
Der eigentliche Gottesdienst der Christen ist die Liebe.
(Papst Benedikt XVI.)
Der eigentliche Gottesdienst der Christen ist die Liebe.
(Papst Benedikt XVI.)
Wenn es überhaupt eine Möglichkeit gibt, einen anderen Menschen positiv zu verändern, dann doch nur, indem man ihn liebt und ihn so langsam sich wandeln hilft von dem, was er ist, zu dem hin, was er sein kann.
(Papst Benedikt XVI.)
Die Heiligen sind Menschen, die ein ganz normales Leben, ein anspruchsvolles Berufsleben wie der heilige Bellarmin gelebt haben, aber darin inwendig bei Gott geblieben sind und von daher auch das Berufliche besser bewältigt haben. So sollten wir vom heiligen Robert Bellarmin dies lernen: den inneren Kontakt mit Gott, mit Christus zu halten und so von ihm langsam geformt und erleuchtet zu werden. Er sagt ausdrücklich: Jede Reform der Kirche beginnt mit der Reform meiner selbst. Nur wenn ich mich reformieren lasse, trage ich auch wirklich zur Erneuerung der Kirche bei. Der Herr schenke uns allen dazu seine Gnaden.
(Papst Benedikt XVI. bei der Audienz am 23.02.2011)
Bei der heutigen Messe im Petersdom haben wir für die neuen Kardinäle gedankt und das Fest der Kathedra des heiligen Petrus gefeiert. Christus hat seine Kirche auf das Glaubensbekenntnis des Petrus gegründet und ihm den Auftrag gegeben, die Brüder im Glauben zu stärken. Begleitet den Nachfolger des Petrus, den Papst, und die Kardinäle, die ihn in besonderer Weise in seinem Petrus dienst unterstützen, mit eurem Gebet, dass wir den Auftrag des Herrn treu erfüllen und die Kirche recht leiten können. Gesegneten Sonntag euch allen!
(Papst Benedikt XVI. beim Angelus am 19.02.2012)
Zur Grundhaltung des christlichen Lebens gehört das Vertrauen in Gottes Güte und Vorsehung. Bei aller notwendigen Sorge um die Dinge des täglichen Lebens darf das Eigentliche, das Wesentliche nicht aus dem Blick geraten, nämlich Gott selbst. »Es muß euch zuerst um das Reich Gottes und seine Gerechtigkeit gehen, dann wird euch alles andere dazugegeben « (vgl. Mt 6,33), sagt uns der Herr im heutigen Evangelium. So wollen wir uns auch im Alltag der Gegenwart Gottes öffnen. Er hilft uns, unsere Aufgaben zu meistern, und macht uns bereit, den Mitmenschen in Not beizustehen.
(Papst Benedikt XVI. beim Angelus am 27.02.2011)
Im heutigen Evangelium sagt der Herr seinen Jüngern: »Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen« (Mt 5,44). So werden sie zu Söhnen des himmlischen Vaters und machen ihn für die Menschen sichtbar: durch unsere Großherzigkeit, die in ihrem Maß über das normalerweise Erfahrene hinausgeht, und durch jene reine Aufrichtigkeit, die den Blick für Gott öffnet. Der Herr will, daß wir der sich verschenkenden Liebe nichts in den Weg stellen. Er hat uns ein Beispiel gegeben, weil er die Seinen mit einer Liebe geliebt hat, die grenzenlos war und bis zum äußersten ging und geht. In dieser Liebe möge er uns alle stärken und euch und eure Familien mit seiner Gnade erfüllen.
(Papst Benedikt XVI. beim Angelus am 20.02.2011)
Der Gottesdienst ist die Hochform der Verkündigung des Wortes Gottes. Im Tagesgebet der heutigen Sonntagsliturgie bitten wir den Herrn, daß er uns bereit mache, über sein Wort nachzusinnen, damit wir stets reden und tun, was Gott gefällt. Dabei leitet uns das Vorbild der jungfräulichen Mutter Jesu, die sich ganz unter sein Wort gestellt hat. – Der Herr schenke euch allen einen gesegneten Aufenthalt hier in Rom und geleite euch stets auf allen Wegen!
(Papst Benedikt XVI. beim Angelus am 18.02.2007)
Der heilige Beda soll uns durch das Studium der Heiligen Schrift und die Teilnahme an der Liturgie eine immer lebendigere Freude am Glauben finden helfen. Ebenso soll, wie es bei ihm war, unser Gebet und unser Leben Lob Gottes und Dienst für unsere Brüder und Schwestern sein. Der Herr segne euch und eure Familien.
(Papst Benedikt XVI. am 18.02.2009)
Maria lädt uns ein, in ihren Lobpreis der göttlichen Heilstaten einzustimmen: „Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht über alle, die ihn fürchten“ (Lk 1, 50). Der Allmächtige tritt den Kleinen zur Seite, um an ihnen und durch sie seine Kraft sichtbar zu machen. Deshalb soll auch in uns, wie der heilige Ambrosius sagt, der Geist Marias weiterleben, der die Größe des Herrn preist. Denn in der Tat bringt jede Seele, die das Wort Gottes in dankbarer Freude aufnimmt, im Glauben fortwährend gute Werke hervor.
(Papst Benedikt XVI. bei der Audienz am 15.02.2006)
Der heilige Johannes vom Kreuz lädt uns ein, unser ganzes Dasein mit allen Freuden und Mühsalen im Licht des Herrn zu sehen und mit ihm den Aufstieg zum wahren Leben in Gott zu wagen. Lassen wir uns also von der Liebe Christi formen, damit Er in uns und durch uns wirkt. Die Heiligkeit ist kein Privileg weniger, sondern Berufung und Geschenk eines jeden Christen. Gottes Gnade führe euch auf allen euren Wegen.
(Papst Benedikt XVI. bei der Audienz am 16.02.2011)