05-Januar

Ernest Hello schrieb in dem Buch „der Mensch“:

„Es lässt sich gar nicht sagen, welch ungeheuere Bedeutung die Sprache hat. Worte sind Brot oder Gift, und die allgemeine Verwirrung ist eines der Kennzeichen unserer Zeit …“

(Aus dem Lektionar. Mehr gibt es hier.)

 

04-Januar

„Allmächtiger Gott, zu unserem Heil ist dein Sohn als Licht der Welt erschienen. Lass dieses Licht in unseren Herzen aufstrahlen, damit sich unser Leben von Tag zu Tag erneuert. Darum bitten wir durch ihn, Jesus Christus.“

(Oration aus dem Lektionar vom 04. Januar)

03. Januar

Heiligster Name Jesu

Tags darauf sah er (Johannes)  Jesus auf sich zukommen und sprach: »Seht das Lamm Gottes, das hinwegnimmt die Sünde der Welt! Er ist es, von dem ich sagte: Nach mir kommt einer, der mir voraus ist, weil er eher war als ich. Ich kannte ihn nicht; doch dass er Israel offenbar werde, dazu kam ich und taufe mit Wasser.«
Und Johannes bezeugte: »Ich sah den Geist wie eine Taube vom Himmel herniederkommen, und er blieb auf ihm. Ich kannte ihn nicht; doch der mich gesandt hat, zu taufen mit Wasser, er sagte mir: Auf wen du den Geist herniederkommen und auf ihm bleiben siehst, der ist es, der tauft mit Heiligem Geist. Und ich habe gesehen und habe bezeugt: Dieser ist der Sohn Gottes.«
(Johannes 1,29-34)

1. Advent

Mit dem heutigen Sonntag beginnt der Advent, eine Zeit tiefer religiöser Atmosphäre, denn sie ist voller Hoffnung und spiritueller Erwartung:

Jedesmal, wenn die christliche Gemeinschaft sich auf das Gedenken der Geburt des Erlösers vorbereitet, spürt sie in ihrem Innern eine freudvolle Stimmung, die sich in gewissem Maße auf die ganze Gesellschaft überträgt. Im Advent erlebt das christliche Volk aufs neue einen zweifachen geistlichen Impuls: Einerseits erhebt es den Blick zum letzten Ziel seiner Pilgerschaft auf Erden, nämlich zur glorreichen Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus; zum anderen erinnert es sich tief bewegt an die Geburt in Betlehem und kniet vor der Krippe nieder. Die Hoffnung der Christen ist auf die Zukunft gerichtet, bleibt aber stets fest in einem Ereignis der Vergangenheit verankert. In der Fülle der Zeiten wurde der Sohn Gottes von der Jungfrau Maria geboren: »…geboren von einer Frau und dem Gesetz unterstellt«, wie der Apostel Paulus schreibt (Gal 4,4).

Papst Benedikt XVI. am 27. November 2005

29. November

Durch die Taufe sind wir Glieder des mystischen Leibes Christi, der Kirche, und werden zu Bürgern des himmlischen Jerusalems. Tragt die Gewissheit dieser hohen Berufung in eurem Herzen. So könnt ihr mit Gottes Hilfe die Herausforderungen des irdischen Lebens meistern.

Papst Benedikt XVI. am 30. November 2005

27. November

Durch die Taufe sind wir Glieder des Leibes Christi, der Kirche. Der hohen Berufung, Christus zu den Menschen zu bringen, wollen wir auch in unserem täglichen Leben gerecht werden. Tragt dazu bei, daß das Zeugnis der Kirche vor der Welt klar leuchten kann und dann auch wirklich Frucht bringt in Glaube, Hoffnung und Liebe.

Papst Benedikt XVI. am 22. November 2006