Der Mann, der Priester, ist ein Werkzeug. Mehr nicht. Manches Werkzeug will selbständig sein, sich selbst erheben und als Hammer den Nagel in die Wand schlagen. Das funktioniert nicht. Es ist Jesus, der den Hammer packt und den Nagel in die Wand haut. Selbst der Nagel allein kann nichts machen. Jesus nimmt den Nagel und hält ihn hin und dann den Hammer.
Nur die Priester haben den Auftrag, die Eucharistie einzusetzen. Ohne Eucharistie keine Beichte. Ohne Eucharistie keine Priester. Alles würde zusammen fallen.
Es sind auch nicht alle Männer zum Priestertum berufen. Die Priester sind wichtig, weil sie Christus repräsentieren.
Viele Leute verstehen die Beichte nicht und fragen sich, warum sie beim Pfarrer beichten sollen. Sie sagen, dass sie doch auch direkt zu Jesus gehen können. Ja, Jesus vergibt Dir. Aber Achtung: Was macht er dann? Er schickt dich dann in den Beichtstuhl, damit Du die Absolution bekommst. Das hat er den Priestern aufgetragen. Diesen Auftrag haben nicht einmal die Engel bekommen, nur die Priester.
Allmächtiger Gott, wir bekennen, dass unser Erlöser bei dir in deiner Herrlichkeit ist. Erhöre unser Rufen und lass uns erfahren, dass er alle Tage bis zum Ende der Welt bei uns bleibt, wie er uns verheißen hat. Er, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.
Herr, unser Gott, dein Sohn hat vor seiner Himmelfahrt seinen Aposteln den Heiligen Geist verheißen. Sie haben den Reichtum der göttlichen Weisheit empfangen; schenke auch uns die Gaben deines Geistes. Darum bitten wir durch Jesus Christus.
Allmächtiger Gott, in der Auferstehung und Himmelfahrt deines Sohnes öffnest du uns das Tor zum ewigen Leben. Lenke unser Herz, dass wir auf ihn schauen, den Urheber unseres Heiles, der zu deiner Rechten thront, und schenke allen Getauften das unsterbliche Leben, wenn er in Herrlichkeit wiederkommt, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit. (Oration der Laudes)
Großer, heiliger Tag,
der du uns Freude bringst
und mit heiterem Lied
unsere Herzen füllst,
du sahst Christus den Herrn,
wie er zum Throne schritt
hoch im Reich seiner neuen Macht.
Jubelnd in seiner Kraft
steigt er zum Himmelszelt,
und das heilige Volk
rühmt den Erstandenen,
mit den Engeln im Chor
stimmt es ein Preislied an
auf des herrlichen Siegers Huld.
Der auf steigender Bahn
Fessel in Fesseln schlug
und der irdischen Schar
reiche Geschenke ließ,
kehrt als Richter zurück,
streng in Gerechtigkeit,
er, der strahlend jetzt aufwärts fuhr.
Herr, wir flehen zu dir, der du als König herrschst, nimm in gnädigen Schutz deine Getreuen auf. Wenn als Richter du kommst, Heimliches offenbarst, lass des Lohnes uns würdig sein.
Vater, Schöpfer des Alls, dir gebührt Lobgesang und dem Sohne, der jetzt zu deiner Rechten thront, auch dem Geiste, dem Band, das euch in Liebe eint, Preis und Ehre in Ewigkeit.
Das Gebet eines frommen Bauern lautete:
„Gott was ich gearbeitet habe, segne Du; was ich liebte, beschütze Du, was ich
wollte beende Du; was ich versäumte, ergänze Du!“