

Machen wir Jesus zu unserem besten Freund. Vertrauen wir ihm am meisten. Sehnen wir uns nach ihm und vor allem lieben wir ihn.

24. Juli – 100 Jahre Fatima

Unsere himmlische Mutter hat keinen Menschen im Stich gelassen. Sie hat niemanden zurückgewiesen oder entfernt. Sie ist allen eine liebevolle und schmerzhafte Mutter. Alle Leiden hat sie in ihrem Herzen getragen, ja die Leiden der ganzen Kirche. Sie ist die Mutter aller Schmerzen geworden.

Auch in der heutigen Zeit ist es ihre mütterliche Aufgabe, die großen Leiden der Kirche und der gesamten Menschheit zu teilen. Diese Leiden bereiten die neuen Zeiten vor.

23. Juli – 100 Jahre Fatima

Jesus wollte, dass seine Mutter unter dem Kreuz steht. So hat sie ihren Schmerz mit seinem Schmerz verbunden. Jesus wollte das Leiden unserer himmlischen Mutter mit seinem vereinen und hat sie zuinnerst mit dem Geheimnis der Erlösung verbunden. So hat er Maria selber berufen, wahre Miterlöserin zu sein. Die Frucht daraus ist die geistige Mutterschaft.

22. Juli – 100 Jahre Fatima

Meine Seele preist die Größe des Herrn,
und mein Geist jubelt über Gott,
meinen Retter.
Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut.
Siehe, von nun an preisen mich selig
alle Geschlechter.
Denn der Mächtige hat Großes an mir getan,
und sein Name ist heilig.
Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht
über alle, die ihn fürchten.
Er vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten:
Er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind.
Er stürzt die Mächtigen vom Thron
und erhöht die Niedrigen.
Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben
und lässt die Reichen leer ausgehen.
Er nimmt sich seines Knechtes Israel an
und denkt an sein Erbarmen,
das er unseren Vätern verheißen hat,
Abraham und seinen Nachkommen auf ewig.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn
und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang,
so auch jetzt und alle Zeit
und in Ewigkeit. Amen.

21. Juli – 100 Jahre Fatima

 

Der Geist der Liebe wird die Welt von Grund auf erneuern. Er wird die Kirche zu neuem Glanz bringen, indem er sie demütig und arm, treu dem Evangelium und keusch, barmherzig und heilig machen wird.

Ja, er wird durch das Feuer der Leiden alles Geschaffene erneuern, damit es wieder der Garten Gottes werde. In diesem neuen Paradies auf Erden wird Jesus immer mit uns sein.

20. Juli -100 Jahre Fatima

Betrachten wir auch unsere Brüder und Schwestern, die sich unserer himmlischen Mutter geweiht haben, und nicht mehr unter uns weilen. Fühlen wir uns ihnen ganz nahe. Betrachten wir sie als lebendige, arbeitende, mitkämpfende und wertvolle Glieder der siegreichen Schar unserer himmlischen Mutter, sie nach ihren Anordnungen kämpfen.

Erlangen wir im Zönakel des Unbefleckten Herzens Mariens (also in allen Gebetsgruppen, wo wir im Gebet vereint sind) die neue Aussendung des Heiligen Geistes, wie damals die Apostel im Abendmahlsaal.

19. Juli -100 Jahre Fatima

Unsere himmlische Mutter hat auch ein Geschenk für die ihr geweihten Seelen. Wie bei einer wunderschönen Handarbeit, die sie selber webt, sind alle Dinge geordnet und unser Tagesablauf vorbereitet.

Die Gemeinschaft untereinander, das gemeinsame Gebet, die gegenseitige Liebe mit all den Schwächen und Armseligkeiten, all das sind unsere Geschenke.

Gehen wir immer miteinander voran. Eine Eiche allein kann sich im Sturm nicht halten. Aber viele Eichen, die beisammen sind, bilden einen wunderbaren Schutz.

18. Juli -100 Jahre Fatima

Unsere himmlische Mutter bereitet jeden Tag unser Geschenk zu. Die entfernt von Jesus Lebenden erhalten immer wieder das Geschenk der Barmherzigkeit und des Verzeihens. Die Sünder werden immer wieder zurückgerufen auf den Weg des Guten. Die Leidenden bekommen das Geschenk des Mitleids und des Trostes. Die im Sterben liegenden bekommen das Geschenk der Stütze, um ihr Leben hier auf Erden gut abzuschließen.

17. Juli -100 Jahre Fatima

In unserem Leben ist alles von der Vorsehung Gottes und von unserer himmlischen Mutter bestimmt: die Zeiten des Leidens, die Zeiten der Schwierigkeiten und Prüfungen, aber auch die Augenblicke der Freude und der spürbaren Vereinigung mit Gott.

All die Geschenke gibt uns Jesus durch das Unbefleckte Herz Mariens. Und so ist es auch ein Geschenk unserer himmlischen Mutter.