26. Dezember – Worte vom hl. Papst Johannes Paul II.

„Sein Fest (Anm.: das Fest des hl. Stephanus) gibt einen weiteren bedeutsamen Hinweis zu unserem Verständnis der Geburt Christi. Der junge Diakon zeichnete sich durch Mut und Beharrlichkeit aus, als er seinen Landsleuten das Evangelium verkündete und den Armen den Dienst der Nächstenliebe erwies.

Sein Martyrium erinnert uns daran, dass das Jesuskind uns von der Grotte aus, in der es hilflos in einer Krippe liegt, auffordert, ihm Schritt für Schritt bis zum Kreuz auf Golgota zu folgen, um mit ihm den glorreichen Sieg über den Tod zu teilen. Es ist ein anspruchsvolles Kind, das wir in der Krippe betrachten. Aber es ist auch ein verständnisvolles und geduldiges Kind.

Wenn wir gegenüber seinem Handeln fügsam sind, nimmt es uns an der Hand und begleitet uns; wir brauchen uns deshalb nicht zu fürchten. Manchmal mag es sehr schwer sein, seinen Spuren zu folgen, aber wenn es mit uns geht, wird alles leichter und verliert an Schwierigkeit. Der heilige Märtyrer Stephanus helfe uns, diese tiefe Wahrheit zu erfassen und täglich in die Praxis umzusetzen.

(Auszug des Angelus von Papst Johannes Paul II.  am 26.12.2001)

25. Dezember – Worte vom hl. Papst Johannes Paul II.

„Fürchtet euch nicht, denn ich verkünde euch eine große Freude, die dem ganzen Volk zuteil werden soll: Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren; er ist der Messias, der Herr“ (Lk 2, 1 –11).

Diese Worte der Engel in Betlehem, für die Hirten überraschende Worte, erklingen auch in unserer Zeit. Sie laden uns ein, keine Furcht zu haben, denn für uns ist der Messias, der so lange erwartete Heiland, geboren; er ist auf die Erde gekommen, um die ganze Menschheit zu retten. Seine Geburt ist ein unermeßliches Geschenk, das, wenn es erkannt und bis auf den Grund angenommen wird, das Leben verändert und die Person zu einem Heroismus im Geiste des Evangeliums befähigt, der den Heiligen eigen ist.

(Auszug des Angelus von Papst Johannes Paul II.  am 26.12.2001)

24. Dezember – Worte vom hl. Papst Johannes Paul II.

„Wir erleben die bange und freudige Erwartung der Geburt des Erlösers. Alles in den Straßen und Häusern weist auf Weihnachten hin. Licht, Festschmuck und Geschenke schaffen eine unverwechselbare weihnachtliche Stimmung. Diese äußeren Vorbereitungen, die durchaus ihre Berechtigung haben, dürfen unsere Aufmerksamkeit jedoch nicht von dem zentralen und außergewöhnlichen Ereignis ablenken, dessen wir gedenken: die Geburt Jesu, des unschätzbaren Geschenks des Vaters an die Menschheit.“

(Auszug des Angelus von Papst Johannes Paul II.  am 24.12.2000)

22. Dezember – Worte vom hl. Papst Johannes Paul II.

Fortsetzung

„Sie (Gottesmutter Maria) fordert uns vor allem zur Demut auf, damit Gott Raum finden kann in unserem Herzen, das nicht von Stolz und Hochmut verdunkelt sein darf. Sie zeigt uns den Wert des Schweigens, das den Gesang der Engel und das Weinen des Kindes zu hören weiß und sie nicht im Lärm und Durcheinander untergehen lässt. Mit ihr verweilen wir voll tiefem Staunen vor der Krippe und kosten die einfache, reine Freude, die dieses Kind der Menschheit bringt.“

(Aus einer Ansprache von Papst Johannes Paul II. am 21. Dezember 2003)

20. Dezember – Worte vom hl. Papst Johannes Paul II.

„Weihnachten steht unmittelbar bevor. Während man letzte Hand an die Krippe und den Weihnachtsbaum legt, die auch hier auf dem Petersplatz stehen, ist es notwendig, sich im Innern vorzubereiten, um dieses große Glaubensgeheimnis intensiv zu erleben.

In den letzten Adventstagen hebt die Liturgie besonders Marias Gestalt hervor. In ihrem Herzen, von ihrem glaubensvollen »Hier bin ich« als Antwort auf den göttlichen Ruf hat die Menschwerdung des Erlösers ihren Anfang genommen. Wenn wir die eigentliche Bedeutung von Weihnachten erfassen wollen, müssen wir also auf sie schauen, müssen wir sie anrufen.“

(Aus einer Ansprache von Papst Johannes Paul II.  am 21. Dezember 2003)