Lassen wir uns nicht niederdrücken durch Gedanken an Misserfolge, die wir hatten. Diese Zeiten mussten so sein.
Nützliche Arbeit wartet auf uns. Doch bevor wir in den Dienst Gottes treten dürfen, wartet meist erst einmal eine Wüstenzeit.
Wenn schon für Jesus die vierzig Tage der Versuchung nötig waren, bevor er an die Ausführung seines Auftrages gehen konnte, wie können wir dann erwarten, völlig unvorbereitet unsere großen Aufgaben zu beginnen?
Kosten wir zunächst die Scham unserer Unwürdigkeit, unserer Fehlschläge und unserer Nichtigkeit, ehe wir gemeinsam mit Jesus erobernd hervortreten und siegen.
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14. Juni – Gott ruft uns
Halten wir auch die trockenen Zeiten im Vertrauen auf Gott aus. Wir müssen da nicht mit unserem Verstand alles erforschen.
Um an Pflanzen und Bäume in der Natur Gefallen zu haben, müssen wir auch nicht die Entstehungsgeschichte kennen. Wir atmen die reine Luft ein und werden durch die Schönheit der Landschaft erfrischt. Das ist genug für den Tag. Und so halten wir uns auch in Gottes Gegenwart auf und finden immer wieder Ruhe und Erholung für unsere Seele.
13. Juni – Gott ruft uns
Nicht das verstandesmäßige Nachsinnen über Gott befreit uns von der Furcht, sondern das Verweilen bei Gott.
Wo Gott ist, gibt es keine Furcht.
Würden wir in der Überzeugung leben, dass Gott alle satanischen Mächte überwand, und dies in aller Überzeugung bestätigen, wären keine bewaffneten Streitkräfte nötig, um das Übel zu bekämpfen.
12. Juni – Gott ruft uns
Gott schenkt sich uns immer wieder. Mit tiefen Zügen dürfen wir von seinem lebenspendenden Geiste trinken. Irdisch gesehen bleibt der Durst oft ungestillt, bis der Körper vom Alter verbraucht aufgezehrt ist. Beweisen wir den Menschen, dass das reinigende Wasser Gottes Geistes die Macht hat, alles was das Wachstum behindert, wegspülen zu können und in der Lage ist uns völlig zu sättigen.
11. Juni – Gott ruft uns
Unsere Misserfolge rühren meist daher, dass wir Gott nicht blindlings gehorcht haben. Wir gehören Gott. Wenn wir Gottes Stimme hören, sollten wir auch gehorchen. Gott ist ein Gott der Liebe aber auch ein Kapitän, mit dessen Befehle wir kein Spiel treiben dürfen. Wir folgen ihm freiwillig und nicht als Sklaven.
Wenn wir jedoch seinen Beistand erwarten, müssen wir ihm auch Gehorsam leisten.
Der Weg des Gehorchens ist nicht hart und langweilig. Begeben wir uns auf diesen Weg mit unserem Führer.
10. Juni – Gott ruft uns
Sinnen wir immer wieder über Gott nach. Er ist immer in unserer nächsten Nähe. Wenn wir uns die Nähe Gottes immer mehr bewusst machen, wird dadurch unsere Freundschaft zu ihm gestärkt.
Verbinden wir alles, was wir lernen und zustande bringen mit seiner Gnade. Seine Gnade reicht für alle unsere Erfordernisse aus. Überlassen wir Gott das Entwerfen unserer Pläne.
09. Juni – Gott ruft uns
Wenn wir immer mehr feurig danach verlangen, Gott widerzuspiegeln, wird Gott uns immer wieder aus unserer gewohnten Umgebung herausnehmen. Sonst würde die Gefahr bestehen, dass wir nur auf unser ICH schauen. Es ist also nötig, sich immer wieder in die Absonderung zurückzuziehen. Da lernen wir sehr viel. Gott wird unser Lehrer sein. Allerdings müssen immer erst die Pflichten erfüllt sein. Das ist wichtig.
Doch immer wieder für kurze Zeit an einem abgelegenen Ort zu verharren, das lässt sich mit den Pflichten vereinbaren.
08. Juni – Gott ruft uns
Nutzen wir Zeiten, in denen wir mit Gott alleine sein können. Aus dieser Stille gehen wir gestärkt hervor. Gott wird uns mit seiner Freude erfüllen, die wir nur in ihm finden können. Lassen wir unseren Mitmenschen diese Freude fühlen. Diese Freude zeigt ihnen den unschätzbaren Gewinn, der aus der Verbindung mit Gott hervorgeht. In Gottes Reich gibt es kein Altsein.
07. Juni – Gott ruft uns
Wenn wir uns ganz Gottes Macht unterwerfen, dann ist den Rückschlägen des Lebens der Stachel entnommen. Lassen wir uns nicht durch körperliche Beschwerden oder dem Alter entmutigen. Vertrauen wir auf Gott. Er allein ist imstande zu beurteilen, ob wir uns für eine Aufgabe eignen, die er uns gibt.
Zweifeln wir also nicht an seinen Beschlüssen. Nur unser Eigenwille kann Gottes Pläne durchkreuzen.
Arbeiten wir also freudig in dem Wissen, dass Gott die benötigte Weisheit und auch das benötigte Material beschafft.
06. Juni – Gott ruft uns
Haben wir keine Angst und seien wir voller Freude. Verharren wir in Gottes Liebe. Es soll uns nicht um unser eigenes ICH gehen, sondern um das, was wir für die anderen gebrauchen können. Ja, freuen wir uns, Gott dienen zu können. Leben wir der Welt unsere Freude, die aus unserem Inneren kommt, vor. Zeigen wir unseren Mitmenschen, dass wir standhaft und unerschütterlich sind.