05. September – Worte vom hl. Papst Johannes Paul II.

In unserer Katechesenreihe spreche ich heute über das Leben im Heiligen Geist. Das gesamte Dasein des Christen ist eine Existenz im Geist, weil er zutiefst durch den Glauben und die Sakramente an Jesus Christus gebunden ist. Deswegen wird der Getaufte sich auch vom Heiligen Geist vertrauensvoll führen lassen.

Fortsetzung folgt …

(Papst Johannes-Paul II. am 21. Oktober 1998)

04. September – Worte vom hl. Papst Johannes Paul II.

Fortsetzung

Wir heißen ja nicht nur Christen. Wir sind es auch durch unser Lebenszeugnis, das einige herausragende Gestalten abgelegt haben bis zum Tod. Wir sollen seine Zeugen sein, „Christi Wohlgeruch“ (2 Kor 2, 15) für die Welt, damit die Menschen im Heiligen Geist Atem holen können.

(Papst Johannes-Paul II. am 14. Oktober 1998)

03. September – Worte vom hl. Papst Johannes Paul II.

Die Firmung steht heute im Mittelpunkt unserer Katechese. In diesem Sakrament wird uns durch die Salbung das Siegel des Heiligen Geistes aufgedrückt.

Es entspricht der Botschaft der Heiligen Schrift und der Tradition der Kirche seit ihren Anfängen, dass dieses Siegel das Kennzeichen des gefirmten Christen ist. Dieses Merkmal macht seinen „Charakter“ aus. Der Christ ist sich bewusst, dass die Firmung das in der Taufe empfangene Geschenk vollendet. Gleichzeitig weiß er, dass Christus ihn durch die Besiegelung mit dem Heiligen Geist in die Pflicht nimmt.

Fortsetzung folgt …

(Papst Johannes-Paul II. am 14. Oktober 1998)

01. September – Worte vom hl. Papst Johannes Paul II.

Im Sakrament der Firmung wird der Getaufte innerlich mit der Salbung Christi verbunden. Diese Salbung kommt in der Namensgebung “Christ” zum Ausdruck. “Christus” – ist ursprünglich ein griechisches Wort. Es bedeutet soviel wie: der Gesalbte.

Der griechische Begriff geht wiederum auf das Hebräische zurück: Messias. Christus ist der Messias, der Gesalbte Gottes. Wir Christen werden uns im Sakrament der Firmung des Namens bewusst, den wir tragen. Bezeichnet mit dem Siegel des Heiligen Geistes entdecken wir die Sendung, die uns in Kirche und Welt übertragen wurde.

Fortsetzung folgt …

(Papst Johannes-Paul II. am 30. September 1998)

31. August – Worte vom hl. Papst Johannes Paul II.

Fortsetzung …

Dann wird ihm eine andere Gestalt gegenübergestellt: der Mensch, der das Angesicht Gottes sucht. Es folgt eine ganze Litanei von Begriffen, die von der Liebe Gottes zum Menschen singen: Güte und Treue, Gerechtigkeit und Huld, Schatten der Flügel und Reichtum des Hauses, Strom der Wonnen und Quelle des Lebens. 

Alles gipfelt in der dankbaren Feststellung: „In deinem Licht schauen wir das Licht“ (v. 10). So wollen wir den Herrn bitten, dass er unsere Wege erleuchte, damit wir die Schritte klarer sehen, die er von uns erwartet. 

Fortsetzung folgt …

Q.: Papst Johannes-Paul II. am 22.08.2001

30. August – Worte vom hl. Papst Johannes Paul II.

Fortsetzung …

Auch wenn unser tägliches Leben das Grau des Alltags kennt, wissen wir, dass wir wählen müssen: zwischen Weiß und Schwarz, zwischen Hell und Dunkel, zwischen Gut und Böse. 

Diese Alternative stellt uns der Psalm vor Augen, den wir vorher gehört haben. Zunächst zeichnet er das Bild des Sünders, der entschlossen ist zum Bösen und keine Furcht vor Gott kennt (vgl. v. 2). 

Fortsetzung folgt …

Q.: Papst Johannes-Paul II. am 22.08.2001

29. August – Worte vom hl. Papst Johannes Paul II.

Fortsetzung …

Im Sprachgebrauch der Psalmen bedeutet »das Licht des Gottesantlitzes sehen« konkret, dem Herrn im Tempel zu begegnen, wo das liturgische Gebet gefeiert und das Wort Gottes gehört wird. Auch der Christ macht diese Erfahrung, wenn er zu Tagesbeginn den Lobpreis des Herrn betet, bevor er sich auf die nicht immer geraden Wege des täglichen Lebens aufmacht. 

Fortsetzung folgt …

Q.: Papst Johannes-Paul II. am 22.08.2001

28. August – Worte vom hl. Papst Johannes Paul II.

Fortsetzung …

Das zweite Bild wird durch das Symbol des Lichts vermittelt: »In deinem Licht schauen wir das Licht« (V. 10). Diese Leuchtkraft strahlt gewissermaßen »wasserfallartig« und ist ein Zeichen der Selbstoffenbarung Gottes gegenüber seinen Gläubigen. So war es mit Mose am Sinai geschehen (vgl. Ex 34,29 – 30), und so geschieht es mit dem Christen in dem Maße, wie er »mit enthülltem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn widerspiegelt und so in sein eigenes Bild verwandelt wird« (vgl. 2 Kor 3,18). 

Fortsetzung folgt …

Q.: Papst Johannes-Paul II. am 22.08.2001

27. August – Worte vom hl. Papst Johannes Paul II.

Fortsetzung …

5. Den verschiedenen Titeln, mit denen er Gott verherrlicht, fügt der Psalmist zwei einprägsame Bilder hinzu. Einerseits die Überfülle an Nahrung: Sie lässt vor allem an das heilige Mahl denken, das im Tempel Zions mit dem Fleisch der Opfertiere gefeiert wurde. Dann gibt es die Quelle und den Strom, deren Wasser den Durst nicht nur des ausgetrockneten Halses, sondern auch der Seele stillen (vgl. V. 9 – 10; Ps 42, 2 – 3; 63, 2 – 6). Der Herr stillt den Hunger und Durst des Betenden, er gibt ihm Anteil an seinem vollkommenen und unsterblichen Leben. 

Fortsetzung folgt …

Q.: Papst Johannes-Paul II. am 22.08.2001