15. September – Worte vom hl. Papst Johannes Paul II.

Der Rosenkranz ist ein Gebet, das Maria in ihrer Verbundenheit mit Christus und seiner Heilssendung schildert. Zugleich ist es ein Gebet an Maria, unsere beste Fürsprecherin bei ihrem Sohn. Schließlich ist der Rosenkranz ein Gebet, das wir in besonderer Weise mit Maria sprechen, als sie sich auf die Herabkunft des Heiligen Geistes vorbereitete.

(Papst Johannes Paul II. am 28.10.1981)

14. September – Worte vom hl. Papst Johannes Paul II.

Liebst du? Es ist die Frage, die das Herz öffnet – und die dem Leben Sinn gibt. Es ist die Frage, die über die wahre Dimension des Menschen entscheidet. In ihr soll sich der ganze Mensch ausdrücken, in ihr soll er auch sich selbst überschreiten. Das menschliche Leben hat Wert und Sinn in dem Maße, als es Antwort auch die Frage: Liebst du? Nur daraufhin ist das Leben der Mühe wert, gelebt zu werden.

(Papst Johannes Paul II. am 30.05.1980)

13. September – Worte vom hl. Papst Johannes Paul II.

Im Evangelium in dem Jesus uns aufträgt, einander so zu lieben, wie er uns liebt, sagt er auch: „Dies habe ich euch gesagt, damit meine Freude in euch ist und damit eure Freude vollkommen wird.“ (Joh 15,11). Wir müssen begreifen, dass wir, um so zu lieben, wie Jesus liebt, uns selbst den anderen hingeben müssen. Und nur in unserer Selbsthingabe durch Liebe, Dienst und Mitleid können wir wirkliche Freude erleben. Treue zum gebot des Herrn, einander so zu lieben, wie er uns geliebt hat, lässt uns teilhaben an der Freude des Herrn jetzt und immer.

(Papst Johannes Paul II. am 21.09.1986)

12. September – Worte vom hl. Papst Johannes Paul II.

Die Freiheit des einzelnen ist nicht zu trennen von der Freiheit der anderen, aller anderen Menschen. Wo die Menschen ihren Blick auf das je eigene Lebensfeld begrenzen und nicht mehr bereit sind, auch ohne Vorteile für sich selbst und für andere sich zu engagieren, da ist die Freiheit in Gefahr. In Solidarität gelebte Freiheit demgegenüber wirkt sich aus im Einsatz für Gerechtigkeit im politischen und sozialen Bereich und lenkt den Blick auf die Freiheit. – Es gibt keine Freiheit ohne Solidarität.

(Papst Johannes Paul II. am 22.06.1996)

11. September – Worte vom hl. Papst Johannes Paul II.

Die Freiheit ist nur dann ein großes Geschenk, wenn wir es verstehen, sie bewusst für all das einzusetzen, was das wahre Gute ist. Christus lehrt uns, dass der beste Gebrauch der Freiheit die Liebe ist, die sich in der Hingabe und im Dienst verwirklicht. Zu solcher „Freiheit hat Christus uns befreit“ und befreit er uns ständig.

(Papst Johannes Paul II. in der Enzyklika „Redemptor hominis“)

09. September – Worte vom hl. Papst Johannes Paul II.

Fortsetzung

Das Leben nach dem Tod beginnt nicht erst mit der Auferstehung am Ende der Tage. Gegen die lebendige Beziehung zu Christus kommt sogar der Tod nicht auf. Jesus Christus verspricht uns: „Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt“ (Joh 11, 25). In Dankbarkeit gegenüber dem Heiligen Geist, der Leben schafft, verehren wir die Heiligen und ehren unsere Toten.

(Papst Johannes-Paul II. am 28. Oktober 1998)

07. September – Worte vom hl. Papst Johannes Paul II.

Fortsetzung
Der Heilige Geist ist der Spender des Lebens. Diese Wahrheit ist dem auserwählten Volk im Laufe der Geschichte immer deutlicher bewusst geworden. Was in der Schöpfung angedeutet ist, übersteigt schließlich die irdische Existenz: Es ist das ewige Leben, die Gemeinschaft mit Gott, die der Heilige Geist schenkt.

Fortsetzung folgt …
(Papst Johannes-Paul II. am 28. Oktober 1998)

06. September – Worte vom hl. Papst Johannes Paul II.

Fortsetzung
Dabei weiß er, dass er sich nicht selbst aus eigener Kraft erlösen und vervollkommnen kann. Das heißt aber nicht, die christliche Spiritualität müsse das Materielle überwinden, als ob der Christ als „fleischloser“ und „geschichtsloser“ Mensch die weltlichen Belange verachte. Im Gegenteil: Der Heilige Geist durchdringt unsere Denkkraft, unseren Willen, unser Gefühlsvermögen und unsere Körperlichkeit, damit wir unserer Mitwelt in Raum und Zeit die Botschaft des Evangeliums verkünden und vorleben.

(Papst Johannes-Paul II. am 21. Oktober 1998)