24. März – Ganz Dein…

Fortsetzung…

Ein andermal vergleicht der Heilige Geist das Kreuz mit einem Feuer, das durch seine flackernden Flammen den Rost vom Eisen wegfrißt. Unser Gott ist ein verzehrendes Feuer; durch das Kreuz wohnt er in der Seele wie ehedem im brennenden Dornbusch und läutert sie, ohne sie zu verzehren.

Fortsetzung folgt…

(Ludwig Maria Grignion von Montfort)

23. März – Ganz Dein…

Fortsetzung…

Der Heilige Geist vergleicht das Kreuz einmal mit einer Wurfschaufel, die den Weizen von Spreu und Unrat sondert. So lasst euch denn wie der Weizen widerstandslos von der Wurfschaufel werfen und schütteln, denn ihr seid in der Schaufel des Vaters, und bald werdet ihr in seiner Scheune sein.

Fortsetzung folgt…

(Ludwig Maria Grignion von Montfort)

22. März – Ganz Dein…

Fortsetzung…

Sträubt euch nicht gegen den Meißel, der euch gestaltet, gegen die Hand, die euch formt. Vielleicht will der göttliche Baumeister euch zu einem der Hauptsteine seines ewigen Baues machen, zu einem der schönsten Abbilder seines himmlischen Reiches; so lasst ihn denn gewähren. Er liebt euch, er weiß, was er tut, er hat Erfahrung. Alle seine Schläge sind geschickt und voller Liebe. Nicht einer davon ist verfehlt, wenn ihr ihn nicht durch eure Ungeduld vereitelt.

Fortsetzung folgt…

(Ludwig Maria Grignion von Montfort)

21. März – Ganz Dein…

Ihr wisst, dass ihr die lebendigen Tempel des Heiligen Geistes seid und dass der Gott der Liebe euch als lebendige Steine dem Bau des himmlischen Jerusalem einfügen will. Darum seid darauf gefasst, dass der Hammer des Kreuzes euch zurechthaut, sonst bleibt ihr rohe Steine, die zu nichts zu gebrauchen sind, die man verachtet und wegwirft. Hütet euch wohl, dem Hammer, der euch behaut, zu widerstehen.

Fortsetzung folgt…

(Ludwig Maria Grignion von Montfort)

20. März – Ganz Dein…

Fortsetzung…

Es muss dem Jünger ergehen wie dem Meister und dem Gliede wie dem Haupt.

Wenn der Himmel euch wie der heiligen Katharina von Siena eine Dornenkrone und einen Kranz von Rosen darbietet, dann wäget nicht lange, wählt wie sie die Dornenkrone und setzt sie euch aufs Haupt, um Jesus Christus zu gleichen.

Fortsetzung folgt…

(Ludwig Maria Grignion von Montfort)

19. März – Ganz Dein…

Das Haupt ist mit Dornen gekrönt  –  und die Glieder sollten mit Rosen gekrönt sein?

Das Haupt wird auf dem Kreuzweg verhöhnt und beschmutzt; sollten die Glieder auf einem Thron in Wohlgerüche gehüllt sein?

Das Haupt hat kein Kissen, auf dem es ruhen kann; sollten die Glieder weich auf Federn und Daunen gebettet sein?

Das wäre eine Ungeheuerlichkeit sondergleichen.

 

Fortsetzung folgt…

(Ludwig Maria Grignion von Montfort)

18. März – Ganz Dein…

Freue dich, du armer Ungebildeter, du arme Frau ohne Geist und Wissen; wenn ihr es versteht, freudig zu leiden, dann seid ihr weiser als ein Universitätsprofessor, der nicht so gut zu leiden versteht wie ihr. Ihr seid Glieder Jesu Christi; welche Ehre! Aber was muss man gerade aus deisem Grunde leiden!

Fortsetzung folgt…

(Ludwig Maria Grignion von Montfort)

17. März – Ganz Dein…

Wer unter euch sein Kreuz am besten trägt, der ist der Weiseste von allen, und wüsste er sonst nicht einmal das Abc. Hört den großen heiligen Paulus, der aus dem dritten Himmel zurückkehrte, wo er Geheimnisse vernommen hatte, die selbst den Engeln verborgen sind. Er ruft aus, dass er nichts wisse und nichts anderes wissen wolle als Jesus Christus, den Gekreuzigten.

Fortsetzung folgt…

(Ludwig Maria Grignion von Montfort)

16. März – Ganz Dein…

Fortsetzung…

„Hast du nur gewöhnliche Beschäftigungen, die keine gesammelte Aufmerksamkeit verlangen, dann schau mehr auf Gott als auf deine Arbeit. Hast du aber eine Arbeit, die deine ganze Aufmerksamkeit beansprucht, dann blicke wenigstens von Zeit zu Zeit zu Gott auf, gleich dem Seemann auf offenem Meer; um seine Richtung einzuhalten, schaut er mehr auf den Himmel als auf das Wasser, auf dem er dahinfährt. So wird Gott mit dir, in dir und für dich arbeiten, und deine Arbeit wird dir Freude bereiten.“

(Franz von Sales)

15. März – Ganz Dein…

Fortsetzung…

„Stütze dich in allen Arbeiten völlig auf die Vorsehung Gottes; nur siegibt deinen Plänen das Gelingen. Trage ruhigen Gemütes deinen Teildazu bei und sei überzeugt, wenn du dein ganzes Vertrauen auf Gottgesetzt hast, wirst du den besten Erfolg haben, mag er nun deinem menschlichen Ermessen gut oder schlecht erscheinen.Mache es wie die kleinen Kinder: Mit der einen Hand halten sie sicham Vater fest, mit der anderen pflücken sie Erdbeeren und Brombeerenam Wegrain. So sammle und gebrauche auch du die irdischen Güter mitder einen Hand, mit der anderen halte dich an der Hand des himmlischen Vaters fest. Schau immer wieder zu ihm auf, ob ihm dein Tun und deinWandel recht ist. Hüte dich vor allem, seine Hand loszulassen und dichseiner Obhut zu entziehen, in der Meinung, du könntest dann mehr zusammenraffen. Hält er dich nicht mehr, dann wirst du keinen Schritt tun,ohne hinzufallen.“

Fortsetzung folgt…

(Franz von Sales)