05. Oktober – Worte vom hl. Papst Johannes Paul II.

Fortsetzung

Trotzdem bleibt unbestritten, dass Marias mütterlicher Mittlerdienst in keiner Weise die einzige Mittlerschaft schmälert, die Jesus Christus zukommt. Marias Mitarbeit an der Erlösung verringert also nicht im geringsten die unmittelbare Verbindung der Gläubigen mit Christus. Im Gegenteil: Maria erleichtert es uns, eine innige Verbindung zu unserem Mittler und Erlöser aufzubauen, der Jesus Christus heißt. Wir wollen Gott dafür danken, dass er der Kirche in Maria eine Mutter schenkt, die die Gläubigen zu ihrem Sohn führt.

(Papst Johannes-Paul II. am 01. Oktober 1997)

04. Oktober – Worte vom hl. Papst Johannes Paul II.

Fortsetzung

Wenn von Maria als Mittlerin die Rede ist, dann müssen wir im gleichen Atemzug von Maria als unserer Mutter sprechen. Maria als Mutter in der Gnadenordnung trägt zusammen mit Christus zur geistlichen Neugeburt der Menschheit bei. So ist Maria insofern Mittlerin, als sie unsere Mutter ist.

Fortsetzung folgt …

(Papst Johannes-Paul II. am 01. Oktober 1997)

03. Oktober – Worte vom hl. Papst Johannes Paul II.

Unter den Titeln, mit denen die Kirche Maria verehrt, zählt das Zweite Vatikanische Konzil auch die „Mittlerin“ auf. Obwohl einige Konzilsväter diese Entscheidung nicht voll teilen konnten, wurde die Anrede „Mittlerin“ in die dogmatische Konstitution Lumen Gentium aufgenommen. Denn das Wort „Mittlerin“ birgt eine tiefe Wahrheit in sich.

Fortsetzung folgt …

(Papst Johannes-Paul II. am 01. Oktober 1997)

27. September – Worte vom hl. Papst Johannes Paul II.

Fortsetzung

3. Dem Rassismus muss eine Kultur der gegenseitigen Aufnahme entgegengesetzt werden. Daher müssen wir in jedem Mann und in jeder Frau einen Bruder und eine Schwester erkennen, mit denen wir die Straßen der Solidarität und des Friedens beschreiten sollen. Es wird daher ein breitangelegtes Werk der Erziehung zu den Werten nötig sein, die die Würde der Person hervorheben und ihre Grundrechte schützen. Die Kirche möchte ihre Bemühungen in diesem Bereich fortsetzen und bittet alle Gläubigen um ihren verantwortungsvollen Beitrag zur Bekehrung der Herzen, zur Sensibilisierung und zur Bildung. Zu diesem Zweck bedarf es in erster Linie des Gebetes.

(Papst Johannes-Paul II. am 26. August 2001)

26. September – Worte vom hl. Papst Johannes Paul II.

Das Zweite Vatikanische Konzil erinnert daran, dass wir »Gott, den Vater aller, nicht anrufen [können], wenn wir irgendwelchen Menschen, die nach dem Ebenbild Gottes geschaffen sind, die brüderliche Haltung verweigern … Deshalb verwirft die Kirche jede Diskriminierung eines Menschen oder jeden Gewaltakt gegen ihn um seiner Rasse oder Farbe, seines Standes oder seiner Religion willen, weil dies dem Geist Gottes widerspricht« (Nostra aetate, 5). 

Fortsetzung folgt …
(Papst Johannes-Paul II. am 26. August 2001)