22. Februar – Ganz Dein…

3. Was hilft es dir, tiefsinnig über die Dreifaltigkeit reden zu können, wenn dir die Demut abgeht und du so der Dreifaltigkeit mißfällst?

Fürwahr, nicht hohe Worte machen den Menschen heilig und gerecht, sondern ein tugendhaftes Leben.

Ich will lieber die Zerknirschung fühlen als sie definieren können.

Wüsstest du die ganze Bibel auswendig, samt den Lehren aller Denker, was hülfe es dir ohne Gottesliebe und Gnade? „O Eitelkeit der Eitelkeiten, und alles ist Eitelkeit“, außer Gott lieben und ihm allein dienen.

Die Summe aller Weisheit heißt Weltverachtung und Streben nach dem Himmelreich.

(Thomas von Kempen)

21. Februar – Ganz Dein…

2. Die Lehre Christi übertrifft alles, was die Heiligen gelehrt haben, und wer von seinem Geist beseelt wäre, könnte verborgenes Himmelsbrot darin finden.

Doch da geschieht es, dass manche das Evangelium zwar oft hören, aber kaum davon ergriffen werden, weil ihnen der Geist Christi fehlt. Wer die Worte Christi voll verstehen und verkosten will, muss ihm sein ganzes Leben anzugleichen suchen.

(Thomas von Kempen)

20. Februar – Ganz Dein…

Folge Christus nach, und verachte das Vergängliche

„Wer mir nachfolgt, wandelt nicht in Finsternis“, spricht der Herr. Mit diesen Worten ermahnt uns Christus, seinen Lebenswandel nachzuahmen, wenn wir wahrhaft erleuchtet und von aller Herzensblindheit geheilt werden wollen. Unsere Hauptsorge muss also dahin gehen, das Leben Christi zu betrachten.

(Thomas von Kempen)

18. Februar – Ganz Dein…

Maria ertötet und entfernt alles, was an uns unrein und unvollkommen ist; aber sie verliert und verschwendet nichts von dem Guten, das die Gnade in uns gewirkt hat. Sie bewahrt und mehrt es vielmehr und wandelt es in Kraft für uns, Großes zu tun für die Ehre Gottes und das Seelenheil unserer Brüder.

Fortsetzung folgt…

(Ludwig Maria Grignion von Montfort)

17. Februar – Ganz Dein…

Wenn wir uns Maria gänzlich weihen und uns von unseren alten Gewohnheiten befreit haben, dann empfängt sie das Opfer, nimmt uns als Eigentum an und macht uns würdig, vor unserem himmlischen Vater zu erscheinen. Sie bekleidet uns mit dem kostbaren Gewande ihres Sohnes Jesus Christus.

Fortsetzung folgt…

(Ludwig Maria Grignion von Montfort)

16. Februar – Ganz Dein…

3. Sie reinigt uns von unseren Makeln, Flecken und Sünden.

4. Sie macht uns zu einem heiligen Opfer nach Gottes Wohlgefallen und zu seiner größeren Ehre. Da niemand dieses göttliche Wohlgefallen und die größere Ehre des Allerhöchsten so genau kennt wie Maria, kann auch nur sie unseren Leib und unsere Seele auf die rechte Weise zu dieser Opfergabe bereiten.

Fortsetzung folgt…

(Ludwig Maria Grignion von Montfort)

15. Februar – Ganz Dein…

Haben wir ihr alles geweiht, dann tut sie das, was seinerseits Rebekka mit den beiden Zicklein tat, die Jakob ihr brachte.

1. Sie ertötet in uns das Leben des alten Adam.

2. Sie nimmt von uns unsere natürlichen Neigungen, unsere Eigenliebe, unseren Eigenwillen und jede Anhänglichkeit an das Geschaffene.

Fortsetzung folgt…

(Ludwig Maria Grignion von Montfort)

14. Februar – Ganz Dein…

Wie Rebekka dem Jakob, so erteilt Maria ihren Kindern gute Ratschläge.

So gibt sie ihnen ein, ihr zwei Zicklein zu bringen, nämlich ihren Leib und ihre Seele, und sie ihr zu weihen, damit sie daraus ein Gott wohlgefälliges Mahl bereite. Auch rät sie ihnen, alles zu befolgen, was Jesus Christus durch Wort und Beispiel gelehrt hat.

Fortsetzung folgt…

(Ludwig Maria Grignion von Montfort)

13. Februar – Ganz Dein…

Die Gottes mutter und ihre Kinder

Maria liebt ihre Kinder innig – inniger als alle irdischen Mütter zusammen.

Sie liebt sie nicht nur mit einer zärtlichen Liebe. Ihre Liebe zu ihnen äußert sich durch dei Tat wie die Liebe Rebekkas zu Jakob, ja noch mehr. Rebekka war ja nur das Vorbild deiser guten Mutter, dei alles tut, um für ihre Kinder den Segen des himmlischen Vaters zu erlangen.

Fortsetzung folgt…

(Ludwig Maria Grignion von Montfort)