Was Jesus verletzt und sein Herz verwundet,
ist der Mangel an Vertrauen!
(Theresia von Lisieux)
Was Jesus verletzt und sein Herz verwundet,
ist der Mangel an Vertrauen!
(Theresia von Lisieux)
Barmherziger Gott, aus Liebe zu dir hat die heilige Klara ein Leben der Armut geführt. Hilf uns auf ihre Fürsprache, dass wir unsere Wünsche mäßigen und mit ganzer Hingabe Christus nachfolgen, damit wir im Himmel dich, unser höchstes Gut, schauen dürfen. Darum bitten wir durch Jesus Christus.
(Oration aus dem Stundengebet zum Gedenktag der hl. Klara)
Der Fahrstuhl, der mich zum Himmel emporheben soll, deine Arme sind es, o Jesus!
Dazu brauche ich nicht zu wachsen, im Gegenteil, ich muss klein bleiben,
ja, mehr und mehr es werden.
(Therese von Lisieux)
Nehmen wir uns nicht zuviel vor.
Es genügt die friedliche und ruhige Suche nach dem Guten
an jedem Tag, zu jeder Stunde,
aber ohne Übertreibung und Ungeduld.
(Johannes XXIII.)
Ich werde dich so arm machen in deinen eigenen Augen,
so niedrig und verächtlich, und ich werde dich so zunichte machen
in deinem eigenen Denken, dass ich mich auf dieses Nichts stützen kann.
(Jesus zur hl. Margareta Maria Alacoque)
Wenn ich nicht in der Gnade Gottes bin, so möge Gott mich darein versetzen.
Wenn ich darin bin, möge Gott mich darin erhalten.
Ich wäre der unglücklichste Mensch der Welt, wenn ich wüsste,
dass ich nicht in der Gnade Gottes stünde.
(Johanna von Orleans)
Des ew´gen Glanzes Lichtgestalt,
die unsre Hoffnung sehnend sucht,
macht heute der verklärte Herr
den Seinen strahlend offenbar.
Er führt die Jünger auf den Berg
und zeigt sich in der Herrlichkeit:
Sein Leib die Sonne überstrahlt;
und sein Gewand ist weiß wie Schnee.
Und aus der lichten Wolke dringt
des Vaters Stimme, die bezeugt:
„Seht, dies ist mein geliebter Sohn,
auf dem mein Wohlgefallen ruht.“
Herr, führe uns aus der dunklen Welt
zum Lichte, das du selber bist,
und wandle unsern armen Leib
zum Bilde deiner Herrlichkeit.
Gott Vater, dir sei Preis und Ruhm,
dem Sohne, deinem Ebenbild,
dem Geiste, der euch beide eint,
jetzt, immer und in Ewigkeit. Amen.
(Oration aus der Laudes zum Fest „Verklärung des Herrn“)
Das Kreuz Christi ist eine Last von der Art,
wie es die Flügel für die Vögel sind.
Sie tragen aufwärts.
(Bernhard von Clairaux)
Deshalb betete ich, und es ward mir Einsicht gegeben,
ich flehte, da kam mir der Geist der Weisheit.
Und der Herr wird dein Führer für immerdar sein, im ausgedörrten Gelände dich sättigen und deinen Körper kräftigen. Wie ein Garten wirst du sein und wie ein Wasserquell, dessen Naß nie versiegt.