
War es nicht gerade Don Gobbi, der uns 25 Jahre lang beschenkt hat mit Worten der Mama, die gesagt hat, was in unserer Kirche passieren wird? Und es passiert genauso.

War es nicht gerade Don Gobbi, der uns 25 Jahre lang beschenkt hat mit Worten der Mama, die gesagt hat, was in unserer Kirche passieren wird? Und es passiert genauso.

Allmächtiger Gott, lass uns die österliche Zeit in herzlicher Freude begehen und die Auferstehung unseres Herrn preisen, damit das Ostergeheimnis, das wir in diesen fünfzig Tagen feiern, unser ganzes Leben prägt und verwandelt. Darum bitten wir durch Jesus Christus.
(Oration am 6. Ostersonntag)

Fortsetzung
„Ich bin nichts anderes wie die anderen, aber ich höre auf das, was Gott sagt. Ich bin nicht fehlerlos, aber ich nehme die Einladung Jesu an, nämlich den Beichtstuhl zu nutzen.Ich bin bemüht, für meine Fehler auch gerade zu stehen.
Ich klage nicht über meine Leiden. Ich opfere sie auf. Ja, ich jammere auch schon mal. Manchmal bin ich tief gebeugt.
Aber im Herzen bin ich auch froh zu sehen, wie Jesus das Volk neu aufbaut.“

Fortsetzung
Ich habe mich entschieden, mich dann zurückzuziehen. Das Gewitter über die anderen wird kommen. Aber sie sollen sehen, dass sich das Psalmenwort erfüllen wird und sie am Tage ihres Heimganges sehen werden, dass wir für sie gebetet haben.
Vergleiche Psalm 141.
Und sie werden sehen, dass wir für sie Messen haben lesen lassen, dass wir Wallfahrten gemacht haben und für sie gebetet haben.

Du brauchst ja nur die Ordnung der Kirche leben, dann wirst du gesteinigt, und sei es nur mit Worten. Dann wirst du ausgegrenzt und gehörst nicht mehr dazu. Wir erleben das ja. Die Frage ist: Wie gehst du damit um?

Fortsetzung
Oder gehst du hin und sagst Jesus: Jesus, ich opfere dir meine Leiden mit deinen Leiden auf für die Bekehrung der Sünder. Das ist ein Unterschied.
Jesus hat auch schuldlos gelitten. Wir können eingestehen –
wenn wir leiden, ist es nie grundlos – nie schuldlos. Aber jetzt aufgepasst:
Es ist nie Strafe Gottes. Es ist die Konsequenz der Sünde. Nicht unbedingt
meiner Sünde, sondern der Sünde der Gesellschaft.

Gott will nicht, dass du leidest. Dafür sorgt schon der andere, dass du leidest. Die Frage ist: Wie gehst du mit dem Leiden um? Klagst Du Gott an für die Leiden, die man dir zugefügt hat?

Jeremia, der sich alle Mühe gegeben hate, das Volk dazu zu bewegen, sich nicht dem König Nebukadnezzar zu verweigern, sondern sich ihm zu unterwerfen, ist dafür gestraft worden. Er ist sogar in die Zisterne geworfen worden. Man wollte ihn töten. Aber Gott hat dem Jeremia gesagt: Sie werden nicht Hand an dir legen. Er hat nicht gesagt, dass wir nicht leiden müssen. Viele glauben, dass Christen nicht leiden müssen.

Gott, unser Vater, du hast uns durch deinen Sohn erlöst und als deine geliebten Kinder angenommen. Sieh voll Güte auf alle, die an Christus glauben, und schenke ihnen die wahre Freiheit und das ewige Erbe. Darum bitten wir durch Jesus Christus.

Die Antwort des Königs, des Sohnes Salomos: „Wieso? Was haben wir getan? Wir haben doch alles getan, wie Gott es wollte.“ Nein, haben sie nicht. Als Jeremias nach seiner Auserwählung zum ersten Mal sein Opfer darbringen sollte, hat er geweissagt:
Du König, ihr bekennt Gott noch mit den Lippen, aber nicht mit dem Herzen. Ihr unterdrückt die Armen und Waisen. Ihr sprecht nicht Recht, sondern Unrecht.
Ihr unterstützt diejenigen, die Verbrechen ausüben und die Geschädigten bestraft ihr.