12. September – Worte vom hl. Papst Johannes Paul II.

Die Freiheit des einzelnen ist nicht zu trennen von der Freiheit der anderen, aller anderen Menschen. Wo die Menschen ihren Blick auf das je eigene Lebensfeld begrenzen und nicht mehr bereit sind, auch ohne Vorteile für sich selbst und für andere sich zu engagieren, da ist die Freiheit in Gefahr. In Solidarität gelebte Freiheit demgegenüber wirkt sich aus im Einsatz für Gerechtigkeit im politischen und sozialen Bereich und lenkt den Blick auf die Freiheit. – Es gibt keine Freiheit ohne Solidarität.

(Papst Johannes Paul II. am 22.06.1996)

11. September – Worte vom hl. Papst Johannes Paul II.

Die Freiheit ist nur dann ein großes Geschenk, wenn wir es verstehen, sie bewusst für all das einzusetzen, was das wahre Gute ist. Christus lehrt uns, dass der beste Gebrauch der Freiheit die Liebe ist, die sich in der Hingabe und im Dienst verwirklicht. Zu solcher „Freiheit hat Christus uns befreit“ und befreit er uns ständig.

(Papst Johannes Paul II. in der Enzyklika „Redemptor hominis“)

09. September – Worte vom hl. Papst Johannes Paul II.

Fortsetzung

Das Leben nach dem Tod beginnt nicht erst mit der Auferstehung am Ende der Tage. Gegen die lebendige Beziehung zu Christus kommt sogar der Tod nicht auf. Jesus Christus verspricht uns: „Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt“ (Joh 11, 25). In Dankbarkeit gegenüber dem Heiligen Geist, der Leben schafft, verehren wir die Heiligen und ehren unsere Toten.

(Papst Johannes-Paul II. am 28. Oktober 1998)

07. September – Worte vom hl. Papst Johannes Paul II.

Fortsetzung
Der Heilige Geist ist der Spender des Lebens. Diese Wahrheit ist dem auserwählten Volk im Laufe der Geschichte immer deutlicher bewusst geworden. Was in der Schöpfung angedeutet ist, übersteigt schließlich die irdische Existenz: Es ist das ewige Leben, die Gemeinschaft mit Gott, die der Heilige Geist schenkt.

Fortsetzung folgt …
(Papst Johannes-Paul II. am 28. Oktober 1998)

06. September – Worte vom hl. Papst Johannes Paul II.

Fortsetzung
Dabei weiß er, dass er sich nicht selbst aus eigener Kraft erlösen und vervollkommnen kann. Das heißt aber nicht, die christliche Spiritualität müsse das Materielle überwinden, als ob der Christ als „fleischloser“ und „geschichtsloser“ Mensch die weltlichen Belange verachte. Im Gegenteil: Der Heilige Geist durchdringt unsere Denkkraft, unseren Willen, unser Gefühlsvermögen und unsere Körperlichkeit, damit wir unserer Mitwelt in Raum und Zeit die Botschaft des Evangeliums verkünden und vorleben.

(Papst Johannes-Paul II. am 21. Oktober 1998)

05. September – Worte vom hl. Papst Johannes Paul II.

In unserer Katechesenreihe spreche ich heute über das Leben im Heiligen Geist. Das gesamte Dasein des Christen ist eine Existenz im Geist, weil er zutiefst durch den Glauben und die Sakramente an Jesus Christus gebunden ist. Deswegen wird der Getaufte sich auch vom Heiligen Geist vertrauensvoll führen lassen.

Fortsetzung folgt …

(Papst Johannes-Paul II. am 21. Oktober 1998)

04. September – Worte vom hl. Papst Johannes Paul II.

Fortsetzung

Wir heißen ja nicht nur Christen. Wir sind es auch durch unser Lebenszeugnis, das einige herausragende Gestalten abgelegt haben bis zum Tod. Wir sollen seine Zeugen sein, „Christi Wohlgeruch“ (2 Kor 2, 15) für die Welt, damit die Menschen im Heiligen Geist Atem holen können.

(Papst Johannes-Paul II. am 14. Oktober 1998)

03. September – Worte vom hl. Papst Johannes Paul II.

Die Firmung steht heute im Mittelpunkt unserer Katechese. In diesem Sakrament wird uns durch die Salbung das Siegel des Heiligen Geistes aufgedrückt.

Es entspricht der Botschaft der Heiligen Schrift und der Tradition der Kirche seit ihren Anfängen, dass dieses Siegel das Kennzeichen des gefirmten Christen ist. Dieses Merkmal macht seinen „Charakter“ aus. Der Christ ist sich bewusst, dass die Firmung das in der Taufe empfangene Geschenk vollendet. Gleichzeitig weiß er, dass Christus ihn durch die Besiegelung mit dem Heiligen Geist in die Pflicht nimmt.

Fortsetzung folgt …

(Papst Johannes-Paul II. am 14. Oktober 1998)