31. Juli – 100 Jahre Fatima

Die Größe des Liebesplanes, der Maria anvertraut ist, wird für die ganze Kirche sichtbar werden. Ihr barmherziges Werk der Miterlösung ist notwendiger und dringender geworden als je zuvor. Helfen wir unserer himmlischen Mutter, damit der Sieg ihres Sohnes, der Sieg Jesu überall erstrahlen kann. So kann er sein glorreiches Reich der Liebe mitten unter uns errichten.

 

 

29. Juli – 100 Jahre Fatima

 

Die Aufgabe Mariens ist es, all ihren Kindern auf jede Art und Weise zu helfen, das Heil zu erreichen. So ruft sie besonders die Priester zum Gebet, zur vollkommenen Aufopferung, zum Leiden und zu ihrer persönlichen Hinopferung auf. Sie geht mit jedem einzelnen auf den Kalvarienberg. So verwandelt sie jeden einzelnen in eine Opfergabe, die dem Vater wohlgefällt. All dies geschieht für die Rettung der Welt.

28. Juli – 100 Jahre Fatima

Unsere himmlische Mutter wird als Mutter Jesu von ihm zuinnerst mit seiner Erlösung verbunden. Ihre Gegenwart unter dem Kreuz zeigt uns, wie Jesus sie in seiner Passion, in seinem ganzen Schmerz vollkommen vereinigen wollte.

So ist das Unbefleckte Herz Mariens gleichsam der Altar, auf dem Jesus das Opfer des neuen und ewigen Bundes dem Vater dargebracht hat.

27. Juli – 100 Jahre Fatima

 

Jesus ist unser Erlöser. Er ist der einzige Mittler zwischen Gott und den Menschen. Er wollte jedoch alle jene mit seinem Erlösungswerk verbinden, die von ihm selbst erlöst worden sind. So kann das barmherzige Werk seiner Liebe auf noch größere und wunderbarerer Weise erstrahlen.

Wir dürfen so an seinem Erlösungswerk mitarbeiten.

26. Juli – 100 Jahre Fatima

Sagen wir Jesus immer wieder, dass wir ihn lieben. Jesus ist ja in der Eucharistie gegenwärtig, damit wir in einer wahren Liebesgemeinschaft mit ihm heranwachsen können. Wir brauchen uns hier auf Erden nicht einsam zu fühlen, denn er ist ja bei uns.

Je mehr wir Jesus in der Anbetung suchen, desto mehr wachsen wir in der Heiligkeit.

Jesus führt uns zur Reinheit des Herzens und zur kindlichen Hingabe.

25. Juli – 100 Jahre Fatima

Jesus ist in der Eucharistie wirklich gegenwärtig. Er möchte mit uns eine immerwährende Lebensgemeinschaft bilden.

Er blickt uns an.
Er hört uns zu.
Er nimmt all unsere Worte in sein Herz auf.

Doch wie nahen wir uns dem Tabernakel. Mache wir es wie bei einer Zusammkunft mit einem guten Freund. Seien wir ganz natürlich. Suchen wir ihn, wie wir Menschen suchen, die uns lieb sind, und bei denen wir Rat und Hilfe suchen.

Machen wir Jesus zu unserem besten Freund. Vertrauen wir ihm am meisten. Sehnen wir uns nach ihm und vor allem lieben wir ihn.

24. Juli – 100 Jahre Fatima

Unsere himmlische Mutter hat keinen Menschen im Stich gelassen. Sie hat niemanden zurückgewiesen oder entfernt. Sie ist allen eine liebevolle und schmerzhafte Mutter. Alle Leiden hat sie in ihrem Herzen getragen, ja die Leiden der ganzen Kirche. Sie ist die Mutter aller Schmerzen geworden.

Auch in der heutigen Zeit ist es ihre mütterliche Aufgabe, die großen Leiden der Kirche und der gesamten Menschheit zu teilen. Diese Leiden bereiten die neuen Zeiten vor.

23. Juli – 100 Jahre Fatima

Jesus wollte, dass seine Mutter unter dem Kreuz steht. So hat sie ihren Schmerz mit seinem Schmerz verbunden. Jesus wollte das Leiden unserer himmlischen Mutter mit seinem vereinen und hat sie zuinnerst mit dem Geheimnis der Erlösung verbunden. So hat er Maria selber berufen, wahre Miterlöserin zu sein. Die Frucht daraus ist die geistige Mutterschaft.

22. Juli – 100 Jahre Fatima

Meine Seele preist die Größe des Herrn,
und mein Geist jubelt über Gott,
meinen Retter.
Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut.
Siehe, von nun an preisen mich selig
alle Geschlechter.
Denn der Mächtige hat Großes an mir getan,
und sein Name ist heilig.
Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht
über alle, die ihn fürchten.
Er vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten:
Er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind.
Er stürzt die Mächtigen vom Thron
und erhöht die Niedrigen.
Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben
und lässt die Reichen leer ausgehen.
Er nimmt sich seines Knechtes Israel an
und denkt an sein Erbarmen,
das er unseren Vätern verheißen hat,
Abraham und seinen Nachkommen auf ewig.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn
und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang,
so auch jetzt und alle Zeit
und in Ewigkeit. Amen.