Wer hat nicht schon einmal beschmierte Brillengläser gesehen? Im geistigen Leben haben wir auch oft verschmierte Brillengläser auf. Wie können diese gereinigt werden? Durch die Freude.
Durch die Freude erkennen wir Jesus deutlich und verstehen auch die Bedürfnisse der Menschen in unserer Umgebung besser.
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24. Juli – Gott ruft uns

In Gottes Augen ist nichts klein oder gering. Schon die kleinste Arbeit, in Liebe zu Gott ausgeführt, könnte ein unentbehrliches Stück von dem sein, von dem der ganze Bau eines mächtigen Hauses abhängt.
Auch die Bienen sind sich ihrer Tätigkeit nicht bewusst, wenn sie die Blumen bestäuben.
Wir dürfen nicht erwarten, dass wir die Früchte unseres Tuns sehen werden. Vielleicht geht die Arbeit in andere Hände über. Seien wir also einfach Arbeiter im Weinberg des Herrn.
23. Juli – Gott ruft uns

Sprechen wir immer wieder den Namen Jesus aus.
Es ist ein Name, vor dem der Böse zurückschreckt, beschämt, machtlos, geschlagen.
Dazu ist es nicht nötig, immer eine Bitte zu formulieren. Es genügt, einfach den Namen auszusprechen, in inniger Vertrautheit oder im sicheren Wissen um seine Liebe.
Wir werden spüren, wie wir immer vertrauter mit ihm umgehen und dass wir hingerissen werden von einer Begeisterung, die wir nicht in Worte fassen können.
22. Juli – Gott ruft uns
Jesus ruft uns. Er ruft uns auch dort, wo wir es nicht erwarten:
– im Berufsleben
– in der Schule
– bei der Arbeit im Haushalt
– im Gewühl auf der Straße
– …
Hören wir auf seine Stimme. Er ruft uns mit der Stimme eines Meisters und Liebenden. Es ist ein Ruf, um stillzustehen und um eine Weile bei ihm auszuruhen; ein Ruf, der unsere Ungeduld bezügelt. Dieser Ruf ist eine Erinnerung daran, dass unsere Stärke in der Stille und im Vertrauen liegt. Es ist ein Ruf, der uns auffordert, unsere Arbeit zu unterbrechen, um z.B. ein Wort mit einem Menschen zu sprechen, der sich in Kummer und Not befindet. Vielleicht sogar, ihm behilflich zu sein und beizustehen.
21. Juli – Gott ruft uns
Klammern wir uns immer an Gott. Er will uns in der Stunde der Versuchung helfen.
In allen Prüfungen und Versuchungen, die uns anfallen, erinnern wir uns daran, dass wir durch den Herrn alles erobern können.
Siegen wir in den kleinen Dingen, siegen wir in seiner Stärke und Macht.
Sprechen wir mit Petrus: „Du bist der Messias, der Sohn des lebendigen Gottes.“ (Matthäus 16,16)
Gott wird auf dieser sicheren Glaubensgrundlage sein Haus, sein Allerheiligstes, errichten.
20. Juli – Gott ruft uns
Zollen wir unseren Krankheiten keine zu große Anerkennung. Je mehr wir darüber sprechen, desto mehr festigen wir sie. Denken wir mehr an Gott, den großen Heiler. Verweilen wir bei ihm.
Wenn wir aber nur körperliche Heilung allein verlangen, dann zeigen wir damit, dass wir zu sehr auf der materiellen Ebene leben, während sein Heilen den Geist betrifft.
Fordern wir von Gott die Heilung von Geist, Seele und Körper und lassen wir uns von Gott so beschenken, wie es seinem Willen entspricht.
19. Juli – Gott ruft uns

Gott benutzt die einfachen Gelegenheiten, um sich den Menschen zu offenbaren. Die Menschen müssen nur die Augen und die Ohren öffnen, dann werden sie ihn in den normalen Lebenslagen treffen.
Durch scheinbare Zufälle trifft er sie auf ihren Lebensweg und enthüllt seinen Willen, seine Absicht und seine Führung. Dafür brauchen wir nicht weit zu wandern, keine großen Reisen zu unternehmen, keine fremden Sprachen erlernen…
Überlegen wir einmal, in wie vielen Situationen wir Gott schon erlebt haben.
18. Juli – Gott ruft uns
Jesus lehrte nicht durch das Wort, sondern durch das lebendige Beispiel. Die Menschen sollten in ihm Sanftmut und Herzensdemut erkennen. Damit seine Jünger ihn zum Vorbild nehmen konnten, gab er ihnen einen Begriff von seiner Haltung zu seinem Vater im Himmel und zu seinen übrigen Kindern in den Worten sanftmütig und demütig.
Gegenüber Gott dem Vater die Sanftmut eines völlig ihm anheimgegebenen Willens; gegenüber seinen andern Kindern die Demut, befreit von Stolz und Überheblichkeit, welche die Menschen voneinander trennen und eine Annäherung zu Gott in tiefster Bescheidenheit unmöglich machen.
Befolgen wir folgenden Vers und wir werden für unsere Seele Ruhe finden:
„…lernt von mir, denn ich bin sanftmütig und demütig von Herzen.“ (Matthäus 11,29)
17. Juli – Gott ruft uns
„Denn das Reich Gottes ist nicht Essen und Trinken, sondern Gerechtigkeit und Friede und Freude in Heiligem Geist.“ (Römer 14,17)
Das sollten wir uns mehr und mehr bewusst machen. Alles steht unter Gottes Einfluss. In diesem Bewusstsein wird unsere Freude immer reicher „und eure Freude wird niemand von euch nehmen.“ (Johannes 16,22)
Das gibt uns einen Vorgeschmack auf den Himmel und lässt unser Hinscheiden nicht mehr als Tod erscheinen. Das bedeutet auch, dass unser Geist im Reich der Geister kein Fremder sein wird, sondern in einer vertrauten und geliebten Umgebung atmen wird.
16. Juli – Gott ruft uns

Vertrauen wir auf Gott. Er hilft uns. Diese Hilfe wird uns desto stärker und wirksamer zuteil, je mehr wir einsehen lernen, dass für alles, was wir benötigen, für Hilfe schon vorgesorgt ist.
Nehmen wir Gottes Lehren in uns auf. Er wird uns mit Liebe und Geduld unterrichten.
Dabei unterrichtet er nicht in einem Schulzimmer, sondern in vertrauter Mitteilung am häuslichen Herd.

