
Jeder hat seine Berufung. Jeder hat auch seine Pflichten. Wer seine Pflichten nicht als Gebet sieht, hat ein Problem. Die Pflichten haben Vorrang vor allem anderen. Außer die Sonntagsmesse, die vor allem anderen Vorrang hat.

Jeder hat seine Berufung. Jeder hat auch seine Pflichten. Wer seine Pflichten nicht als Gebet sieht, hat ein Problem. Die Pflichten haben Vorrang vor allem anderen. Außer die Sonntagsmesse, die vor allem anderen Vorrang hat.

Fortsetzung
Br. Johannes-Marcus hat der Krankenschwester noch gesagt:
Opfere alles auf und den Rest machen wir.
Hw. Pfr. Wallner sagte schon:
Eine Hausfrau, die drei Stunden in der Kirche sitzt, um zu beten und dadurch ihren Haushalt nicht schafft, wehe ihr.
Ein Ordensmann, der nicht drei Stunden am Tag betet: wehe ihm.

Das Gebet ist vielseitig. Man muss nur erfinderisch sein. Die Muttergottes sagt: Mach alles zum Gebet.
Mache die Arbeiten, die Du nicht gerne verrichtest für Jesus und Maria. Dann wird selbst das, was Du nicht gerne tust, zum Gebet. Das Gebet bringt Frucht. So einfach ist beten.

Das 24 Stundengebet ist ganz einfach:
Jesus ich schenke Dir jeden Atemzug und jeden Herzschlag als Gebet.
Bei wem schlägt das Herz nicht 24 Stunden? Oder siehst Du so etwas nicht als Gebet? Siehst Du als Gebet nur das mündliche Gebet wie z.B. den Rosenkranz?

Eine Krankenschwester sagte einmal zu Br. Johannes-Marcus (FJM): Ich arbeite 16 Stunden im Krankenhaus, weil wir Personalmangel haben. Dann weinte sie, weil sie es nicht schaffte, einen Rosenkranz zu beten. Br. Johannes-Marcus sagte zu ihr: Warum machst du deine Arbeit nicht zum Gebet?
Fortsetzung folgt …

Viele sagen, dass sie keine Zeit für das Gebet haben. Doch jeder kann 24 Stunden beten. Dazu muss man nur wissen, was beten ist.

Gott, unser Herr, du verbindest alle, die an dich glauben, zum gemeinsamen Streben. Gib, dass wir lieben, was du befiehlst, und ersehnen, was du uns verheißen hast, damit in der Unbeständigkeit dieses Lebens unsere Herzen dort verankert seien, wo die wahren Freuden sind. Darum bitten wir durch Jesus Christus.
(Oration des Tages)

Gott, du hast die Mutter deines Sohnes auch uns zur Mutter gegeben. Wir ehren sie als unsere Königin und vertrauen auf ihre Fürsprache. Lass uns im himmlischen Reich an der Herrlichkeit deiner Kinder teilhaben. Darum bitten wir durch Jesus Christus.
(Oration des Stundengebetes)

Jesus fordert Gehorsam von seinen Jüngern. Fragen wir uns: Wieviel Zeit nehme ich mir für das Gebet? Nehme ich mir überhaupt Zeit für das Gebet?

Wie wichtig ist das Gebet für die Armen Seelen. Ist es nicht wichtiger für die Lebenden zu beten? Jesus sagt sogar an einer Stelle: Lasst die Toten die Toten begraben.
Schon im Alten Testament steht geschrieben, wie wichtig es ist, für die Verstorbenen zu beten.