15. November

„Tut dies zu meinem Gedächtnis!“1 An diesem Satz ist zweierlei zu beachten: Das eine ist der Auftrag, dieses Sakrament zu vollziehen, was mit den Worten gemeint ist: Tut dies!“ Das andere ist, dass das Sakrament ein Gedächtnis des Herrn ist, der für uns in den Tod geht.
Er sagt: „Tut dies!“ Kein Auftrag ist nützlicher, liebevoller und heilsamer, keiner liebenswerter; kein Auftrag kommt dem ewigen Leben so nahe. Das soll nun im einzelnen gezeigt werden.

(Auszug der Lesung der Lesehore am Gedenktag des hl. Albert)

13. November

Gepriesen sei Gott, der uns diese Morgenstunde schenkt. Zu ihm lasst uns beten:

R: Wir bitten dich, erhöre uns.

Gott, wir danken dir für Jesus Christus, deinen Sohn;
– schenke uns durch ihn die Wahrheit und das Leben.

Wir danken dir für deinen Heiligen Geist;
– lass uns heute leben aus seiner Kraft.

Mache unser Herz demütig,
– damit wir bereitwillig einander dienen.

Du lässt uns mitwirken an deiner Schöpfung;
– gib, dass unsere Arbeit beitrage zu deinem Lob.

(Bitten der Laudes)

 

11. November

Martin sah seinen Tod voraus uns sagte seien Brüdern, die Auflösung seines Leibes stehe nahe bevor. Inzwischen ergab es sich, dass er die Pfarrei Candes besuchen musste. Die Kleriker dieser Kirche waren unter sich zerstritten, und er wünschte den Frieden wiederherzustellen. Obwohl er wusste, dass seine Tage zu Ende gingen, weigerte er sich nicht, in Anbetracht so wichtigen Anlasses die Reise zu unternehmen. Er hielt es für einen guten Abschluss seines Tugendlebens, der Kirche den wiederhergestellten Frieden zu hinterlassen. Er verbrachte eine Weile in diesen Stadtteil oder in der Kirche, die er aufgesucht hatte. Er stellte den Frieden wieder her und gedachte nun ins Kloster zurückzukehren, als plötzlich seine Körperkräfte verfielen.

(Aus der Lesung der Lesehore am Gedenktag des hl. Martin)

09. November

„Halleluja“ hebt an, hallendes Gotteslob,
Bürger himmlischer Stadt,singt ohne Unterlass,
-ewiges: „Halleluja!“

Euer seliges Lob nehmen die Engel auf,
die Bewohner des Lichts jubeln im Chore laut,
-ewiges: „Halleluja!“

Gottes herrliche Stadt tönt im Gesang auf,
wirft im Echo zurück euer frohlockend‘ Lied,
-ewiges: „Halleluja!“

Grosser Schöpfer der Welt,siehe, auch unser Mund
singt, dir jauchzend Lob, das deiner Grösse ziemt,
-ewiges: „Halleluja!“

Dich , o Christus, erhebt unser Stimmen Preis,
dir, allmächtiger Gott, rufen wir jubelnd zu,
-ewiges: „Halleluja!“

(Hymnus der Laudes am Weihetag der Lateranbasilika)

 

07. November

Liebe Brüder, wir wollen uns im Herrn freuen und in geistlichem Jubel frohlocken, dass er uns einen solchen Meister des Lebens, Lehrer der Gerechtigkeit und Urheber unserer Einmütigkeit geschenkt hat; denn Willibrord hat uns in dieser heiligen Hürde versammelt und mit gütiger Autorität unterwiesen.
Mit uns soll sich auch alles Volk freuen, das heute zum Geburtsfest unseres heiligen Vaters zusammenströmte und an den Vigilien des apostolischen Mannes in frommer Verehrung teilnehmen wollte.

(Auszug aus der Lesung der Lesehore am Gedenktag des hl. Willibrord)