14. Februar – Worte vom hl. Papst Johannes Paul II.

Die Krankheit hilft uns, das Geheimnis des Menschen zu verstehen. Wie der Aussätzige, von dem das Evangelium an diesem Sonntag spricht, erfahren auch wir, wenn wir krank sind, die menschliche Gebrechlichkeit und empfinden den starken Wunsch, wieder gesund zu werden. In Jesus, der Mitleid mit uns hat, finden wir Unterstützung und die Antwort auf unsere tiefsten Erwartungen. In seinem Kreuz kann jedes Leiden Sinnhaftigkeit annehmen; zwar bleibt die Krankheit weiterhin eine Prüfung, sie wird aber von Hoffnung erhellt.

Es ist so! Gott will die Krankheit nicht; er hat das Böse und den Tod nicht geschaffen. Aber von dem Augenblick an, wo diese der Sünde wegen in die Welt gekommen sind, ist seine Liebe ganz darauf ausgerichtet, den Menschen wiederherzustellen, ihn von der Sünde und allem Bösen zu heilen und mit Leben, Frieden und Freude zu erfüllen. 

(Papst Johannes Paul II. am 14.02.2000)

13. Februar – Worte vom hl. Papst Johannes Paul II.

Fortsetzung
Zwar ist es unmöglich, dass der Schmerz auf der Welt ganz überwunden werden kann. Doch seit Ostern steht auch der Tod des einzelnen im Lichte der Auferstehung. So sehen wir, wie umfassend und wie tiefgreifend die von Jesus gebrachte Erlösung ist: Er ist gekommen, um nicht nur alle Menschen zu erlösen, sondern auch den ganzen Menschen.

(Papst Johannes Paul II. am 11.02.1998)

12. Februar – Worte vom hl. Papst Johannes Paul II.

Die Erlösung durch den Messias Jesus Christus besteht nicht nur darin, dass er uns von der Sünde befreit hat. Vielmehr umfasst seine Heilstat den gesamten Menschen mit seinen tiefsten Bedürfnissen und seinem Streben.

Jesus beschränkt sich nicht nur darauf, unser Herz aus dem Gefängnis des Egoismus zu befreien, sondern er teilt dem einzelnen Menschen seine göttliche Liebe mit. Aus seinem Herzen strömt das Heil und breitet sich auf alle Bereiche des menschlichen Lebens aus. Das von Christus gebrachte Heil hat geistliche und körperliche, persönliche und soziale Dimensionen.
Fortsetzung folgt

(Papst Johannes Paul II. am 18.02.1998)

11. Februar – Worte vom hl. Papst Johannes Paul II.

Heute gedenkt die Kirche Unserer Lieben Frau von Lourdes. Wer zu dieser Gnadenstätte pilgert, geht tief beeindruckt und demütig nach Hause. Der heilige Bezirk erinnert uns an die Worte Jesu: „Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen“ (Mt 11, 28). Auch ins schwerste Leid und in den tiefsten Schmerz reicht der Lichtstrahl der Erlösung.

(Papst Johannes Paul II. am 11.02.1998)

07. Februar – Worte vom hl. Papst Johannes Paul II.

Jerusalem wird im Alten Testament mit dem Bild der ‚Tochter Sion’ umschrieben. In der Offenbarung des Johannes heißt es über die heilige Stadt, das himmlische Jerusalem, dass ‚sie bereit war wie eine Braut, die sich für ihren Mann geschmückt hat’ (Offb 21,2).  Die weibliche Symbolik bestimmt das Gesicht der Kirche. Sie wird uns vorgestellt als Verlobte, als Braut oder als Mutter. Die Weiblichkeit dieser Bilder unterstreicht dabei die Dimension der Liebe und der Fruchtbarkeit. 

Das Grundgeheimnis der Kirche besteht darin, dass sie auf die Liebe Christi mit bräutlicher Liebe antwortet. Dabei wirkt sie schöpferisch und bringt Früchte hervor: Der Heilige Geist, der die Kirche belebt und sie mit ihrem Bräutigam Christus eint, zeugt in der Taufe die Kinder Gottes und lässt sie wachsen zur vollendeten Gestalt Christi.   

(Papst Johannes Paul II. am 7. Februar 2001)