
Jesus sagt: Wenn du mir ein Opfer bringen willst und du erkennst, dass du mit einem nicht in Frieden lebst, dann leg deine Opfergabe zur Seite, gehe hin und versöhne dich mit ihm und dann komm und bring mir das Opfer.
Wer tut das heute noch?

Jesus sagt: Wenn du mir ein Opfer bringen willst und du erkennst, dass du mit einem nicht in Frieden lebst, dann leg deine Opfergabe zur Seite, gehe hin und versöhne dich mit ihm und dann komm und bring mir das Opfer.
Wer tut das heute noch?

Wie einsam war Jesus im Ölgarten? Selbst die drei, die er mitgenommen hat, haben geschlafen. Seine Frage lautete: Könnt ihr nicht eine Stunde mit mir wachen?

Kriege in unserer Gesellschaft sind nur aus dem Grund, weil unsere Gedanken nicht mehr rein sind. Unsere Gedanken sind oft mit Rache gefüllt. Jeder will Recht haben oder sucht Aufmerksamkeit. Gott hat gesagt, leg das alles ab.

Mit Palmen huldigen wir dem Herrn, der als Sieger kommt. Ihm ziehen wir entgegen mit Hymnen und Gesängen. Wir rühmen ihn und rufen: Gepriesen bist du, o Herr.

Fortsetzung
Doch es sieht oft so aus:
Wenn du der Unterdrückung freien Lauf lässt, wenn du mit dem Finger auf andere zeigst, wenn Du bei deinem Brot nur an dich denkst und nicht an die Armen, wenn du den Darbenden hungern lässt, dann geht im Dunkeln kein Licht auf und deine Finsternis wird finsterer sein als Finsternis am Mittag.
Das ist unser Leben, wie wir mit den anderen umgehen. Wenn ich meinem Feinde nichts Gutes tue, damit er glühende Kohlen auf´s Haupt bekommt und sich bekehren kann, dann wird er mich weiter bekämpfen und auch andere bekämpfen, weil ich ihm nichts Gutes tat.

Jesaja sagt weiter:
Wenn Du der Unterdrückung bei Dir ein Ende machst, auf keinen mit dem Finger zeigst, niemanden verleugnest, dem Hungrigen dein Brot reichst und den Darbenden satt machst, dann geht im Dunkeln ein Licht auf und deine Finsternis wird hell wie der Mittag.
Fortsetzung folgt …
(Vergl. Jesaja 58
Vom wahren Fasten)

Es täte im Streit oft gut zu schweigen und so Gott Raum zum
Reden zu lassen.
Selbst Jesus zieht sich im Streit mit dem Pharisäer zurück. Er geht auf den
Berg, um zu beten. Und wir wollen oft alles bis ins Kleinste zerreden.
Anschließend wundern wir uns, wenn keine Brücke des Friedens entstehen kann.
Jesus hat mit seinem schweigen und beten Brücken gebaut.

Jesaja sagt: euer Fasten ist nichts wert, weil es nicht rein
ist. Euer Fasten taugt nichts, das heißt all eure Opfer sind wertlos.
Warum? Weil oft zwar viel gebetet wird, aber gleichzeitig oft negativ über den
Nächsten gesprochen wird. Wir wickeln sozusagen unsere Geschenke in dreckiges
Geschenkpapier ein. So entsteht oft Feindschaft unter den besten Freunden und
die Herzen sind für die Wahrheit verschlossen.

Nehmen Neid und Eifersucht nicht oft den Vorrang vor dem
Wort Gottes- und Nächstenliebe? Bekämpfen wir nicht oft unseren Nächsten, vor
allem in Gedanken?
Aber auch in Worten, indem wir über den Nächsten sprechen oder sogar in der
Tat, indem wir richten und urteilen?

Jetzt geht es um den geistigen Schmutz. Gott hat uns etwas
aufgezeigt, doch der geistige Schmutz macht uns für die Wahrheit taub und
blind.
Wie gehen wir in der Welt und in der Kirche miteinander um?