30. Oktober

Gepriesen sei Jesus Christus, unser Erlöser. Zu ihm lasst uns beten:

R: Herr, erbarme dich unser.

In der Frühe des Tages gedenken wir deiner Auferstehung;
– lass uns den Tag beginnen in der Hoffnung auf dich.

Begleite unser Tagewerk mit deiner Gnade;
– lass gelingen, was wir heute tun.

Gib, dass alles, was heute geschieht, uns dir näher bringt;
– lass uns wachsen in der Liebe zu dir.

Lass uns heute deine Güte erfahren
– und hilf uns, den Menschen Gutes zu tun.

(Bitten der Laudes)

27. Oktober

Gepriesen sei Christus, unser Fürsprecher beim Vater. Zu ihm lasst uns beten:

R: Christus, höre uns.

In der Taufe bist du unser Licht geworden;
– führe uns durch diesen Tag.

Du bist nahe alle Stunden dieses Tages;
– hilf uns in Geduld ertragen, was uns heute widerfährt.

Maria, deine Mutter, bewahrte dein Wort in ihrem Herzen;
– hilf uns, dein Wort zu hören und zu befolgen.

Lass uns in dieser vergänglichen Welt das Unvergängliche erwarten
– und im Glauben erhoffen, was uns verheißen ist.

(Bitten der Laudes)

26. Oktober

Der allheilige und über alle Geschöpfe erhabene Vater Christi gleicht einem vortrefflichen Steuermann. Mit seiner eigenen Weisheit und seinem eigenen Wort, mit unserem Herrn und Heiland Christus, lenkt er überall alles zum Heil und ordnet und wirkt alles, wie er es für recht erkennt. Recht aber ist, dass alles so ist, wie es geschehen ist und wie es vor unseren Augen geschieht, weil er es so will, was gewiss keiner bestreiten wird. Denn wenn die Bewegung der Geschöpfe ohne vernünftige Ordnung abliefe und die Welt sich einfach so dahinbewegte, brauchte man mit Fug und Recht dem Gesagten keinen Glauben zu schenken. Wenn die Welt aber in vernünftiger Ordnung mit Weisheit und Einsicht geschaffen und wohl ausgestattet ist, dann kann nur das Wort Gottes ihr Urheber und Ordner sein.

(Auszug aus der Lesung der Lesehore)

25. Oktober

Allmächtiger, ewiger Gott, am Abend, am Morgen und am Mittag preisen wir deine göttliche Herrlichkeit und bitten: Vertreibe aus unserem Herzen die Finsternis der Sünde, damit wir zum wahren Licht gelangen, zu Christus, deinem Sohn, unserem Herrn und Gott, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.

(Oration der Laudes)

24. Oktober

Vom Feuer des Heiligen Geiste getrieben, durchwanderten die Apostel den Erdkreis. Von dem gleichen Feuer entzündet, gelangten die apostolischen Missionare bis an die Enden der Welt, von einem Pol bis zum andern, um das Wort Gottes zu verkünden. So ist es noch heute, und so wird es immer sein.

(Auszug aus der Lesung der Lesehore am Gedenktag des heiligen Antonius Maria Claret)