18. August – Ganz Dein…

Fortsetzung…
Schon oft habe ich dich gemahnt, und mahne dich nun erneut: Entsage dir, verleugne dich, und du wirst einen tiefen inneren Frieden verkosten.
Gib alles um alles hin; suche nichts; fordere nichts zurück; verharre rein und unwandelbar in mir: so besitzest du mich, fühlst dich frei, und keine Finsternis lastet auf dir.

Fortsetzung folgt….
(Thomas von Kempen)

16. August – Ganz Dein…

Fortsetzung…
Einige verleugnen sich zwar, aber mit gewissen Vorbehalten; sie überlassen sich nicht rückhaltlos Gott und treffen ihre Vorkehrungen.
Andere geben zwar anfänglich alles hin; aber kehren nachher, unter dem Druck der Versuchungen, zu sich selbst zurück, was keinen Tugendfortschritt erlaubt.

Fortsetzung folgt….
(Thomas von Kempen)

15. August – Ganz Dein…

Fortsetzung…
Herr, wie oft muss ich verzichten und worin mir entsagen?
Allezeit, zu jeder Stunde, im Großen wie im Kleinen. Ich nehme nichts aus; von allem will ich dich entäußert sehen. Wie kannst du anders mir gehören und ich dir, wenn du nicht innerlich und äußerlich jeden Eigenwillen aufgibst?
Je schneller du es tust, umso wohler fühlst du dich, und je vollständiger und aufrichtiger es geschieht, umso mehr gefällst du mir und vergrößern sich deine Verdienste.

 

Fortsetzung folgt….
(Thomas von Kempen)

13. August – Ganz Dein…

Fortsetzung…
Die treuen Diener Mariens dürfen darum getrost mit dem heiligen Johannes von Damaskus bekennen: „O Mutter Gottes, weil ich dir vertraue, werde ich gerettet werden. Unter deinem Schutz werde ich nichts fürchten; mit deiner Hilfe und unter deinem Schirm werde ich meine Feinde verfolgen und in die Flucht schlagen; denn deine Verehrung ist eine Waffe des Heils, die Gott jenen schenkt, die er retten will.“

 

Fortsetzung folgt….
(Ludwig Maria Grignion von Montfort)

11. August – Ganz Dein…

Fortsetzung…
So will ich nun die unterbrochenen Ausführungen wieder aufnehmen und sage sowohl zu den einen wie zu den andern: da die wunderbare Jungfrau Maria das edelste und freigebigste aller bloßen Geschöpfe ist, lässt sie sich niemals an Liebe und Großmut übertreffen. „Schenkst du ihr eine Bohne, sie gibt dir eine Krone“, so sagt ein frommer Mann. Das heißt, wenn wir ihr auch noch so wenig geben, sie schenkt uns viel von ihren Gottesgaben.

 

Fortsetzung folgt….
(Ludwig Maria Grignion von Montfort)

09. August – Ganz Dein…

Fortsetzung…
Wenn nun ein Kritiker dies liest und meint, dass ich hier übertreibe und meine Marienverehrung zu weit gehe, dann versteht er mich leider nicht. Entweder ist er fleischlich gesinnt und erfasst daher die Dinge des Geistes nicht, oder er gehört der Welt an, die den Heiligen Geist nicht empfangen kann. Oder aber er ist ein hochmütiger Nörgler, der alles verurteilt oder verachtet, was er nicht versteht.

Fortsetzung folgt….
(Ludwig Maria Grignion von Montfort)