14. Juni – Meine Stunde ist gekommen

Ist es heute anders? Leben wir nicht genau so schlimm wie die Leute damals zu Zeiten Davids, Salomo, Hiskia …

Dieselbe Geschichte wird sich wiederholen. Das Buch Jeremias wird sich 1: 1 wiederholen. Es muss kein König Nebukadnezzar von weither kommen, es kann auch ein anderer König kommen. In dieses Land kommen auf jeden Fall Menschen, von denen viele sagen, dass sie die nicht wollen. Sie verstehen nicht, was Gott vorhat.

Wenn wir uns Gottes Wort unterwerfen, dann werden zwar fremde Völker einziehen, aber sie werden dir nichts tun, wenn du Gottes Wort befolgst. Wenn du Gottes Wort nicht befolgst und sie bekämpfst, welchen Schutz und Segen willst du dann von Gott erwarten?

Fortsetzung folgt …

13. Juni – Meine Stunde ist gekommen

Es gibt viele Menschen, die sagen: Ich kann deinen Gott nicht verstehen. Das ist ja ein richtiger Mördergott, der sowas alles zulässt. Sie verdrehen die Wirklichkeit. Es ist ja nicht Gott, der mordet oder morden lässt. Es ist der Mensch, der sich gegen Gott auflehnt. Darum konnte Gott das Volk nicht mehr schützen vor dem König Nebukadnezzar. Darum hat er gesagt:

Ich lasse den König in Jerusalem einziehen und alles platt machen. Es ist, weil das Volk sich von Gott abgewendet hat.

12. Juni – Meine Stunde ist gekommen

Erst dann, als sie immer weiter gegen Jeremias gekämpft haben, sagte Gott: Jerusalem wird nicht zerstört, aber ihr werdet in Gefangenschaft kommen. Und dem König sagte er: Du und dein Gefolge – deine Kinder – werden sterben. Du wirst als Gefangener im Land von Nebukadnezzar sein, aber du wirst nichts mehr von dieser Erde haben. Er wurde geblendet und konnte nichts mehr sehen. Das letzte, das er sah, war der Tod seiner Kinder durch König Nebukadnezzar.

11. Juni – Meine Stunde ist gekommen

Salomos Land wurde aufgeteilt. Hiskijas Land wurde zerstört, sogar der Tempel Gottes wurde zerstört. Das, was Gott dem David gesagt hatte: „Das ist mein Haus, wo mein Name sein wird,“
Alles zerstört, dem Erdboden gleich gemacht. Gott hätte es verhindern können.

Er hat ja auch gesagt: Wenn ihr euch dem König Nebukadnezzar unterwerft, wird Jerusalem nicht zerstört. Dann werdet ihr nicht getötet und nicht in Gefangenschaft geraten.

10. Juni – Meine Stunde ist gekommen

Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus,
im Neuen Bund berufst du aus allen Völkern dein Volk
und führst es zusammen im Heiligen Geist.
Gib, dass deine Kirche ihrer Sendung treu bleibt;
dass sie ein Sauerteig ist für die Menschheit, die du in Christus erneuern und zu deiner Familie umgestalten willst.
Darum bitten wir durch ihn;
der in der Einheit des Heiligen Geistes
mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.
(Tagesgebet an Pfingstmontag)

09. Juni – Meine Stunde ist gekommen

Allmächtiger, ewiger Gott,
durch das Geheimnis des heutigen Tages heiligst du deine Kirche
in allen Völkern und Nationen.
Erfülle die ganze Welt
mit den Gaben des Heiligen Geistes,
und was deine Liebe
am Anfang der Kirche gewirkt hat, das wirke sie auch heute
in den Herzen aller, die an dich glauben.
Darum bitten wir durch Jesus Christus.
(Tagesgebet am Hochfest Pfingsten)

08. Juni – Meine Stunde ist gekommen

Komm, Heil´ger Geist, der Leben schafft,
erfülle uns mit deiner Kraft.
Dein Schöpferwort rief uns zum Sein:
Nun hauch uns Gottes Odem ein.

Komm, Tröster, der die Herzen lenkt,
du Beistand, den der Vater schenkt;
aus dir strömt Leben, Licht und Glut,
du gibst uns Schwachen Kraft und Mut.

Dich sendet Gottes Allmacht aus
im Feuer und in Sturmes Braus;
du öffnest uns den stummen Mund
und machst der Welt die Wahrheit kund.

Entflamme Sinne und Gemüt,
dass Liebe unser Herz durchglüht
und unser schwaches Fleisch und Blut
in deiner Kraft das Gute tut.

Die Macht des Bösen banne weit,
schenk deinen Frieden allezeit.
Erhalte uns auf rechter Bahn,
dass Unheil uns nicht schaden kann.

Lass gläubig uns den Vater sehn,
sein Ebenbild, den Sohn verstehn
und dir vertraun, der uns durchdringt
und uns das Leben Gottes bringt.

Den Vater auf dem ew´gen Thron
und seinen auferstandnen Sohn,
dich, Odem Gottes, Heil´ger Geist,
auf ewig Erd´ und Himmel preist. Amen.

07. Juni – Meine Stunde ist gekommen

Die Muttergottes ruft auf: Betet für den Papst, betet für die Priester, betet für die Kardinäle, betet für die Bischöfe. Und was tun wir?

Bei jeder Gelegenheit haben wir irgendetwas zu meckern. Richtet nicht, denn wenn ihr richtet, seid ihr schon gerichtet. Urteilt nicht, denn wenn ihr urteilt, seid ihr schon verurteilt. Das steht schon in der Heiligen Schrift so geschrieben.

Jesus braucht eine Armee von Betern und nicht eine Armee von Richtern.