06. Juni – Meine Stunde ist gekommen

Hätten wir uns einmal einen Papst denken können wie Papst Benedikt XVI., der die Kirche ausgestoppt hat? Natürlich hat er das nicht alles von heute auf morgen gemacht. Natürlich ist er müde gemacht worden. Irgendwann hat er gesagt: Es ist jetzt besser das Ruder jemand anderem in die Hand zu geben. Er hat keine Fahnenflucht begangen, wie ihm von vielen unterstellt wird. Er hatte nicht mehr die Kraft, das Schiff zu lenken.

Warum denn nicht? Weil wir ihn alleine gelassen haben. Das ist das Problem.

05. Juni – Meine Stunde ist gekommen

Es ist leichter zu sagen: Herr, ich bin dabei als es zu leben.

Es ist leichter über einen Bischof oder einen Priester zu schimpfen, anstatt zu sagen: Gott du hast alles im Griff. Das glauben die Leute nicht. Doch dann gibt es noch einen Joker:

Die Kirche hat schon viel tiefer am Boden gelegen, wie sie zur Zeit liegt. Und Jesus hat sie immer wieder herausgeholt. Er hat sie immer wieder neu aufgebaut.

04. Juni – Meine Stunde ist gekommen

Also kein meckern, kein richten, keine Diskussionen. Lass die draußen machen, was sie wollen. Lebe vor, aber hüte dich einen anderen Kult zu leben als der Herr dir gegeben. Das ist eine dringende Warnung an uns. Wenn du auf Gottes Seite stehst und wirklich mit ihm gehen willst – sein Knecht sein willst, dann wird er dich brauchen.

Wenn draußen alle am Boden liegen, braucht er helfende Hände. Wo sind sie?

03. Juni – Meine Stunde ist gekommen

Fortsetzung vom 29.05.

Wo muss das anfangen? Das steht auch im blauen Buch von Don Gobbi geschrieben. Es muss in unseren Herzen beginnen. Und weil das nicht geschieht, hat Gott wieder Leute rausgeschickt und gesagt:

Sage ihnen, was mir nicht gefällt.
Sage ihnen, was mir gefällt.
Sage ihnen, was ich mir wünsche.

Und welchen Erfolg habe ich (Br. Johannes-Marcus) damit? Ich bin nicht besser wie Jeremias. Es sind nur ganz wenige übergeblieben. Genau wie bei Jeremias. Aber mit diesen wenigen hat Gott angefangen die Erde zu gießen, diesen Weg neu aufzubauen. Deswegen habe ich gesagt: Halte fest. Lass die anderen machen wie sie wollen. Aber wenn du meinen Rat befolgen willst: Mache es nicht, wie du denkst, dass es am besten wäre. Glaube mir, wenn ich dir sage, ich halte den Weg, den du vorschlägst für falsch, dann sage ich das nicht aus mir heraus. Ich will, dass wenn Gott kommt, du reinen Herzens vor ihm stehst. Denn nur die reinen Herzens sind, werden ihn schauen.

31. Mai – Meine Stunde ist gekommen

Allmächtiger Gott, in der Auferstehung und Himmelfahrt deines Sohnes öffnest du uns das Tor zum ewigen Leben. Lenke unser Herz, dass wir auf ihn schauen, den Urheber unseres Heiles, der zu deiner Rechten thront, und schenke allen Getauften das unsterbliche Leben, wenn er in Herrlichkeit wiederkommt, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.
(Oration am Freitag nach Christi Himmelfahrt)

30. Mai – Meine Stunde ist gekommen

Allmächtiger, ewiger Gott, erfülle uns mit Freude und Dankbarkeit, denn in der Himmelfahrt deines Sohnes hast du den Menschen erhöht. Schenke uns das feste Vertrauen, dass auch wir zu der Herrlichkeit gerufen sind, in die Christus uns vorausgegangen ist, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.

(Oration am Hochfest Christi Himmelfahrt)

28. Mai – Meine Stunde ist gekommen

Ist es nicht so, dass wir Gläubigen im Jahr 2000 gesagt haben: Don Gobbi ist ein falscher Bote, weil sich ja das, was er sagte, nicht erfüllt hat. Ich (Bruder Johannes-Marcus) musste diesem Volk sagen: Ich sehe schon die Knospen und die Blüten. Warum seht ihr sie nicht?