
Ewiger Vater
wende unsere Herzen zu dir hin,
damit wir das eine Notwendige suchen
und dich in Werken der Liebe verherrlichen.
Darum bitten wir durch Jesus Christus.
(Tagesgebet)

Ewiger Vater
wende unsere Herzen zu dir hin,
damit wir das eine Notwendige suchen
und dich in Werken der Liebe verherrlichen.
Darum bitten wir durch Jesus Christus.
(Tagesgebet)

„Die Arbeit ist für die Menschen da, nicht der Mensch für die Arbeit.“
(Papst Johannes Paul II.)

Brüder!
Ist einer von euch bedrückt?
Dann soll er beten.
Ist einer fröhlich?
Dann soll er ein Loblied singen.

Als ihr Bruder Wunibald im J. 761 mit Tod abgegangen, und sie über seinen Heimgang noch sehr im Herzen betrübt war, ging sie nachts zu dem Hause eines reichen Gutsherrn zu Hohentruhendingen, dessen Tochter, wie sie wusste, am Sterben lag. Als dieser sie vor der Türe seines Hauses stehen sah, ohne sie zu erkennen, forderte er sie auf, schnell einzutreten, damit sie nicht von seinen Hunden angefallen werde. Sie aber sprach:
»Der mich unversehrt und ohne dein Wissen hieher geführt, wird mich auch unversehrt hinwegführen, ja Er wird auch, wenn du mit allen deinen Kräften an Ihn, als den Arzt der Ärzte glaubst, in dein Haus die Gabe der Gesundheit bringen.«
Die Heilige ließ sich ins Gemach der Sterbenden führen, um welche die betrübten Eltern bitterlich weinten, und brachte die Nacht unter inständigem Gebete im Krankenzimmer zu. Als aber der Morgen graute, stand das Mädchen gesund aus dem Bette auf. Die hocherfreuten Eltern empfahlen sich ihren frommen Gebeten, und wollten die hl. Walburgis mit Geschenken belohnen; sie aber nahm nichts an und kehrte, Gott dankend, zu den Ihrigen zurück.
(Heilige Walburga)

Der heilige Matthias aber, voll des heiligen Geistes, bekannte mit Freuden Jesus als den Sohn Gottes und verteidigte sein Bekenntnis so unwidersprechlich, dass alle seine Feinde kein Wort mehr sagen konnten. Aber nun kannte auch die Wut des Hohenpriesters und seiner Gesellen keine Grenzen mehr; sie verurteilten den heiligen Apostel einstimmig zum Tode der Steinigung. Sogleich schleppte man ihm auf den Richtplatz und dort sank er laut betend unter Steinwürfen zu Boden.
(Heiliger Matthias)

Oft soll der Heilige, wenn er eine dem katholischen Glauben entgegengesetzte Äußerung hörte, geseufzt haben: »Guter Gott, was für Zeiten hast du mich erleben lassen!« Sofort floh er von jedem Orte, wo er eine blasphemische Rede gehört hatte. In diesem Geiste betete, lehrte und wirkte der heil. Bischof zu Smyrna eine lange Reihe von Jahren, und stand nicht bloss bei den Christen, sondern auch bei den Heiden im höchsten Ansehen.
( Heiliger Polykarp )

Dann wurde Jesus vom Geist in die Wüste hinaufgeführt, um versucht zu werden vom Teufel. Nachdem er vierzig Tage und vierzig Nächte gefastet hatte, hungerte ihn zuletzt. Da trat der Versucher hinzu und sagte zu ihm: »Bist du Gottes Sohn, so sag, dass diese Steine Brote werden.« Er aber antwortete: »Es steht geschrieben: ›Nicht nur von Brot lebt der Mensch, sondern von jedem Wort, das hervorgeht aus dem Munde Gottes‹ (5 Mos 8,3). Dann nahm ihn der Teufel mit in die Heilige Stadt, stellte ihn auf die Zinne des Tempels und sagte zu ihm: »Bist du Gottes Sohn, so stürze dich hinab; denn es steht geschrieben: ›Seinen Engeln wird er deinetwegen befehlen, und sie werden dich auf Händen tragen, damit du nicht an einen Stein deinen Fuß stoßest‹.« (Ps 91,11f).
Jesus aber erwiderte ihm: »Wiederum steht geschrieben: ›Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht versuchen‹ (5 Mos 6,16).«
Abermals nahm ihn der Teufel mit auf einen sehr hohen Berg, zeigte ihm alle Reiche der Welt und ihre Herrlichkeit und sagte zu ihm: »Dies alles will ich dir geben, wenn du niederfällst und mich anbetest.« Da sprach Jesus zu ihm: »Weiche, Satan! Denn es steht geschrieben: ›Den Herrn, deinen Gott, sollst du anbeten und ihm allein dienen‹ (5 Mos 6,13).« Da ließ der Teufel von ihm ab, und siehe, Engel traten hinzu und dienten ihm.
(Evangelium vom 1. Fastensonntag Matthäus 4,1-11)

Seine Studien absolvierte er zu Faenza und Parma mit so glänzendem Erfolge, dass er für einen der Gelehrtesten seiner Zeit angesehen wurde. Er wirkte hierauf als Lehrer der geistlichen Wissenschaften in mehreren Klöstern. Oft pflegte er in seinen Jünglingsjahren, wenn die Versuchung heftig war, sich selbst zuzurufen:
»Früher oder später heißt es doch Entsagen; ich will es also jetzt, im frühen Alter tun, weil es Gott viel wohlgefälliger ist, als später.«
(Heiliger Petrus Damiani )

Ein anderes Mal fragte Lucia: „Francisco, was tust du lieber: den Heiland trösten oder die Sünder bekehren, damit keine Seele mehr in die Hölle kommt?“ Darauf Francisco: „Ich tröste lieber den Heiland. Hast du nicht gemerkt, wie Unsere Liebe Frau letzten Monat so traurig wurde, als sie sagte, dass die Menschen den Herrgott nicht mehr beleidigen sollen, der schon so sehr beleidigt wurde? Ich möchte den Heiland trösten und dann die Sünder bekehren, damit sie ihn nicht mehr beleidigen.

Wir werden oft gefragt, ob wir mit Gott sprechen. Ja wir sprechen mit Gott: Wir beten.