14 – Februar

Gepriesen sei Gott, der Vater, der uns diese vierzigtägige Bußzeit schenkt. Zu ihm lasst uns beten:
R: Herr, erneuere uns.

Wende dich uns zu,
– damit wir uns zu dir bekehren.

Wecke in uns das Verlangen nach deinem Wort;
– lass uns darüber nachsinnen alle Tage.

Gib uns die Kraft, auf Entbehrliches zu verzichten,
– damit wir den notleidenden Brüdern helfen können.

Lehre uns beten
– und nimm unseren Lobpreis an.

 

(Fürbitten der Laudes am Aschermittwoch)

13 – Februar

„Ihr aber, Brüder, seid nicht in Finsternis, daß jener Tag euch wie ein Dieb überfallen könnte; denn ihr alle seid Söhne des Lichtes und Söhne des Tages; nicht aber der Nacht gehören wir an noch der Finsternis.“
(Kurzlesung der Laudes)

12 – Februar

„Und deshalb danken wir auch Gott ohne Unterlass, dass ihr das Wort der von uns verkündeten Botschaft Gottes aufnahmt, nicht als Wort von Menschen, sondern als das, was es wahrhaft ist, als Gotteswort, das auch wirksam ist in euch, die ihr glaubt.“

(Kurzlesung der Vesper)

 

10 – Februar

RESPONSORIUM
R. In Gestalt einer Taube sah der Mann Gottes die Seele seiner Schwester in den Himmel eingehen,* und er freute sich über ihre große Herrlichkeit.
V. Er dankte dem allmächtigen Gott mit Lobeshymnen. * Und er freute sich über ihre große Herrlichkeit.

(Stundengebet zum Gedenktag der heiligen Scholastika)

09 – Februar

In der Lesehore werden heute Josef (Altes Testament – Genesis) und Jesus miteinander verglichen. Hier ein Auszug:

„Wie Josef ihnen im strahlenden Kleide entgegenkam, so ging auch Jesus denen entgegen, welche gesandt waren, ihn zu greifen, und bot sich selber ihnen an.
Habt ihr nicht in Ruben schon ein Gemälde des Pilatus? Beide haben Scheu, den Tod auszusprechen. Ruben wollte Josef retten, wie Pilatus Jesum; aber beide sind feige, und offen aufzutreten wagte keiner von beiden. Beide wollten etwas nachgeben. Der eine lässt den Unschuldigen in die Grube werfen, der andere gibt ihn anderer Misshandlung preis: beide wollen vermitteln. Beide sind an dem Frevel beteiligt, den sie verhüten wollten. (Hier gibt es mehr. Jahresreihe II; 2. Lesung)

08 – Februar

„Gott, du Quelle der Barmherzigkeit, im heiligen Hieronymus Ämiliani hast du den Waisenkindern einen Helfer und Vater gegeben. Schenke allen, die in Not sind, deine sorgende Liebe und gib uns die Bereitschaft, ihnen zu helfen. Darum bitten wir durch Jesus Christus.“
(Oration aus dem Stundengebet zum Gedenktag des heiligen Hieronymus Amiliani)

 

07 – Februar

Q.: EH

„Was du selber nicht liebst, das tu auch keinem andern an! Von deinem Brot gib dem Hungernden ab und von deinen Gewändern den Nackten! Von allem, woran du Überfluss hast, spende Almosen; dein Auge blicke nicht geizig, wenn du Almosen gibst! Rat suche bei jedem Verständigen und verachte keinen brauchbaren Ratschlag! Zu jeder Zeit lobe Gott, den Herrn, und erbitte von ihm, dass deine Wege gerade werden und all deine Pfade und Pläne gelingen mögen! Denn kein Volk besitzt Rat, sondern der Herr selbst gibt alle Güter; aber er erniedrigt auch, wen immer er will, je nachdem es ihm gefällt. Und jetzt, Kind, gedenke meiner Gebote! Sie sollen aus deinem Herzen nie ausgelöscht werden!“
(Lesung aus der Laudes)

06 – Februar

Paul Miki zu seinen Gefährten vor der Hinrichtung:
„So erkläre ich denn euch allen, dass es keinen anderen Weg zum Heil gibt als den der Christen. Dieser Weg lehrt mich, den Feinden zu verzeihen und allen, die mich beleidigt haben. Darum vergebe ich gerne dem König und allen, die an meinem Tod schuldig sind, und ich bitte sie, die christliche Taufe zu empfangen.“

(Auszug aus der Lesung zur Lesehore am Gedenktag des heiligen Paul Miki und seiner Gefährten.)

 

05 – Februar

„Welche gute Gabe wäre größer als das höchste Gut? Wo wäre jemand mehr des Lobes wert als Agatha, die Gute?
Agatha, deren Gutsein dem Namen und der Wirklichkeit entspricht; Agatha, die durch ihre herrlichen Taten ihrem guten Namen Ehre macht und eben in diesem guten Namen die guten Taten zeigt, die sie vollbracht hat; Agatha, die durch ihren guten Namen eine solche Anziehungskraft besitzt, daß alle von ganzer Seele zu ihr eilen. Sie lehrt alle Menschen durch ihr gutes Beispiel, unverzüglich mit ihr nach dem wahren Gut zu streben, das allein der eine Gott ist.“

(Auszug aus der Lesung der Lesehore zum Gedenktag der heiligen Agatha.)