13. Januar – Ganz Dein…

Der alte Feind bemüht sich bekanntlich nach Kräften, dein Verlangen nach dem Guten zu stören und dich von den frommen Übungen abzulenken.

Um dich zu plagen und zu schrecken und dir das Gebet und die fromme Lesung zu verleiden, flößt er dir eine Unmenge böser Gedanken ein.

Er möchte dich von der Beichte und der heiligen Kommunion zurückhalten.

Leih ihm kein Ohr, kümmere dich gar nicht um ihn.

(Thomas von Kempen)

Sei Dir gewiss: „Der Herr ist mein Licht und mein Heil, vor wem sollte ich mich fürchten? Der Herr ist der Beschirmer meines Lebens, vor wem sollte ich zagen?“

12. Januar – Ganz Dein…

Lass dich nicht durch irgendwelche Einbildungen verwirren. Bleibe nur deinem Vorsatz entschlossen treu, und habe unentwegt Gott vor Augen.

Es liegt auch keine Täuschung vor, wenn du dich bisweilen entrückt fühlst, und dann plötzlich wieder den gewöhnlichen blöden Herzensgedanken gegenüber siehst. Sie haben mehr dich, als du sie. Solange sie dir missfallen, und du dich dagegen wehrst, bedeuten sie keinen Verlust, sondern ein Verdienst.

(Thomas von Kempen)

11. Januar – Ganz Dein…

Die edle Liebe verweilt nicht bei der gabe, sondern ruht über allen Gaben in Gott.

Halte jedoch nicht gleich alles für verloren, wenn du dich zuweilen gegenüber Gott poder den Heiligen gleichgültig fühlst, ohn e es zu wolen.

Fromme und angenehme Gefühle entspringen einer augenblicklichen Gnade und bilden einen gewissen Vorgeschmack der ewigen Heimat. Man lege nicht zuviel Gewicht darauf, denn sie kommen und gehen.

(Thomas von Kempen)

09. Januar – Ganz Dein…

„Wenn jemand fromm und gottgefällig in Jesus Christus leben und daher Verfolgung leiden und täglich sein Kreuz tragen will, so glaube ich nicht, dass er ohne liebende Marienverehrung imstande ist, große Kreuze freudig und bis zum Ende zu tragen; denn sie ist es, die die Kreuze versüßt.“

(hl. Ludwig Maria Grignon von Montfort)

08. Januar – Ganz Dein…

Die treuen Diener der Gottesmutter empfangen von ihr größere Himmelsgnaden und – gaben, denn das sind die Kreuze.

Sie tragen ihre Kreuze mit größerer Leichtigkeit, mit mehr Verdienst und Ehre.

Was andere zum Stillstand brächte oder zu Fall, das hält sie kein bisschan auf, sondern bringt sie nur noch schneller vorwärts.

Die Muttergottes, die ganz voll der Gnaden und der Salbung des Heiligen Geistes ist, versüßt alle die Kreuze, die sie ihnen zumißt, mit der Süßigkeit ihrer mütterlichen Milde und mit der Salbung der reinen Liebe. Sie schlucken die Bitterkeiten freudig wie verzuckerte Nüsse.

(nach dem hl. Ludwig Maria Grignon von Montfort)

7. Januar – Ganz Dein…

Jetzt stellt sich die Frage, woher es kommt, dass die Menschen, die diesen Weg beschreiten oft mehr leiden müssen als andere Menschen, die diesen Weg nicht gehen.

Sie werden verleumdet, verfolgt, man widerspricht ihnen.

Das hört sich jetzt wie ein Widerspruch an zu den Texten, die in den Tagen zuvor geschrieben wurden.

Was der hl. Ludwig Maria Grignon von Montfort dazu sagt, lesen wir morgen!

05. Januar – Ganz Dein…

Auch auf diesem Weg gibt es harte Kämpfe und große Schwierigkeiten zu überwinden. Aber Maria ist ihren treuen Dienern stets ganz nahe und gegenwärtig.

Maria erhellt ihr Dunkel

Maria erleuchtet sie in ihren Zweifeln

Maria ermutigt in den Ängsten

Maria stützt in den Kämpfen und Schwierigkeiten…

 

(hl. Ludwig Maria Grignon von Montfort)

04. Januar – Ganz Dein…

Man kann zwar auch auf anderen Wegen zur Vereinigung mit Gott gelangen, aber da muß man durch viel mehr Leiden hindurch. Die Schwierigkeiten, die es da gibt, sind schwer zu überwinden. (Manch dunkle Nacht, Kämpfe, Todesängste; steile Berge, spitze Dornen, furchtbare Wüsten…)

Auf dem Weg, der Maria ist, kommt man leichter und müheloser voran.

 

(hl. Ludwig Maria Grignon von Montfort)